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Wissenschaft und Forschung

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Elektronen erstmals in Doppelzustand versetzt

Mit Laserstrahlen das elektronische „Tal des Todes“ überwinden?

Elektronen erstmals in Doppelzustand versetzt

Forscher der Universität Genf und des Max-Born-Institut in Berlin haben erstmalig ein Elektron in einen Doppelzustand versetzt, in dem es weder ganz frei, noch an den Atomkern gebunden ist. Damit bestätigen sie eine Hypothese aus den 1970er Jahren und stellen bisherige Vorstellungen von Ionisationsprozessen in Frage. Durch kontrollierte Laserpulse konnten die Forscher die Elektronenstruktur von Atomen gezielt beeinflussen und mit den neu erzeugten Zuständen zum Beispiel Laserlicht verstärken. lesen

Behörde gibt Empfehlungen für Katechine aus Grüntee

Schädliche Wirkung?

Behörde gibt Empfehlungen für Katechine aus Grüntee

Die Inhaltsstoffe von Grünem Tee gelten im allgemeinen als gesundheitsfördernd. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat nun Sicherheit von Grünteekatechinen bewertet, nachdem Bedenken hinsichtlich ihrer möglichen schädlichen Wirkungen auf die Leber aufgekommen waren. Die EFSA gelangte zu dem Schluss, dass Katechine aus Grünteeaufgüssen und ähnlichen Getränken im Allgemeinen sicher sind. Lesen Sie, ab welcher Dosis die Experten den Einnahme von Grünteekatechinen allerdings für bedenklich halten. lesen

Chemiker verwandeln CO2 in Alkohol für die Industrie

Mit Chemie gegen den Klimawandel?

Chemiker verwandeln CO2 in Alkohol für die Industrie

Kohlendioxid (CO2) ist vielen als klimaschädliches Treibhausgas bekannt. Eine neue Möglichkeit, den Überschuss an produziertem CO2 zu senken, haben nun Forscher der Ruhr-Universität Bochum entdeckt. Mithilfe spezieller Katalysatoren machen sie aus CO2 einen industriell nutzbaren Alkohol. Diese chemische Reaktion könnte es eines Tages erlauben, das klimaschädliche Gas sinnvoll zu nutzen. lesen

Überraschung bei Feldstudie im Wald: Weniger Zecken dank Ameisen

Überträger von Borreliose und FSME

Überraschung bei Feldstudie im Wald: Weniger Zecken dank Ameisen

Mit den wärmeren Temperaturen werden auch die ungeliebten Begleiter manch eines Waldspaziergangs wieder aktiv: die Zecken. Gefürchtet ist ein Zeckenbiss vor allem, weil die kleinen Spinnentiere u.a. Erreger von Lyme-Borreliose oder FSME übertragen können. Nun haben Schweizer Wissenschaftler herausgefunden, dass Waldameisen einen deutlichen Einfluss auf lokale Zeckenvorkommen haben können. lesen

Algorithmus hilft bei Vermessung des Meeresspiegels

Virtuelle Kontaktlinse für Radarsatelliten

Algorithmus hilft bei Vermessung des Meeresspiegels

Wie hoch ist der Meeresspiegel? Wie ändern sich Strömungen in den Ozeanen? Um diese Fragen zu klären, liefern Radarsatelliten Unmengen an Daten. Doch bei der Kartierung der Gewässer stoßen sie an Grenzen: An den Stellen, wo Eis die Meere bedeckt, sind die Radaraugen bisher blind. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben nun eine neue Methode entwickelt, die dieses Problem löst. lesen

Evonik gründet neues Projekthaus „Tissue Engineering“ in Singapur

Tissue Engineering

Evonik gründet neues Projekthaus „Tissue Engineering“ in Singapur

Evonik startet im April das Projekthaus „Tissue Engineering“. Bis zu 20 Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen arbeiten dort daran, Lösungen für die Regeneration von Gewebe etwa nach Unfällen oder Krankheiten zu ermöglichen. lesen

Feldforschung an unwirtlichem Ort fördert ältestes menschliches Fossil Arabiens zutage

Schlüsselregion der Menschheitsentwicklung?

Feldforschung an unwirtlichem Ort fördert ältestes menschliches Fossil Arabiens zutage

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena hat bei archäologischen Grabungen in Al Wusta in der Nefud-Wüste in Saudi-Arabien einen rund 90.000 Jahre alten, versteinerten Fingerknochen eines frühen modernen Menschen entdeckt. Der Fund ist das älteste direkt datierte Fossil eines Homo sapiens außerhalb Afrikas und der Region um die östliche Mittelmeerküste. Das stellt die weitverbreitete Annahme in Frage, dass frühe Ausbreitungsversuche des modernen Menschen nach Eurasien erfolglos blieben. lesen

Neuer Schnelltest: Wasser minutenschnell auf gefährliche Legionellen untersuchen

Legionärskrankheit

Neuer Schnelltest: Wasser minutenschnell auf gefährliche Legionellen untersuchen

Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien, die beim Menschen eine lebensgefährliche Lungenentzündung auslösen können. Sie vermehren sich in warmem Wasser. Bei einem Ausbruch der Legionärskrankheit ist es wichtig, so schnell wie möglich die genaue Quelle zu finden, um weitere Infektionen zu verhindern. Bei bisherigen Tests auf Legionellen dauert es Tage, bis eine genaue Analyse vorliegt. Ein Forschungsteam der TU München hat nun einen Schnelltest entwickelt, der dies in rund 35 Minuten kann. lesen

Methan: Tauender Permafrost produziert deutlich mehr Treibhausgas als erwartet

Treibhausgas Methan

Methan: Tauender Permafrost produziert deutlich mehr Treibhausgas als erwartet

Mit einem Laborversuch über sieben Jahre konnte Dr. Christian Knoblauch vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg mit einem internationalen Team erstmals nachweisen, dass deutlich mehr Methan in tauenden Permafrostböden gebildet werden kann als bisher angenommen. lesen

Künstliche Intelligenz für weniger belastete Städte

Vorhersage für Stickoxide, Ozon und Feinstaub

Künstliche Intelligenz für weniger belastete Städte

Die künstliche Intelligenz oder das maschinelle Lernen werden bei immer mehr wissenschaftlichen Fragestellungen eingesetzt. Jülicher Forscher wollen Superrechner am Jülich Supercomputing Centre nun nutzen, um lückenhafte Daten zur Verteilung von Luftschadstoffen zu vervollständigen. lesen

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