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Wissenschaftsrat Zeiss-Vorstandsvorsitzender in Wissenschaftsrat berufen

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Seit 1957 berät der Wissenschaftsrat die Politik in Fragen von Wissenschaft und Forschung. Zum 1. Februar 2014 wurde der Zeiss-Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Kaschke in dieses Gremium berufen.

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Seit 1. Februar 2014 berät der Zeiss-Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Kaschke die Bundesregierung im Wissenschaftsrat.
Seit 1. Februar 2014 berät der Zeiss-Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Kaschke die Bundesregierung im Wissenschaftsrat.
(Bild: Zeiss)

Berlin, Oberkochen – Dr. Michael Kaschke, Vorsitzender des Konzernvorstands der Carl Zeiss AG, ist vom Bundespräsidenten mit Wirkung vom 1. Februar 2014 für drei Jahre als neues Mitglied in den Wissenschaftsrat berufen worden. Die Berufung erfolgte aufgrund eines gemeinsamen Vorschlags der Bundesregierung und der Länder.

Der Wissenschaftsrat ist eines der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland. Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in allen Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs. Daneben gehört es zu seinen Aufgaben, zur Sicherung der internationalen Konkurrenzfähigkeit der Wissenschaft in Deutschland im nationalen und europäischen Wissenschaftssystem beizutragen.

„Für mich ist es eine große Ehre, nun als Mitglied des Wissenschaftsrates die Entwicklung von Wissenschaft, Forschung und Bildung in Deutschland mit vorantreiben zu dürfen“, kommentiert Dr. Kaschke seine Berufung.

Seit 2009 ist Dr. Kaschke Honorarprofessor an der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik des Karlsruher Instituts für Technologie. Er hält Vorlesungen zur optischen Medizintechnik sowie zum Management von Innovations- und Geschäftsentwicklungsprozessen. Er ist darüber hinaus als Gastlektor an renommierten internationalen Forschungs- und Bildungsinstitutionen tätig, unter anderem an der Harvard Business School und der Universität St. Gallen.

Am 18. Juni 1957 in Greiz geboren, studierte er Physik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und schloss sein Studium 1983 als Diplomphysiker ab. 1986 promovierte er zum Dr. rer. nat., 1988 zum Dr. sc. nat. Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Arbeit forschte Dr. Kaschke auf dem Gebiet der Erzeugung und Anwendung ultrakurzer Laserimpulse.

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