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Wissenschaft und Forschung

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Wo kam der Sauerstoff auf unsere Erde?

Bisher älteste Sauerstoffoase entdeckt

Wo kam der Sauerstoff auf unsere Erde?

Geowissenschaftler der Universität Tübingen finden in fast drei Milliarden Jahre alten Ablagerungen Hinweise auf frühe sauerstoffproduzierende Bakterien. In dieser bisher ältesten bekannte Sauerstoffoase reicherte sich der Sauerstoff im Wasser schon lange vor der sogenannten „Großen Sauerstoffkatastrophe“ an. Einige hundert Millionen Jahre später führte die stetig steigende Anreicherung des Sauerstoffs zur Oxidation der Atmosphäre – was die Arten und die Vielfalt des Lebens in seiner heutigen Form erst möglich gemacht hat. lesen

Auch totes Holz hat eine Bedeutung für das Ökosystem

Pilze zersetzen Totholz

Auch totes Holz hat eine Bedeutung für das Ökosystem

Das ökologische Gleichgewicht in Wäldern hängt von vielen Faktoren ab. Selbst totes Holz kann hier seinen Beitrag zur Stabilität leisten. Grund sind so genannte holzbewohnende Pilze, die in der Lage sind, Totholz zu zersetzen und Grundlagen für die Humusschicht liefern. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben die Mechanismen nun in mehreren großflächigen Projekten untersucht. lesen

Alternative zur Antikörper-Produktion in Versuchstieren

Nanobodies aus Alpakas

Alternative zur Antikörper-Produktion in Versuchstieren

Antikörper werden in einer Vielzahl medizinischer Fragestellungen eingesetzt. Für ihre Produktion wird aber eine Vielzahl von Versuchstieren benötigt. Forscher des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie haben nun mithilfe von Alpakas so genannte Nanobodies – Fragmente besonders einfach aufgebauter Mini-Antikörper – synthetisiert. Ihr Vorteil: Nach der Entnahme aus dem Tier lassen sich Nanobodies in großer Menge in Fermentern produzieren. lesen

„Westliche Diät“: Fastfood macht Immunsystem langfristig aggressiver

Mehr Entzündungen

„Westliche Diät“: Fastfood macht Immunsystem langfristig aggressiver

Auf eine fett- und kalorienreiche Kost reagiert das Immunsystem ähnlich wie auf eine bakterielle Infektion. Das zeigt eine aktuelle Studie unter Federführung der Universität Bonn. Besonders beunruhigend: Ungesundes Essen scheint die Immunabwehr langfristig aggressiver zu machen. Auch lange nach Umstellung auf gesunde Kost kommt es daher schneller zu Entzündungen. Diese fördern direkt die Entstehung von Arteriosklerose und Diabetes. lesen

Wie Omega-3-Fettsäuren das Immunsystem fit halten

Abklingen von Entzündungen

Wie Omega-3-Fettsäuren das Immunsystem fit halten

Wissenschaftler der Universität Jena und der Harvard Medial School in Boston klären Stoffwechselwege auf, über die pathogene Bakterien Entzündungsprozesse regulieren- Demnach nehmen krankheitserregende Bakterien gezielt Einfluss auf die Funktion bestimmter Immunzellen – die Makrophagen – und steuern über unterschiedliche Fettsäuren sowohl die akute Phase der Entzündung als auch das Abklingen von Entzündungsreaktionen. lesen

Geplatzte Konkurrenz: Bakterien „stehlen“ sich Resistenzen bei anderen

Antibiotika-Resistenzen

Geplatzte Konkurrenz: Bakterien „stehlen“ sich Resistenzen bei anderen

Bakterien entwickeln nicht nur selbst Antibiotika-Resistenzen, sie holen sich solche Resistenzen auch von ihren Konkurrenten. Forscher vom Biozentrum der Universität Basel konnten nun in einer aktuellen Studie zeigen, dass einige Bakterien ihren Konkurrenten einen Giftcocktail injizieren, der diese zerplatzen lässt. Die dabei freigesetzte Erbinformation, die auch Resistenzen enthalten kann, nimmt das Angreifer-Bakterium auf und wird so selbst resistent - mitunter auch multiresistent. lesen

Joghurt und Quark produzieren, Flugzeug-Kraftstoffe aus Molke erzeugen

Sauermolke

Joghurt und Quark produzieren, Flugzeug-Kraftstoffe aus Molke erzeugen

Wissenschaftler haben einen Prozess entwickelt, mit dem sich Sauermolke, ein Abfallprodukt der Herstellung von bestimmten Milchprodukten wie Joghurt und Quark, weiterverwenden lässt, ohne dass zusätzliche Chemikalien eingesetzt werden müssen. Über einen biotechnologischen Prozess sollen so aus Produktions-Abwässern Viehfutter und Flugzeug-Kraftstoffe entstehen. Ziel ist ein nachhaltiger Stoffkreislauf. lesen

Studie weist Wirkung von Ballaststoffen auf Autoimmunerkrankungen nach

Ballaststoffreiche Ernährung

Studie weist Wirkung von Ballaststoffen auf Autoimmunerkrankungen nach

Dass eine gesunde Ernährung unser allgemeines Wohlbefinden steigert, ist altbekannt. Jetzt haben Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) herausgefunden, dass eine ballaststoffreiche Ernährung den Krankheitsverlauf von chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen positiv beeinflussen und zu einer Stärkung der Knochen führen kann. lesen

Wie entwickelt sich der Abbau des Umweltgiftes Lindan?

Hexachlorocyclohexane seit 1977 verboten

Wie entwickelt sich der Abbau des Umweltgiftes Lindan?

Lindan wurde in Deutschland lange Zeit als Insektizid eingesetzt. Mittlerweile ist es und andere Hexachlorzyklohexane wegen ihrer Umwelttoxizität verboten. Doch wie entwickelt sich der Abbau der Lindan-Altlasten im Boden? Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben nun eine Methode erarbeitet, mit der sich der biologische Abbau von Lindan quantifizieren lässt und die zeitliche Abschätzungen zum Fortschritt des Schadstoffabbaus ermöglicht. lesen

Auch Bakterien haben Feinde – und verteidigen sich um fast jeden Preis

Räuber-Beute-Beziehungen

Auch Bakterien haben Feinde – und verteidigen sich um fast jeden Preis

Auch Bakterien haben Feinde – im Wasser ernähren sich zum Beispiel einzellige Wimperntierchen, die sogenannten Ciliaten, mit Vorliebe von den Mikroben. Diese schützen sich mit diversen Tricks vor den Räubern, welche die Ciliaten wiederum auszuhebeln versuchen. So entsteht ein evolutionärer Wettlauf um die besten Verteidigungs- und Angriffswaffen. Wissenschaftlern zufolge bleibt Beutetieren wie den Bakterien langfristig nichts Anderes übrig, als die Schutzmechanismen aufrechtzuerhalten, selbst wenn der Aufwand dafür so hoch ist, dass sie kaum noch Nachkommen produzieren können. lesen

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