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Wissenschaft und Forschung

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Hepatitis E: Häufige Virusvariante zeigt offene Flanke

Zellkulturmodell erleichtert Suche nach Therapieansätzen

Hepatitis E: Häufige Virusvariante zeigt offene Flanke

Jährlich sterben etwa 70.000 Menschen an Hepatitis E. Eine Impfung existiert nicht und die Erreger werden gegen gängige antivirale Medikamente häufig resistent. Dafür verantwortlich ist eine besonders vermehrungsfreudige Virusvariante. Gerade sie hat der Forschung jedoch nun zu einem Zellkulturmodell verholfen, mit dem sich neue Wirkstoffe erforschen lassen. Silvestrol, ein Naturstoff aus Mahagonipflanzen, könnte ein solcher Kandidat sein. lesen

Per VOC-Messung tückische Krankheitserreger bei Pflanzen aufspüren

GC/MS-basierte Frühwarnsysteme

Per VOC-Messung tückische Krankheitserreger bei Pflanzen aufspüren

Lange bevor Pflanzen Krankheitssymptome zeigen, können sie von epidemischen Erregern befallen sein. Um eine Ausbreitung von Schaderregern wie Phytophthora ramorum durch infizierte, asymptomatische Pflanzen zu verhindern, braucht es geeignete Frühwarnsysteme. Ein neues GC/MS-basiertes Diagnoseverfahren, das von den infizierten Pflanzen emittierte flüchtige organische Verbindungen (VOC) misst, könnte hier ein vielversprechender Ansatz sein. lesen

Erreger unterm Stachelkleid

Igel als Krankheitsüberträger

Erreger unterm Stachelkleid

Igel gelten als natürliche Schneckenbekämpfer und sind daher gern gesehene Gäste in Gärten und Parks. Doch die Nähe von Mensch und Igel birgt auch Gefahren. So haben Forscher unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung erstmals enge verwandte des Diphterie-Erregers bei Igeln nachgewiesen, die auch auf den Menschen übertragbar sind. Lesen Sie hier, wie ein sicheres Zusammenleben von Mensch und Tier dennoch möglich ist. lesen

Hygienewahn fördert resistente Keime

Mikrobielle Vielfalt gegen Antibiotikaresistenz

Hygienewahn fördert resistente Keime

Intensivstationen betreiben enormen Aufwand, eine keimfreie Umgebung zu schaffen. Und auch privat neigen manche Menschen zu massivem Einsatz von Desinfektionsmittel. Doch zu viel Hygiene kann die Bildung und Verbreitung von resistenten Erregern fördern. Dies belegt eine neue Studie von Grazer Forschern, die zudem Ansätze gegen die Ausbreitung der Resistenzen vorschlägt. lesen

„Herz-Schlag“: Ein heftiger Stoß auf die Brust und seine paradoxen Folgen

Studie untersucht Wirkung

„Herz-Schlag“: Ein heftiger Stoß auf die Brust und seine paradoxen Folgen

Ein abrupter Stoß oder Faustschlag auf die Brust im Herzbereich kann paradoxe Konsequenzen haben: Er kann einen Herztod auslösen oder im Fall eines Herzstillstandes das Organ wieder zum Schlagen bringen. Warum das so ist, war bislang unklar. Nun haben Schweizer Forscher ein Gerät entwickelt, mit dem sich dieses Phänomen deutlich besser als bisher untersuchen lässt. Mit überraschenden Erkenntnissen. lesen

Ebola-Viren lenken Immunsystem mit Täuschkörpern ab

Überlebensstrategie von Ebola-Viren

Ebola-Viren lenken Immunsystem mit Täuschkörpern ab

Krankheitserreger liefern sich einen fortwährenden Kampf mit unserm Immunsystem. Eine spezielle Strategie gegen die körpereigene Abwehr haben nun Forscher der Universitäten Tübingen und Göttingen bei Ebola-Viren aufgedeckt. Sie bringen infizierte Zellen dazu, ein Ablenkungsmanöver einzuleiten, um das Immunsystem in die Irre zu führen. lesen

Immunsystem verjüngt: Forscher drehen Uhr zurück

Casin wirkt auf blutbildende Stammzellen

Immunsystem verjüngt: Forscher drehen Uhr zurück

Mit zunehmendem Alter wird das Immunsystem immer schwächer – die Abwehrkräfte sinken, die Infektanfälligkeit nimmt zu, Impfungen, z.B. gegen Grippe, wirken weniger gut. Nun ist es Ulmer Forschern mithilfe der pharmakologischen Substanz Casin gelungen, das körpereigene Abwehrsystem im Mausmodell zu verjüngen. Die Substanz wirkt auf blutbildende Stammzellen die somit der Schlüssel zu starken Abwehrkräften sein könnten. lesen

Tuberkulose: Immuntherapie verkürzt Antibiotika-Behandlung

Zelltod hemmen

Tuberkulose: Immuntherapie verkürzt Antibiotika-Behandlung

Tuberkulose ist in zahlreichen Regionen nach wie vor eine lebensbedrohliche Krankheit. Auch wenn in Deutschland in den vergangenen Jahren die Zahl der gemeldeten Tuberkulosefälle zurück gegangen ist (2002: 7702 Fälle; 2017: 5486 Fälle), sind z.B. in Indien 2017 mehr als 2,7 Millionen Menschen an Tuberkulose erkrankt. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung haben nun in einer Studie eine alternative Therapie untersucht, die die Tuberkulose-Behandlung deutlich verkürzen soll. lesen

Immunsystem: Schon drei Stunden Schlafentzug wirken negativ

Neuer Mechanismus nachgewiesen

Immunsystem: Schon drei Stunden Schlafentzug wirken negativ

Ausreichend Schlaf ist für unser Immunsystem und die Abwehr von Krankheitserregern wichtig ‒ das wird allgemein angenommen und erscheint intuitiv richtig. Wie genau Schlaf jedoch bestimmte Immunfunktionen beeinflusst, ist noch nicht wissenschaftlich geklärt. Nun haben Wissenschaftler der Universität Tübingen einen neuen Mechanismus nachgewiesen, mit dem unser Abwehrsystem im Schlaf unterstützt wird. Umgekehrt – scheint Schlafentzug erstaunlich schnell das Immunsystem zu beeinträchtigen. lesen

Sex statt Zellteilung: Vorteil für Hefepilze

Wie die Fortpflanzung Erreger resistenter macht

Sex statt Zellteilung: Vorteil für Hefepilze

Asexuelle Fortpflanzung ist schnell, dafür sind Spezies mit geschlechtlicher Fortpflanzung dank genetischer Vielfalt anpassungsfähiger. Wie Forscher der Universität Würzburg nun zeigten, kann der gesundheitsgefährdende Hefepilz Candida albicans von asexueller zu geschlechtlicher Fortpflanzung wechseln und so resistenter gegen Behandlungen werden – und zwar ausgerechnet dann, wenn er mit einem Medikament bekämpft wird. lesen

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