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Arzneimittelindustrie Wirtschaftsfaktor Arzneimittelindustrie

| Redakteur: Olaf Spörkel

Mit einer Netto-Wertschöpfung von fast 100 000 Euro pro Beschäftigtem gehört die Arzneimittelindustrie laut VFA zu einer der leistungsfähigsten Branchen in Deutschland.

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Zukunftsbranche pharmazeutische Industrie (Index - erreichte mögliche Punkte in Prozent): Neben den Branchen Unternehmensdienste sowie Medizin-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik hat die pharmazeutische Industrie von 34 analysierten deutschen Wirtschaftszweigen die besten Zukunftsaussichten.
Zukunftsbranche pharmazeutische Industrie (Index - erreichte mögliche Punkte in Prozent): Neben den Branchen Unternehmensdienste sowie Medizin-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik hat die pharmazeutische Industrie von 34 analysierten deutschen Wirtschaftszweigen die besten Zukunftsaussichten.
( Bild: IW Consult )

Berlin – Die Arzneimittelindustrie gilt als Branche, die laut Aussage des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) mit die besten Zukunftsaussichten hat. Demnach spiele der Export eine immer größere Rolle. 2007 ist der Exportanteil gestiegen, mittlerweile auf 56,5 Prozent. Die Produktion in Deutschland konnte um über zehn Prozent gesteigert werden. Im internationalen Vergleich ist Deutschland jedoch weiter zurückgefallen. Kamen 1990 noch rund neun Prozent der gesamten weltweiten Pharmaproduktion aus Deutschland, sind es aktuell nur noch sieben Prozent. Während die Zahl der Beschäftigten bei den VFA-Mitgliedsunternehmen im letzten Jahr geschrumpft ist, wurde bei den Beschäftigten in Forschung und Entwicklung ein neuer Höchststand erreicht. Die forschenden Pharma-Unternehmen setzen weiterhin auf Innovationen.

Zukunftsbranche pharmazeutische Industrie

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Neben den Branchen Unternehmensdienste sowie Medizin-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik hat die pharmazeutische Industrie von 34 analysierten deutschen Wirtschaftszweigen die besten Zukunftsaussichten. Sie profitiert von den erwarteten technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen und hat eine der besten Wachstums- und Entwicklungsperspektiven. Positiv wirkt sich die überdurchschnittlich starke F&E-Orientierung der Branche aus. Dass die Pharmaindustrie bereits von diesem Wandel profitiert, zeigt ihre Beschäftigungsentwicklung: Die Zahl der Arbeitsplätze stieg gegen den Trend in Deutschland von 2000 bis 2005 um 14,4 Prozent. Als negativ erweist sich der regulatorische Rahmen, der die Pharmaindustrie überdurchschnittlich stark behindert.

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