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Wissenschaft und Forschung

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500 000 000 Eier für Impfstoffe – bald könnte es ohne sie gehen

Impfstoff-Versorgung verbessern

500 000 000 Eier für Impfstoffe – bald könnte es ohne sie gehen

Derzeit werden für die Herstellung von Impfstoffen jährlich noch etwa eine halbe Milliarde Hühnereier benötigt. Das ist nicht unproblematisch und die Produktion aufwändig: Die Herstellung eines Gelbfieber-Impfstoffs beispielsweise benötigt so etwa 12 Monate. Versorgungs-Engpässe sind bei Impfstoffen nicht selten, was beim Ausbruch von Epidemien schnell gefährlich werden kann. Nun haben Forscher eine neue Methode entwickelt, mit der sich einige Flaviviren künftig hoch konzentriert und viel schneller in Bioreaktoren vermehren lassen. lesen

Kann ein Diabetes-Medikament bisher unheilbarer Erbkrankheit vorbeugen?

Chorea Huntington

Kann ein Diabetes-Medikament bisher unheilbarer Erbkrankheit vorbeugen?

Die Huntington-Erkrankung, im Fachjargon Chorea Huntington genannt, ist eine schwere, fortschreitende Erkrankung des Zentralnervensystems. Innerhalb von etwa 10 bis 15 Jahren nach Ausbruch der Erbkrankheit versterben die Patienten. Eine Therapie existiert bisher nicht. Nachkommen von Huntington-Patienten sind zudem mit dem hohen Risiko konfrontiert, ebenfalls zu erkranken. Nun haben Mainzer Wissenschaftler im Tiermodell nach eigenen Angaben viel versprechende Ergebnisse erzielt: Es scheint, dass das Diabetes-Medikament Metformin in der Lage ist, den Verlauf der Huntington-Erkrankung zu stoppen, lange bevor sich die ersten klinischen Symptome zeigen. lesen

Wissenschaft: Fehler bringen uns vorwärts

Negative Ergebnisse werden selten veröffentlicht

Wissenschaft: Fehler bringen uns vorwärts

„Aus Fehlern lernen wir.“ – ein Motto, das auf so viele Bereiche des Lebens angewendet werden kann. Doch gerade bei wissenschaftlichen Forschung wird dieses Prinzip nicht angewandt, wie eine gerade von Mitarbeitern des Bundesinstituts für Risikobewertung veröffentlichte Studie beweist. Die Experten fordern Forscher dazu auf, auch Arbeiten mit negativen Ergebnissen zu publizieren. lesen

Wie Bakterien Antibiotika-Therapien verschlafen

Überdauerungszustand von Schläferzellen

Wie Bakterien Antibiotika-Therapien verschlafen

Antibiotikaresistenzen sind ein gewaltiges Problem für die medikamentöse Therapie. Doch im ständigen Kampf zwischen Mensch und Mikrobe haben die Krankheitserreger einen weiteren Trumpf: Seltene Mutanten stellen einfach ihre Aktivität ein und überdauern so die Antibiotikatherapie auch ohne Resistenz. Wie dieser Schutzschlaf funktioniert haben nun Tübinger und Kopenhagener Forscher untersucht. lesen

Pille statt Diät?

Neuer Wirkstoff hilft beim Abnehmen

Pille statt Diät?

Kohlsuppendiät oder Fitnessstudio: Es gibt zahllose Möglichkeiten abzunehmen. Einfach sind die wenigsten. Und gerade Patienten mit krankhaftem Übergewicht haben oft große Probleme, ihr Körpergewicht zu reduzieren. Statt zu chirurgischen Maßnahmen wie einer Magenverkleinerung zu greifen, könnte ihnen in Zukunft eine medikamentöse Behandlung helfen. Dies legt zumindest eine Studie von Dresdener Forschern zu einem neuen Wirkstoff nahe. lesen

Medikamente über Pflaster einnehmen – gezielt per Lichtschalter

Grünes Licht für Wirkstofffreigabe

Medikamente über Pflaster einnehmen – gezielt per Lichtschalter

Dass unsere Haut geeignet ist, um Wirkstoffe aufzunehmen, ist spätestens seit Einführung von Nikotinpflastern hinlänglich bekannt. Schweizer Forscher der Universität Fribourg und der Empa sind nun einen Schritt weiter gegangen und haben ein Pflaster mit lichtgesteuerter Medikamentenfreisetzung entwickelt. Damit könnten Wirkstoffe besonders gezielt verabreicht werden. lesen

Herzinfarkt: Erstmals schlagende Herzmuskelzellen aus Stammzellen erzeugt

Muskelersatz dank Stammzellen

Herzinfarkt: Erstmals schlagende Herzmuskelzellen aus Stammzellen erzeugt

Der Herzinfarkt gehört in Deutschland nach wie vor zu den Haupttodesursachen. Bei einem Herzinfarkt stirbt immer auch ein Teil des Herzmuskelgewebes irreversibel ab – das Herz bleibt geschädigt, auch wenn der Infarkt überlebt wird. Diese abgestorbenen Herzmuskelzellen therapeutisch ersetzen zu können, ist Gegenstand aktueller biomedizinischer Forschung. Nun ist es Würzburger Forschern erstmals gelungen, schlagende Herzmuskelzellen aus speziellen Stammzellen zu erzeugen. Sie liefern damit möglicherweise einen neuen Ansatz zur Behandlung eines Herzinfarkts. lesen

Erste Hürde genommen: Parkinson mit körpereigenem Protein behandeln?

Morbus Parkinson

Erste Hürde genommen: Parkinson mit körpereigenem Protein behandeln?

Weltweit waren im Jahr 2017 nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Neurologie 4,1 Millionen Menschen von Morbus Parkinson betroffen, allein in Deutschland gibt es rund 280.000 Patienten die Parkinson haben. Das körpereigene Protein Nurr1 galt lange als vielversprechender Ansatzpunkt bei der Parkinson-Therapie. Bislang war es aber aussichtslos, es als Medikament einzusetzen. Nun haben es Forscher so modifiziert, dass es von außen in Zellen eindringen kann. Eine Fehlfunktion des Proteins kann unter anderem eine Ursache der Parkinson-Krankheit sein. lesen

Nasenspray für die Nerven

Proteine verringern Neuronenabbau

Nasenspray für die Nerven

Nach einem Schlaganfall bleiben Gehirnregionen mit verminderter Aktivität zurück. In diesen geschädigten Bereichen schreitet der Verfall der Nervenzellen voran, weil körpereigene Schutzfaktoren nicht mehr produziert werden. Forscher der Universität Heidelberg zeigten nun, dass diese Schutzfaktoren auch nasal verabreicht werden können und den Abbau des Gehirngewebes vermindern. lesen

Dem Gehirn verschweigen, dass es juckt

Neues Medikament hemmt Reizweiterleitung

Dem Gehirn verschweigen, dass es juckt

Nach einem Mückenstich nicht an der Stelle zu kratzen erfordert eine gewisse Disziplin. Ein paar Tage später ist dieser Juckreiz aber von ganz alleine weg. Nicht so bei chronischem Juckreiz, zum Beispiel durch Hauterkrankungen. Nun haben Züricher Forscher ein neues Medikament entwickelt, das die Jucksignale unterdrückt und so den Patienten Erleichterung bringen soll. Wie das Präparat wirkt, lesen Sie in diesem Beitrag. lesen

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