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Wissenschaft und Forschung

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Wie Forscher multiresistente Keime aus dem Abwasser fischen

Antibiotikaresistente Bakterien

Wie Forscher multiresistente Keime aus dem Abwasser fischen

700 bis 800 t Antibiotika pro Jahr werden in Deutschland allein in der Humanmedizin verbraucht. Durch den hohen Einsatz von Antibiotika bilden allerdings immer mehr Bakterien Multiresistenzen, die eine medizinische Therapie bei einer Erkrankung erschweren. Über Abwässer gelangen die resistenten Erreger in die Umwelt und letztendlich zurück zum Menschen. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) untersuchen im Verbundprojekt Hyreka die Verbreitung der Bakterien und bewerten Maßnahmen wie die Ultrafiltration, um sie effektiv aus dem aufbereiteten Abwasser zu entfernen. lesen

Selbstverteidigung gegen Krebs

Medizin-Nobelpreis für Fortschritt in Immuntherapie

Selbstverteidigung gegen Krebs

Dank der modernen Medizin ist die Lebenserwartung in den Industrienationen höher denn je. Doch längst nicht jede Krankheit kann geheilt werden. So gibt es viele Krebserkrankungen, deren Betroffene wenig Hoffnung haben. Mit ihren Arbeiten zur Immuntherapie von Krebs haben zwei Forscher den Weg für neue Behandlungsformen bereitet – und dafür im Oktober 2018 den Medizin-Nobelpreis erhalten. lesen

Vibrionen in der Nordsee: Gefährlich für Mensch und Sylter Austern?

Keime im Klimawandel

Vibrionen in der Nordsee: Gefährlich für Mensch und Sylter Austern?

Der Sommer 2018 hat bereits einen Vorgeschmack auf wärmere Zeiten geliefert: Außergewöhnlich hohe Wassertemperaturen in Nord- und Ostsee brachten dabei nicht nur Badespaß. Infektionen durch krankheitserregende Keime wie Vibrionen, deren Vermehrung durch warme Wassertemperaturen begünstigt wird, wurden in diesem Jahr bereits vermehrt beobachtet. Müssen wir uns im Zuge des Klimawandels an diese neuen Risiken gewöhnen? Ein deutsch-französisches Forscherteam untersucht nun auf Helgoland, wie sich der Klimawandel auf bestimmte Bakterien auswirkt. lesen

500.000.000 Eier für Impfstoffe – bald könnte es ohne sie gehen

Impfstoff-Versorgung verbessern

500.000.000 Eier für Impfstoffe – bald könnte es ohne sie gehen

Derzeit werden für die Herstellung von Impfstoffen jährlich noch etwa eine halbe Milliarde Hühnereier benötigt. Das ist nicht unproblematisch und die Produktion aufwändig: Die Herstellung eines Gelbfieber-Impfstoffs beispielsweise benötigt so etwa 12 Monate. Versorgungs-Engpässe sind bei Impfstoffen nicht selten, was beim Ausbruch von Epidemien schnell gefährlich werden kann. Nun haben Forscher eine neue Methode entwickelt, mit der sich einige Flaviviren künftig hoch konzentriert und viel schneller in Bioreaktoren vermehren lassen. lesen

Schützt Zucker die Ozonschicht?

FCKW-Gase binden

Schützt Zucker die Ozonschicht?

Der Schutzschild der Erde hat ein Loch: Damit die Ozonschicht sich wieder erholen kann, müssen klimaschädliche Gase wie FCKWs aus der Atmosphäre entfernt und erst gar nicht dort hineingelassen werden. Ein vielversprechendes Adsorptionsmittel haben nun Forscher aus Mainz und Aschaffenburg vorgestellt. Mit modifizierten Zuckermolekülen wollen sie die FCKW-Gase binden. lesen

Erste Hürde genommen: Parkinson mit körpereigenem Protein behandeln?

Morbus Parkinson

Erste Hürde genommen: Parkinson mit körpereigenem Protein behandeln?

Weltweit waren im Jahr 2017 nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Neurologie 4,1 Millionen Menschen von Morbus Parkinson betroffen, allein in Deutschland gibt es rund 280.000 Patienten die Parkinson haben. Das körpereigene Protein Nurr1 galt lange als vielversprechender Ansatzpunkt bei der Parkinson-Therapie. Bislang war es aber aussichtslos, es als Medikament einzusetzen. Nun haben es Forscher so modifiziert, dass es von außen in Zellen eindringen kann. Eine Fehlfunktion des Proteins kann unter anderem eine Ursache der Parkinson-Krankheit sein. lesen

Erstmals West-Nil-Virus-Infektion bei einem Wildvogel in Deutschland entdeckt

West-Nil-Virus

Erstmals West-Nil-Virus-Infektion bei einem Wildvogel in Deutschland entdeckt

Forscher des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems haben erstmals eine West-Nil-Virus (WNV) -Infektion bei einem Wildvogel in Deutschland festgestellt. Vögel sind zwar Hauptwirt, jedoch kann das von blutsaugenden Stechmücken übertragene Virus in selteneren Fällen auch auf Pferde und Menschen übertragen werden. Daher beobachtet das FLI seit Jahren die Verbreitung von WNV in Europa. Bislang war bei verendeten Wildvögeln hierzulande meist eine Infektion mit dem Usutu-Virus einem engen Verwandten des West-Nil-Virus, festgestellt worden. lesen

Forscher wollen Impfstoff gegen MERS-Coronavirus finden

Schwere Atemwegs-Infektion

Forscher wollen Impfstoff gegen MERS-Coronavirus finden

Die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (Cepi) hat eine Kooperation mit IDT Biologika bekannt gegeben, in deren Rahmen IDT bis zu 36 Millionen Dollar für die Entwicklung und Herstellung eines Impfstoffs gegen das Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus (MERS-CoV) erhält. Dabei handelt es sich um einen zoonotischen Erreger, der von Dromedaren auf Menschen übertragen wird. lesen

Flugreisen: Der blinde Passagier im Sitzbezug

Wie Keime im Flugzeug die Welt bereisen

Flugreisen: Der blinde Passagier im Sitzbezug

Niemand sieht sie, und doch reisen sie in großer Zahl mit: Mikroorganismen sind auf jedem Verkehrsflug als blinde Passagiere mit an Bord. Wie gefährlich sind die Flugzeugkeime? Wo tummeln sich die meisten? Und was kann man tun, um ihnen den Flug zu vermiesen? Jenaer Forscher haben in einer Übersichtsstudie Antworten auf diese Fragen gefunden. lesen

Bringt der heiße Sommer neue Krankheitsüberträger?

Tropische Zecken in Deutschland gefunden

Bringt der heiße Sommer neue Krankheitsüberträger?

Die anhaltende Sommerhitze hat neben vertrockneten Pflanzen und erhöhter Waldbrandgefahr offenbar einen weiteren Nachteil. So berichtet ein Team der Uni Hohenheim und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr von sieben Funden tropischer Zecken, die vermutlich von den hohen Temperaturen dieses Sommers profitiert haben. Nun befürchten die Forscher, dass sich die Tropenzecken dauerhaft in Deutschland etablieren könnten. lesen

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