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Studie: Collaborative Working Wie steht es um den beruflichen Austausch über soziale Netzwerke

| Redakteur: Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Der berufliche Austausch über soziale Netze ist für die meisten Unternehmen selbstverständlich. Nur für knapp ein Fünftel der Unternehmensentscheider leisten Social-Media-Kanäle keinen Beitrag zur Vernetzung der Mitarbeiter. Eine Ablehnung ist gerade bei denjenigen Unternehmen besonders ausgeprägt, die sich generell gegen vernetztes Arbeiten verschließen, so eine Studie von Steria Mummert.

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Die „Share Economy“, das Teilen und gemeinsame Nutzen von Wissen, Ressourcen und Erfahrungen als neue Formen der Zusammenarbeit gewinnt für die Wirtschaft an Bedeutung. Cloud, Social-Business oder Collaborative-Tools sind häufig genannte Beispiele.
Die „Share Economy“, das Teilen und gemeinsame Nutzen von Wissen, Ressourcen und Erfahrungen als neue Formen der Zusammenarbeit gewinnt für die Wirtschaft an Bedeutung. Cloud, Social-Business oder Collaborative-Tools sind häufig genannte Beispiele.
(Bild: sommai/Fotolia.com )

Für die „Potenzialanalyse Share Economy“, die im Auftrag von Sopra Steria Consulting erfolgte, wurden 150 Führungskräfte großer und mittelständischer Unternehmen zum Thema „Collaborative Working“ befragt. Die Untersuchung zeigt dabei zugleich, dass Firmen Social Media in ihrer Sicherheitsstrategie nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch verankern müssen.

Mehr als 80 % der Entscheider befürworten den geschäftlichen Austausch über Social-Media-Kanäle, zur Vernetzung von Mitarbeitern untereinander und mit Geschäftspartnern. Über 40 % der befragten Unternehmen betonen, dass die Nutzung von Social-Media-Kanälen auf jeden Fall zum vernetzten Arbeiten gehöre.

Collaborative Working-Verweigerer verschließen sich auch Social Media

Gerade Unternehmen, die schon Erfahrungen im Umgang mit Collaborative Working sammeln konnten oder den Einsatz strategisch planen, sind in diesem Punkt besonders weit. Die Nutzung von Microblogging-Diensten, wie beispielsweise Twitter, ist in gut einem Drittel der befragten Unternehmen erlaubt. Eine ähnlich hohe Akzeptanz finden soziale Netzwerke: 34 % der Firmen gestattet Mitarbeitern, Facebook & Co. für die geschäftliche Arbeit zu verwenden. Noch deutlicher ausgeprägt ist dies im Fall beruflicher Netzwerke – also beispielsweise LinkedIn oder Xing. In der Hälfte aller Unternehmen können sie genutzt werden.

Die Ergebnisse der Studie weisen insgesamt auf einen direkten Zusammenhang zwischen der Intensität hin, mit der im Unternehmen vernetzt zusammen gearbeitet wird und der Akzeptanz von Social-Media-Kanälen. Collaborative Working-Verweigerer beispielsweise verschließen sich überwiegend auch diesen Kanälen. Zwei Drittel aller Firmen, die negativ gegenüber vernetztem Arbeiten eingestellt sind, erachten den Austausch über soziale Netzwerke für sinnlos.

„Diese deutliche Verbindung zwischen Collaborative Working und Social Media hat uns überrascht, da viele der genannten Kanäle eher dem Austausch allgemeiner Informationen dienen und sich nur bedingt zum Collaborative Working eignen“, sagt Klaus Lörsch, Senior Manager Enterprise Content Management bei Sopra Steria Consulting. „Für echtes vernetztes Arbeiten im Sinne einer Supply Chain bieten sich professionelle Tools an, die auch ein ausreichendes Sicherheitsniveau liefern.“

Firmen erlauben mehrheitlich die Speicherung von Daten mit Hilfe von Public-Cloud-Diensten

In Sachen Collaborative Working gehen die Meinungen in den Chefetagen auseinander.
In Sachen Collaborative Working gehen die Meinungen in den Chefetagen auseinander.
(Bild: Sopra Steria )
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch der Blick auf die Nutzung öffentlicher Cloud-Angebote. Rund 60 % der befragten Firmen erlauben ihren Mitarbeitern die Speicherung von Daten mit Hilfe von Public-Cloud-Diensten. Gerade diese Speicher stehen derzeit im Zentrum einer kontrovers geführten Diskussion zum Thema Datensicherheit. Hier zeigt sich ein Widerspruch, da für 65 % der Firmen Sicherheitsbedenken ein zentraler Bremser bei der Umsetzung von Collaborative Working darstellt.

Das Gros der Unternehmen unterstützt ihre Mitarbeiter aktiv beim vernetzten Arbeiten, sei es durch die Ausarbeitung von Richtlinien zum Umgang mit Collaborative Working (81 %), über die Definition von festen Ansprechpartnern für Fragen rund um dieses Thema (72 %) bis hin zu regelmäßigen Schulungen für die Umsetzung von Collaborative Working (73 %).

Die kompllet Studie Potenzialanalyse Share Economy können Sie auf der Seite von Sopra Steria Consulting kostenlos herunterladen. Weitere relevante Marktstudien, Positionspapiere und Umfragen für die chemische, pharmazeutische und verfahrenstechnische Industrie finden Sie auf unserer Übersichtsseite Marktstudien.

Der Beitrag wurde zuerst auf dem Portal unserer Schwestermarke MM Maschinenmarkt veröffentlicht.

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