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Deloitte Global Economic Outlook Weltwirtschaft weiter ohne Saft und Kraft

| Autor / Redakteur: Jürgen Schreier / Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Der Deloitte Global Economic Outlook für das 3. Quartal 2013 zeigt kaum Licht am Horizont. So entwickelt sich die Wirtschaft in der Eurozone weiter uneinheitlich. Auch anderen Hoffnungsträger wie China, die USA, Russland, Indien oder Brasilien fehlt der rechte Pep.

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Rund um den Globus nimmt die Wirtschaft eine Auszeit.
Rund um den Globus nimmt die Wirtschaft eine Auszeit.
(Bild: Public Domain CC0/pixabay )

Die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone verläuft weiterhin uneinheitlich. Die optimistische Stimmung schlägt sich (noch) nicht in der Realwirtschaft nieder, die in der längsten Rezession seit Gründung des einheitlichen Währungsgebiets steckt. Die Wirtschaft Chinas hängt von der Entwicklung des Schattenbankensystems ab, das sich in den letzten Jahren gebildet hat. Insgesamt hat sich das Wachstum im Reich der Mitte verlangsamt - die Kreditaufnahme steigt aber unverändert.

Exportgetriebenes Wachstum macht verwundbar

In Japan zeigen sich erste Erfolge der „Abenomics“, jedoch seien für eine nachhaltige Erholung tiefergreifende Reformen erforderlich. Die USA befinden sich weiterhin auf dem Weg der Besserung, kommen jedoch immer noch nicht richtig in Schwung. Wenig Anlass zu Hoffnung geben derzeit die aufstrebenden Ökonomien Russlands, Indiens und Brasiliens: Ihr Wachstum ist schwach, strukturelle Probleme wirken sich immer konkreter aus und die Politik hat (noch) keine Antworten gefunden. All das analysiert der Global Economic Outlook für das dritte Quartal 2013.

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„Die Wachstumshoffnungen in der Eurozone liegen auf den Exporten, nicht zuletzt weil von Investitionen, Nachfrage und Staatsausgaben kurzfristig keine Impulse zu erwarten sind. Die deutsche Konjunktur wurde in den letzten Jahren vor allem von den explosiv gewachsenen Exporten nach China angetrieben, während die restliche Eurozone sehr viel weniger Exportwachstum verzeichnen konnte. Eine Wachstumsstrategie, die rein auf Exporte setzt, macht die Eurozone allerdings sehr abhängig von Entwicklungen in anderen Teilen der Welt“, kommentiert Dr. Alexander Börsch, Leiter Research Deutschland bei Deloitte.

Euro-Zone: Realwirtschaft mit Handbremse

Die Euro-Zone ist seit mehr als sechs Quartalen in der Rezession. Der private Konsum wie auch das verfübare Einkommen ist in den Krisenländern rückläufig, die generelle Verunsicherung der Konsumenten zeigt sich in einer sehr zurückhaltenden Anschaffungsneigung für die nächsten 12 Monate.

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