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Second Life Wissenschaft in virtuelle Welten

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Auf der BIOTECHNICA wurde der Science-in-3D-Ausbildungsparcours für Existenzgründer offiziell eröffnet. Vom 6.10. bis 8.10. fanden dazu sowohl am Science-in-3D-Stand als auch in der virtuellen Welt „Second Life“ zahlreiche Vorträge statt, die live übertragen wurden.

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Ein virtueller Konferenzraum in Second Life.
Ein virtueller Konferenzraum in Second Life.
( Bild: Universität Potsdam )

„Science in 3D“ ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsprojekt an der Universität Potsdam, das einen innovativen Ansatz zur Wissensvermittlung verfolgt: Mittels einer dreidimensionalen, internetbasierten Lern- und Experimentierumgebung können Existenzgründungs- und Kommerzialisierungsprozesse erprobt werden. Dazu wurde in der virtuellen Welt „Second Life“ ein eigener Ausbildungsparcours auf der Insel der Universität Potsdam eingerichtet. Studierende und Nachwuchswissenschaftler vor allem aus den Lebenswissenschaften haben damit die Möglichkeit, ihr theoretisch erworbenes Gründerwissen aktiv einzusetzen und den vollständigen Gründungsprozess in „Second Life“ zu durchlaufen. Gleichzeitig findet eine Vernetzung der potenziellen Existenzgründer mit anderen Interessengruppen, z.B. anderen Gründern, potenziellen Kunden, Beratern und Investoren statt. Die vorhandene Ökonomie der virtuellen Welt wird dabei aktiv eingebunden.

Virtuelle Vortragsreihen

Eines der großen Potenziale virtueller Welten ist die Möglichkeit, komplexe Objekte und Prozesse im dreidimensionalen Raum darzustellen und ganz anders als bisher erlebbar zu machen. So wurde z.B. auf dem „Genome Island“ Wissen über Genetik und Molekularbiologie vermittelt. Weitere Vorträge während der BIOTECHNICA behandelten ein breites wissenschaftliches Spektrum vom Thema „Health in 3D“ bis hin zu „Factory of Emotions – Produzieren in Second Life“.

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