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Wissenschaft und Forschung

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Zellkulturumgebung natürlich angepasst

Beschichtungen nach Maß für Stammzellen und mehr

Zellkulturumgebung natürlich angepasst

Was macht Tintenfische erfolgreich? Ein Aspekt ist sicher ihre Fähigkeit, ihr Äußeres perfekt anzupassen. Sie imitieren den Untergrund und sind kaum von der natürlichen Umgebung zu unterscheiden. Einen ähnlichen Gedanken verfolgt ein Dresdner Start-up. Dort werden Beschichtungen entwickelt, welche die natürliche Umgebung von Zellen imitieren. Dies ist besonders für die Stammzellforschung von Interesse lesen

„Rechenjuwel“ in Jülich

Einweihung von Supercomputer Juwels

„Rechenjuwel“ in Jülich

Ohne Computer ist heute keine Spitzenforschung mehr denkbar. Und immer öfter reichen normale PCs nicht mehr aus: Zu komplex werden die Modelle, zu groß die Datenmengen. Um auf Gebieten wie der Klimavorhersage oder Maschinellem Lernen nicht den Anschluss zu verlieren, hat das Jülich Supercomputing Centre (JSC) am 18. September 2018 offiziell einen neuen Supercomputer eingeweiht – wir waren vor Ort. lesen

„Schredder“ mit Spezifität: Dicer-Proteine arbeiten spezifischer als gedacht

Neue Möglichkeiten für das Protein-Engineering?

„Schredder“ mit Spezifität: Dicer-Proteine arbeiten spezifischer als gedacht

Die zelluläre Kommunikation ist insbesondere in Eukaryonten, zu denen auch wir gehören, eine hochkomplexe Angelegenheit. Zahlreiche Botenstoffe sind dabei essenziell. So auch kleine RNA-Moleküle, die von Dicer-Proteinen durch „Schreddern“ größerer Moleküle hergestellt werden. Dieses Zerschneiden doppelsträngiger RNA scheint jedoch weit weniger wahllos zu sein, als bisher angenommen. Diese neue Erkenntnis, die Prof. Dr. Mariusz Nowacki von der Universität Bern im LP-Interview erläutert, könnte neue Möglichkeiten für das Protein-Engineering eröffnen. lesen

Gefahr gebannt? Bienenschädigende Neonicotinoide automatisiert bestimmen

HPLC-MS/MS

Gefahr gebannt? Bienenschädigende Neonicotinoide automatisiert bestimmen

Weil sie Bienen schädigen, hat die Europäische Union den Feldeinsatz dreier Schädlingsbekämpfungsmittel der Gruppe der Neonicotinoide untersagt. Analytisch lässt sich das Verbot mittels HPLC-MS/MS überwachen. Die Automatisierung der Probenvorbereitung macht dabei Sinn. lesen

Point-of-care: Stoffwechselprodukte selbst messen

Biosensor für Phenylketonurie

Point-of-care: Stoffwechselprodukte selbst messen

Ein neu entwickelter Biosensor könnte in Zukunft Patienten von Stoffwechselerkrankungen wie Phenylketonurie den einen oder anderen Gang zum Arzt ersparen. Denn statt in der Praxis Blutproben analysieren zu lassen, verspricht der neue Test, die Analyse selber zu Hause durchführen zu können – lediglich mit einer Kamera, dem Sensor-Kit und einem winzigen Tropfen Blut. lesen

Kann ein Diabetes-Medikament bisher unheilbarer Erbkrankheit vorbeugen?

Chorea Huntington

Kann ein Diabetes-Medikament bisher unheilbarer Erbkrankheit vorbeugen?

Die Huntington-Erkrankung, im Fachjargon Chorea Huntington genannt, ist eine schwere, fortschreitende Erkrankung des Zentralnervensystems. Innerhalb von etwa 10 bis 15 Jahren nach Ausbruch der Erbkrankheit versterben die Patienten. Eine Therapie existiert bisher nicht. Nachkommen von Huntington-Patienten sind zudem mit dem hohen Risiko konfrontiert, ebenfalls zu erkranken. Nun haben Mainzer Wissenschaftler im Tiermodell nach eigenen Angaben viel versprechende Ergebnisse erzielt: Es scheint, dass das Diabetes-Medikament Metformin in der Lage ist, den Verlauf der Huntington-Erkrankung zu stoppen, lange bevor sich die ersten klinischen Symptome zeigen. lesen

Vorerst bleibt's dabei: Zu viel Salz schadet der Gesundheit

Bundesforschungsinstitut bezieht Stellung

Vorerst bleibt's dabei: Zu viel Salz schadet der Gesundheit

Ob zu viel Salz in der Ernährung der Gesundheit schadet oder nicht wird anlässlich einer neuen Studie derzeit kontrovers diskutiert. Denn: Die Studie machte auch bei zu niedrigem Salzkonsum deutliche Gesundheitsgefahren aus und empfahl eine Reduktion nur in Ländern mit besonders hoher Speisesalzzufuhr. Nun nimmt das Max Rubner-Institut Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel Stellung und bemängelt methodische Besonderheiten und Schwächen der Studie. lesen

Rote Leuchtdioden für grüne Blätter

Energiesparen im Pflanzenlabor

Rote Leuchtdioden für grüne Blätter

Stromsparen lohnt sich besonders dort, wo der Energieverbrauch generell sehr hoch ist. So zum Beispiel in den Pflanzenlaboren der Universität Stuttgart, die mit künstlichem Licht für kontrollierte Wachstumsbedingungen ihrer Setzlinge sorgen. Seit Anfang des Jahres sorgt eine genau abgestimmte Mischung verschiedener LEDs für die Beleuchtung, die nun im Vergleich zu den alten Leuchtstoffröhren über 50 Prozent Energiekosten einspart. lesen

Spontane Geburt: In uns entstehen permanent Gene „aus dem Nichts“

Schließt „Undenkbares“ grundlegende Wissenslücke?

Spontane Geburt: In uns entstehen permanent Gene „aus dem Nichts“

Neues entsteht durch die schrittweise Veränderung von Bewährtem: Kleine genetische Veränderungen, Punktmutationen genannt, gelten als ein wesentlicher Treiber der Evolution. So haben es die meisten Menschen in der Schule gelernt. Problem – die Entstehung grundlegend neuer Eigenschaften eines Organismus lässt sich auf diese Weise nicht erklären. Nun haben Forscher festgestellt: Ob im Menschen, in der Maus, in der Ratte oder im Opossum: Vorläufer von Genen entstehen permanent „aus dem Nichts“. Die meisten davon verschwinden wieder – aber nicht alle. lesen

Re-aktivierte Herpesviren: Neue Methode könnte frühzeitig warnen

Herpesviren als potenzielle Krankheitsauslöser

Re-aktivierte Herpesviren: Neue Methode könnte frühzeitig warnen

95 bis 100 Prozent der gesunden Erwachsenen sind mit einer Variante des menschlichen Herpesvirus 6 (HHV-6) infiziert. Normalerweise inaktiv und harmlos können Herpesviren wie HHV-6 viele Jahre unbemerkt in menschlichen Zellen schlummern. Bestimmte Infektionen, ein geschwächtes Immunsystem aber auch verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente können die Viren jedoch wieder re-aktivieren und dann droht - mitunter akute und große - Gefahr. Würzburger Forscher haben nun eine Methode entdeckt, mit der sich die aktiven von inaktiven Herpesviren in einem frühen Stadium unterscheiden lassen. Dies könnte für klinische Interventionen hilfreich sein. lesen

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