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Wissenschaft und Forschung

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Herzrhythmus-Störungen: Herzfrequenz mit Licht gesteuert

Giftige Qualle hilft der Forschung

Herzrhythmus-Störungen: Herzfrequenz mit Licht gesteuert

Herzrhythmusstörungen gehören hierzulande zu den häufigsten Herzerkrankungen. Häufigkeit und Sterblichkeit nehmen nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie seit einigen Jahren zu. Ihre Ursachen und Entstehung besser zu erforschen, ist auch das Ziel von Bonner Wissenschaftlern, die dazu nun einen auf den ersten Blick exotischen Ansatz wählten: Mithilfe von Rezeptoren aus einer äußerst giftigen Qualle konnten sie den Herzschlag und seine Frequenz durch Bestrahlung mit LED-Licht gezielt steuern, um so seine Regulation zu untersuchen. lesen

Hepatitis E: Häufige Virusvariante zeigt offene Flanke

Zellkulturmodell erleichtert Suche nach Therapieansätzen

Hepatitis E: Häufige Virusvariante zeigt offene Flanke

Jährlich sterben etwa 70.000 Menschen an Hepatitis E. Eine Impfung existiert nicht und die Erreger werden gegen gängige antivirale Medikamente häufig resistent. Dafür verantwortlich ist eine besonders vermehrungsfreudige Virusvariante. Gerade sie hat der Forschung jedoch nun zu einem Zellkulturmodell verholfen, mit dem sich neue Wirkstoffe erforschen lassen. Silvestrol, ein Naturstoff aus Mahagonipflanzen, könnte ein solcher Kandidat sein. lesen

Der Ursprung von f-Worten

Vorzeitliche Sprachentwicklung durch Ernährung

Der Ursprung von f-Worten

Fluchen wäre heute nur halb so schön, wenn sich der Mensch immer noch so ernähren würde wie vor über zweitausend Jahren. Denn ein internationalen Forschungsteams hat nun herausgefunden, dass sich Laute wie „f“ erst relativ spät im Sprachgebrauch entwickelt haben – angestoßen durch eine zunehmende Umstellung in der Ernährung. lesen

Protein lässt Taufliegen lernen – oder eben nicht

Signalverstärker im Gehirn

Protein lässt Taufliegen lernen – oder eben nicht

Lernen ist ein komplexer Vorgang im Gehirn. An der Universität Berlin haben Forscher in Experimenten mit Taufliegen (Drosophila) nun einen wichtigen Baustein entschlüsselt: Ein Protein, das entscheidend für die Signalweiterleitung zwischen Synapsen ist – möglicherweise auch bei Menschen. lesen

Studie: Mehr Biokunststoffe bedeuten nicht immer mehr Klimaschutz

Bioplastik als nachhaltigere Alternative?

Studie: Mehr Biokunststoffe bedeuten nicht immer mehr Klimaschutz

Bioplastik wird oft als umwelt- und klimafreundliche Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen auf Erdölbasis vermarktet. Laut einer Studie der Uni Bonn könnte die Umstellung auf Biokunststoffe jedoch weniger positiv wirken als gedacht. Erstautorin Dr. Neus Escobar erläutert im LP-Exklusivinterview warum. lesen

Klonierung ohne Screening

Gentechnik: Schneller und kostengünstiger klonieren

Klonierung ohne Screening

Die Klonierung von DNA-Fragmenten ist essentiell für viele Bereiche der Molekularbiologie, Biochemie oder Biotechnologie. Forscher der Universität Bayreuth haben das Verfahren nun beschleunigt und vergünstigt, indem sie das dafür eigentlich notwendige Screening von Bakterienkolonien überflüssig machen. Wie ihnen das gelungen ist, zeigt der folgende Beitrag. lesen

Kraftvolle Katalyse zur Cellulose-Spaltung

Neuer Reaktionsmechanismus aufgedeckt

Kraftvolle Katalyse zur Cellulose-Spaltung

Für Biotreibstoffe aus Cellulose muss das langkettige Molekül zunächst in seine Grundbausteine gespalten werden. Dass mechanische Kräfte dabei helfen, war bereits bekannt. Nun haben Forscher auch herausgefunden, wie genau die Krafteinwirkung den Reaktionsmechanismus beeinflusst. Dies könnte effizientere und umweltfreundlichere Verfahren für die Umwandlung von Cellulose ermöglichen. lesen

Evolution in Grenzen: Wer gut riecht, sieht schlechter

Warum in Drosophila zwei Sinne umgekehrt korrelieren

Evolution in Grenzen: Wer gut riecht, sieht schlechter

Das Sehen und das Riechen gehört zu den wesentlichen Sinneswahrnehmungen der meisten Tiere. Daher sind diese beiden Sinne gut untersucht – und dennoch für Überraschungen gut: Denn Essigfliegen der Gattung Drosophila müssen sich entweder für einen ausgeprägten Geruchs- oder Sehsinn „entscheiden“. Beides gleichzeitig geht nicht. Das haben Max-Planck-Forscher nun herausgefunden und sie beschreiben in einer aktuellen Studie, welches besondere evolutionäre Konzept diesem Phänomen zugrunde liegt. lesen

Verhungern Wildbienen durch intensive Landwirtschaft?

Analyse von 445 bekannten Bienenarten

Verhungern Wildbienen durch intensive Landwirtschaft?

Experten warnen seit einigen Jahren: Gerade der Bestand an Wildbienen ist gefährdet, mit drastischen Auswirkungen auf unsere Pflanzenwelt. Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) habe nun in einer groß angelegten Studie die möglichen Ursachen untersucht. lesen

Erreger unterm Stachelkleid

Igel als Krankheitsüberträger

Erreger unterm Stachelkleid

Igel gelten als natürliche Schneckenbekämpfer und sind daher gern gesehene Gäste in Gärten und Parks. Doch die Nähe von Mensch und Igel birgt auch Gefahren. So haben Forscher unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung erstmals enge verwandte des Diphterie-Erregers bei Igeln nachgewiesen, die auch auf den Menschen übertragbar sind. Lesen Sie hier, wie ein sicheres Zusammenleben von Mensch und Tier dennoch möglich ist. lesen

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