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Wachstumsrezepte

Wie innovativ sind Ihre Innovationen?

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Radikale Innovation – was heißt das?

„Radikale Innovation verändert das Verhältnis zwischen Kunden und Lieferanten“, schrieb der verstorbene US-Professor Richard Leifer, der mit einem Team von Mitarbeitern mehrere Jahre lang radikale Innovationsprojekte untersuchte, „Märkte werden umgestaltet, aktuelle Produkte verdrängt und häufig komplett neue Produktkategorien geschaffen.“

Diese Art von Innovation muss anders gemanagt werden als inkrementelle Verbesserungen des Bestehenden. Hier braucht es kleine, entschlossene Teams, die eine Art „Unternehmen im Unternehmen“ bilden und in einem definierten Rahmen weitgehend autonom handeln.

Genau diese Art des Managements ist vielen Betrieben allerdings nach wie vor fremd. Und genau hier liegt die Wurzel des Problems: Unternehmen streben zwar radikale Innovationen an, doch sie nutzen dafür schwerfällige Prozesse. Und sie betrachten neue Ideen bevorzugt mit der internen Brille – statt einmal über den Tellerrand hinauszuschauen.

Alleinstellungsmerkmale durch neue Ansätze

Unternehmen, die es schaffen, radikal neue Ansätze zu entwickeln und diese umzusetzen, bauen mittel- bis langfristig unbezahlbare Alleinstellungsmerkmale auf. Sie können in den Märkten das mitnehmen, was in der Managementlehre als der „First Movers Advantage“ gilt – sprich die Vorteile der Pioniere. Und sie können neue Märkte entwickeln statt aus alten verdrängt zu werden.

Der Beitrag erschien zuerst auf der Seite unserer Schwestermarke marconomy.

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