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FuE auch in Deutschland steuerlich fördern

Der Anteil des produzierenden Gewerbes an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung in Deutschland lag 2012 laut Statistischem Bundesamt bei rund 22 Prozent, und damit weit über dem EU-Durchschnitt von ca.16 Prozent. Das ist auch ein Beleg für Deutschlands Stärke, Investitionen im Innovationsbereich besser in Erträge umzuwandeln als in vielen anderen Ländern. Dieser Vorsprung ist jedoch gefährdet, weil bedeutende ausländische Wettbewerber wie Japan und die USA sowie 15 der EU-28 Staaten, darunter Frankreich und Großbritannien, eine steuerliche Förderung für FuE etabliert haben. Ergänzend zu den bestehenden Verbundforschungsprogrammen hält Fraunhofer daher eine steuerliche FuE-Förderung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auch in Deutschland für besonders notwendig und sinnvoll. Vor allem hochinnovative KMU bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Da diese aber häufig nicht über ausreichend eigene Forschungskapazität verfügen, ist für die wirkungsvolle Umsetzung einer steuerlichen FuE-Förderung entscheidend, dass Unternehmen auch nach außen vergebene Forschungsaufträge steuerlich in vollem Umfang geltend machen können.

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