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Wissenschaft und Forschung

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Beim Rendezvous der Ribosomen zugeschaut

Strukturaufklärung von 100S-Ribosomen mit Kryo-Elektronenmikroskopie

Beim Rendezvous der Ribosomen zugeschaut

Dank der Kryo-Elektronenmikroskopie ist einer Gruppe unter Beteiligung von Hamburger Forschern ein besonderer Einblick in die Biochemie gelungen: Sie haben die Bindung verschiedener Moleküle an 100S-Ribosomen mit bisher unerreichter Auflösung analysiert. Das Detailwissen über die molekularen Prozesse könnte sich auch als wertvoll für die Erforschung von Antibiotikaresistenzen erweisen. lesen

Herzinfarkt: Erstmals schlagende Herzmuskelzellen aus Stammzellen erzeugt

Muskelersatz dank Stammzellen

Herzinfarkt: Erstmals schlagende Herzmuskelzellen aus Stammzellen erzeugt

Der Herzinfarkt gehört in Deutschland nach wie vor zu den Haupttodesursachen. Bei einem Herzinfarkt stirbt immer auch ein Teil des Herzmuskelgewebes irreversibel ab – das Herz bleibt geschädigt, auch wenn der Infarkt überlebt wird. Diese abgestorbenen Herzmuskelzellen therapeutisch ersetzen zu können, ist Gegenstand aktueller biomedizinischer Forschung. Nun ist es Würzburger Forschern erstmals gelungen, schlagende Herzmuskelzellen aus speziellen Stammzellen zu erzeugen. Sie liefern damit möglicherweise einen neuen Ansatz zur Behandlung eines Herzinfarkts. lesen

Schädlingsvorhersage für Europa

Klimawandel lässt Schadinsekten neues Terrain erschließen

Schädlingsvorhersage für Europa

Sonnig mit Aussicht auf Fruchtfliegen – so lautet vereinfacht die Prognose von Züricher Forschern. Sie arbeiten daran, die Verbreitung von Schadinsekten in den kommenden Jahrzehnten abzuschätzen. Mit ihren Modellen wollen sie die deutsche Landwirtschaft gegen Schädling wappnen, die durch veränderte klimatische Bedingungen zukünftig Einzug halten werden. lesen

Aufschieber oder Macher? Per MRT Persönlichkeitsmerkmale entlarven?

Bildgebende Verfahren und Psychologie

Aufschieber oder Macher? Per MRT Persönlichkeitsmerkmale entlarven?

Die Kernspintomografie oder auch Magnetresonanztomographie, kurz MRT, ist ein wichtiges bildgebendes Verfahren in der medizinischen Diagnostik. Ob Tumor, Schlaganfall oder Bandscheibenvorfall - sie alle lassen sich im MRT sichtbar machen. Und offenbar noch mehr. Biopsychologen der Ruhr-Universität Bochum haben nun mittels Kernspintomografie zwei Hirnregionen identifiziert, die mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen in Zusammenhang stehen: Ob ein Mensch eher Aufschieber oder Macher ist, lässt sich demnach offenbar im MRT unterscheiden. lesen

Wasser als Platzhalter in Proteinen

Wie Wassermoleküle Komplexbindungen beeinflussen

Wasser als Platzhalter in Proteinen

Wasser macht mehr als die Hälfte unseres Körpergewichts aus. Besonders unsere Zellen sind voll davon. So ist es kaum verwunderlich, dass Wassermoleküle dort entscheidend die biologischen Prozesse beeinflussen. Forscher der Universität Marburg haben nun untersucht, wie Wassermoleküle sich in den Bindungstaschen von Proteinen anlagern und den Platz anschließend für die eigentlichen Bindungspartner räumen. lesen

Flüssigpolymere für bessere Speichermedien

Polymere ionische Flüssigkeiten steigern Transistorenleistung

Flüssigpolymere für bessere Speichermedien

Die heutige Jugend kann sich wohl kaum noch vorstellen, dass noch vor wenigen Jahrzehnten „floppy discs“ mit ein paar Hundert Kilobyte der Stand der Speichertechnik waren. Heute gehen wir im Alltag längst mit vielen Gigabyte um. Damit diese Datenmengen auch schnell verarbeitet werden können, sind effektive Schaltungen vonnöten. Wissenschaftler der Universität Leipzig forschen mit weiteren Instituten deshalb an polymeren ionischen Flüssigkeiten für verbesserte Transistoren. lesen

Gluten: Neuer Schnelltest bestimmt Backeigenschaften ursprünglicher Weizen-Mehle

Dinkel-, Emmer- und Einkorn-Mehl

Gluten: Neuer Schnelltest bestimmt Backeigenschaften ursprünglicher Weizen-Mehle

Vielen ist Gluten im Zusammenhang mit der Darmerkrankung Zöliakie bekannt. Doch die unter dem Sammelbegriff Gluten zusammengefassten Speichereiweiße, auch Klebereiweiße genannt, bestimmen maßgeblich die Backeigenschaften von Mehlen. Ein neuer Test erlaubt es nun, die Backeigenschaften von Dinkel-, Emmer- und Einkorn-Vollkornmehl erstmals schnell und verlässlich vorherzusagen: Dazu optimierten die Forscher einen für moderne Weizensorten bereits etablierten Schnelltest. Der neue Test könnte künftig auch für ursprüngliche Weizenarten aufwändige Voruntersuchungen im Labor ersetzen. lesen

Was den Joghurt cremig macht – und wie

Wechselhafte Fließeigenschaften von Lebensmittelzusatz

Was den Joghurt cremig macht – und wie

Vieles was wir essen ist durch diverse Zusätze an unsere Geschmacksgewohnheiten angepasst. In Joghurt sorgt zum Beispiel häufig so genanntes Inulin für das besonders cremige Mundgefühl. Wie die Schmelzeigenschaften von Inulin zu erklären sind und wie sie sich gezielt steuern lassen, haben nun Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) untersucht. lesen

Diversität auf dem Feld stärkt Bienenfitness

Wie Plantagen bienenfreundlicher werden können

Diversität auf dem Feld stärkt Bienenfitness

Bienen brauchen es bunt, schließlich sind sie auf reichhaltige Pollenernte für die Aufzucht ihrer Larven angewiesen. In Monokulturen der Landwirtschaft ist das Blütenangebot jedoch – wie der Name verrät – sehr eintönig. In einer neuen Studie belegen Forscher unter Leitung der Universität Würzburg, dass schon kleine vielseitig bepflanzte Flächen einen positiven Effekt auf die umliegenden Bienenpopulationen haben können. lesen

Hatten schon unsere Vorfahren einen „süßen Zahn“?

Genetische Weichen zur Fettleibigkeit – gestellt vor über 12,5 Millionen Jahren

Hatten schon unsere Vorfahren einen „süßen Zahn“?

Unsere Lust auf Süßes ist vielleicht älter als gedacht. So fanden Forscher aus Tübingen und Dresden Karies an 12,5 Millionen Jahre alten Zähnen eines Menschenaffen. Ihre Forschung zeigt nun, dass unserem frühen Vorfahren vermutlich viel zuckerhaltige Nahrung zur Verfügung stand. Eine Mutation sorgte wohl dafür, dass dieser Zucker vor allem als Körperfett gespeichert wurde. Was damals ein Überlebensvorteil war, macht heute manchem Menschen das Leben wortwörtlich schwer. lesen

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