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Wissenschaft und Forschung

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Größeres Risiko eingehen: Gene können ein Grund sein

Höhere Risikobereitschaft und Genvarianten

Größeres Risiko eingehen: Gene können ein Grund sein

Halsbrecherische Kunststücke auf der Skipiste, den Sportwagen am Limit bewegen oder der 100-m-Bungee-Sprung: Einige Menschen nehmen Risiken in Kauf, die für andere nicht nachvollziehbar sind. In einer internationalen Studie mit mehr als einer Millionen Teilnehmern haben Wissenschaftler nun Genvarianten identifiziert, die mit einer erhöhten Risikobereitschaft korrelieren. lesen

Impfstoff-Herstellung: Elektronenstrahl statt Chemiekeule

Neues Verfahren zur Produktion von Impfstoffen

Impfstoff-Herstellung: Elektronenstrahl statt Chemiekeule

Bei der Herstellung so genannter Tot-Impfstoffe kommen oft giftige Chemikalien zum Einsatz. Sie machen die Erreger unschädlich, die den Patienten als Impfung zum Training des Immunsystems gespritzt werden. Fraunhofer Forscher haben nun eine Methode entwickelt, um solche Impfstoffe erstmals ohne Chemikalien-Einsatz zu produzieren. Dazu nutzen sie niederenergetische Elektronenstrahlen. lesen

Genomaktivierung „live“ verfolgt

Mikroskopie zeigt Start der Transkription im Fischembryo

Genomaktivierung „live“ verfolgt

Gene bestimmen zu großen Teilen, wer wir sind. Doch sie sind nur Blaupausen. Ohne Transkriptionsfaktoren, die die Gene übersetzen, wären sie nutzlos. Forscher der Universität Ulm haben nun beobachtet, wie die Transkription zum ersten Mal in Fischembryonen abläuft und was sie in Gang setzt. lesen

Der Neandertaler in unserem Kopf

Evolution des Gehirns

Der Neandertaler in unserem Kopf

In jedem von uns steckt ein bisschen Neandertaler. Obwohl dieser Verwandte des modernen Menschen vor rund 30.000 Jahren ausgestorben ist, hat er Spuren in unserem Erbgut hinterlassen. Wie sich diese genetischen Überbleibsel noch heute auf die Gehirnentwicklung auswirken, hat nun ein internationales Team mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ergründet. lesen

Chronisch krank machende epigenetische Veränderungen ausradieren

CRISPR/Cas9-Variante entwickelt

Chronisch krank machende epigenetische Veränderungen ausradieren

Ursache von chronischer Herz- oder Nierenschwäche sind epigenetische Veränderungen bestimmter DNA-Abschnitte in unserem Erbgut. Nun haben Göttinger Forscher das Genome-Editing-Verfahren CRISPR/Cas9 so modifiziert, dass es nicht als Gen-Schere sondern stattdessen wie ein Gen-Radiergummi wirkt. Mit diesem neuen Verfahren ließen sich epigenetische Veränderungen im Tiermodell wieder löschen. Die Forscher hoffen auf einen neuen Behandlungsansatz bei chronischen Erkrankungen. lesen

Genbanken: Der Weg zu optimierten Sorten

Gerstensorten molekular charakterisiert

Genbanken: Der Weg zu optimierten Sorten

Mehr als 22.000 Saatgutmuster der Gerste enthält die Genbank, die unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK Gatersleben) erstellt wurde. Das internationale Forschungsprojekt soll dabei helfen, solche Genbanken als bio-digitale Ressourcenzentren zu nutzen. lesen

Typ-2-Diabetes: Bessere Früherkennung und Prävention durch neuen Marker?

Epigenetische Veränderung des IGFBP2-Gens

Typ-2-Diabetes: Bessere Früherkennung und Prävention durch neuen Marker?

Immer mehr Menschen erkranken in zunehmend jüngerem Alter an dem früher Altersdiabetes genannten Diabetes Typ 2. Da sich die Stoffwechselerkrankung schleichend entwickelt, ist der Körper zum Zeitpunkt der Diagnose meist schon geschädigt. Nun haben Forscher kleine – wahrscheinlich von Lebensstilfaktoren beeinflussbare – epigenetische Veränderungen der DNA ausgemacht. Sie beeinflussen die Konzentration eines Proteins im Blut, das offenbar maßgeblich an der Entstehung von Typ-2-Diabetes beteiligt ist. Das Besondere: Die Veränderungen dieses Markers sind bereits einige Jahre vor Beginn der Krankheit nachweisbar.Das hat Potenzial für Früherkennung und Prävention. lesen

Epigenetik: Werden umgeschaltete Gene weitervererbt?

Pflanzenzucht ganz ohne Genschere

Epigenetik: Werden umgeschaltete Gene weitervererbt?

Die DNA ist sogar innerhalb einer Generation wandelbar: Epigenetische Veränderungen im Erbgut werden zum Beispiel durch Umwelteinflüsse hervorgerufen. Ohne die eigentliche Gensequenz zu verändern entstehen so neue Eigenschaften. Wie Züricher Forscher nun belegen konnten, ist epigenetische Variation sogar vererbbar – zumindest bei Pflanzen. Dies könnte die Möglichkeiten in der Pflanzenzucht erweitern. lesen

Nach einer Antibiotika-Therapie: Darmflora regeneriert nicht vollständig

Darm-Mikrobiom

Nach einer Antibiotika-Therapie: Darmflora regeneriert nicht vollständig

Die Darmflora setzt sich aus Milliarden nützlicher, für unsere Gesundheit essentieller Bakterien zusammen. Dieses mikrobielle auch Mikrobiom des Darms genannte Universum wird durch eine Therapie mit Antibiotika oft weitestgehend zerstört. Ob und wie sich die Darmflora nach der Einnahme von Antibiotika wieder erholt, hat ein internationales Forschungsteam nun an Probanden untersucht. Dabei trat auch allerlei Überraschendes zutage. lesen

Anwendung von CRISPR-Cas9 am Menschen: Sind wir immun?

Genome Editing und Gentherapie

Anwendung von CRISPR-Cas9 am Menschen: Sind wir immun?

Das Genome-Editing-Verfahren CRISPR-Cas9 weckt große Hoffnungen, Erbkrankheiten künftig auf molekularbiologischer Ebene per „Gentherapie“ behandeln zu können. Erste Erfolge im Tiermodell sind vielversprechend. Doch für eine sichere Anwendung am Menschen ist eine fundierte Risiko-Nutzen-Bewertung von CRISPR-Cas9 notwendig. Nun sind Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin auf ein erstes Hindernis gestoßen: Offenbar besteht bei Menschen eine breite Immunität gegen das Protein Cas9. Doch die Forscher arbeiten bereits an ersten Lösungsansätzen. lesen

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