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Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie Weitere Labor- und Bürofläche eröffnet

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Im Jahr 2002 ins Leben gerufen, hat es sich das Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie FIZ zur Aufgabe gemacht, Unternehmen der Life-Science-Branche am Forschungsstandort Frankfurt-Rhein-Main anzusiedeln. Der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein und der Frankfurter Wirtschaftsdezernent Markus Frank eröffneten am 12. Juli 2014 die zweite Erweiterung des Innovationszentrums.

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Bei der Eröffnung (v.l.): Stadtrat Jan Schneider, Nikolaus Bieber, Prof. Schubert-Zsilavecz, Stadtrat Markus Frank, Wissenschaftsminister Boris Rhein, Dr. Christian Garbe, Christopher Drexler
Bei der Eröffnung (v.l.): Stadtrat Jan Schneider, Nikolaus Bieber, Prof. Schubert-Zsilavecz, Stadtrat Markus Frank, Wissenschaftsminister Boris Rhein, Dr. Christian Garbe, Christopher Drexler
(Bild: FIZ)

Frankfurt a.M. – Mit FIZ 3 eröffnete das FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie im Juni 2014 weitere Flächen. Nach der Vollauslastung seiner ersten beiden Bauabschnitte FIZ 1 und FIZ 2 reagierte das Frankfurter Innovationszentrum auf den Bedarf an weiteren Labor- und Büroflächen. In unmittelbarer Nachbarschaft mietet das FIZ rund 4.000 m² in einem Gebäude des Privatinvestors Groß & Partner an und vermietet diese an kleine und mittlere Unternehmen der Life Sciences weiter. Die Flächen sind bereits voll ausgelastet. Auf den nun insgesamt 19.000 m² des FIZ arbeiten heute über 500 Mitarbeiter in den angesiedelten Unternehmen.

Wissenschaftsminister Rhein zeigt sich beeindruckt von der Arbeit der forschungsorientierten Unternehmen im FIZ: „Forschung und Wissen sind die Grundlage für Innovation. Wenn zum Forschergeist unternehmerisches Denken und Handeln hinzukommen, kann Großartiges entstehen. Die Verbindung zwischen Wissenschaft und Anwendung ist der hessischen Landesregierung ein wichtiges Anliegen“.

Stadtrat Markus Frank ergänzt: „Frankfurt am Main weiß um die Bedeutung des FIZ für den Standort: Im hart umkämpften Wettbewerb um Wissen und Märkte brauchen kluge Köpfe Chancen zur Entfaltung ihrer Ideen. Die Stadt und die Region bieten einen fruchtbaren Nährboden, damit aus den Ideen Produkte werden und aus Investitionen Arbeitsplätze und Wertschöpfung entstehen.“

Dr. Garbe, Geschäftsführer des FIZ, hat bereits die nächsten Pläne: „Wir haben unsere Fläche erneut erweitert. Jetzt gilt es, inhaltlich auf Zukunftsthemen zu fokussieren, die personalisierte Gesundheitslösungen hervorbringen.“

Forschung im Bereich der personalisierten Medizin

Die Unternehmen Merz Pharma, GFE Blut und die Receptura Apotheke haben ihre Räumlichkeiten in FIZ 3 bezogen. Wenige Tage zuvor hatte die Receptura-Apotheke ihren Betrieb aufgenommen und lud heute ebenfalls zur Eröffnungsfeier ein. Neben dem herkömmlichen Apothekensortiment stellt die Receptura-Apotheke patientenindividuelle Rezepturen her (Personalisierte Medizin), vorwiegend mit bio-identischen Hormonen für die Hormonersatztherapie und Anti-Aging-Therapie. Die Produkte werden in den eigens dafür vorgesehenen Speziallaboren auf ärztliche Verordnung hergestellt.

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