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Biotechnica 2013

Zwanzigste Biotechnica erstmals mit Partnerland

| Redakteur: Marc Platthaus

Dr. Jochen Köckler, seit einem Jahr Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG: „Die Biotechnica 2013 wird an vielen Stellen zeigen, wie die traditionell erdölbasierte Wirtschaft durch eine biobasierte Wirtschaft ersetzt werden kann.“
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Dr. Jochen Köckler, seit einem Jahr Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG: „Die Biotechnica 2013 wird an vielen Stellen zeigen, wie die traditionell erdölbasierte Wirtschaft durch eine biobasierte Wirtschaft ersetzt werden kann.“ (Bild: Platthaus/LABORPRAXIS)

Mit neuen Themen und innovativen Marktplätzen wird die Biotechnica 2013 in Hannover im Oktober wieder für drei Tage lang das Zentrum der Biotechnologie-Branche in Europa sein. Mit Schwerpunkten wie der Bioökonomie, biotechnologische Methoden in der Lebensmittelindustrie, personalizierter Medizin oder neuen Wegen in der industriellen Biotechnologie will die Veranstaltung wieder die aktuellen Themen aufgreifen. Erstmals wird es mit der Schweiz auch ein Biotechnica-Partnerland geben.

Hannover – Bereits zum 20. Mal bringt die Biotechnica vom 8. bis zum 10. Oktober Aussteller und Besucher mit dem Ziel der Geschäftsanbahnung zusammen. Als europäische Leitmesse für Biotechnologie, Life Sciences und Labortechnik ist die Biotechnica Branchentreff Nummer eins.

„Die stetig wachsende Bedeutung und die Innovationskraft der Branche spiegeln sich auf der Biotechnica wider“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Wo die Biotechnologie steht und wo es hingehen wird, sehen wir in Hannover. Wir freuen uns sehr auf die Präsentation der Schweiz, die im Bereich Biotechnologie weltweit zur Spitzengruppe gehört. Als erstes Partnerland der Biotechnica wird sie der Messe sowie der internationalen Biotech-Branche wichtige Impulse geben.“

Im Zentrum der Biotechnica stehen Technologien und Innovationen aus Forschung und Entwicklung ebenso wie biotechnologische Produkte und Anwendungen aus den Bereichen Medizin, Landwirtschaft, Ernährung, industrielle Biotechnologie und Umwelt. Hinzu kommt ein großes Spektrum an Dienstleistungen für die Biotech- und Pharma-Industrie. Die Biotechnica gilt zudem als entscheidende Plattform für die Zusammenführung von Innovatoren und Kapitalgebern.

Eröffnet wird die Messe am Montag, 7. Oktober, mit einer Reihe spannender Vorträge aus den unterschiedlichen Themenbereichen der Biotechnica. Es sprechen Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Dr. Frank Mathias, Chairman bei Vfa bio und CEO der Medigene AG, Harald Bormann, Geschäftsführer der Schweizer Roche Diagnostics AG, sowie Catherine Geslain-Lanéelle, Geschäftsführende Direktorin der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA).

Fokus auf Bioökonomie

Ein Schwerpunktthema der diesjährigen Biotechnica ist Bioökonomie. „Die Bioökonomie ist zunehmend ein Wirtschaftsfaktor mit einem enormen Wachstumspotenzial“, sagt Köckler. „Weltweite Ernährungssicherheit bei gesunden Lebensmitteln, nachhaltige Agrarproduktion, die industrielle Nutzung nachwachsender Rohstoffe und die Nutzung regenerativer Energien sind auf internationaler Ebene zentrale Herausforderungen, um nach und nach die erdölbasierte Wirtschaft durch eine biobasierte Wirtschaft zu ersetzen.“ So hat etwa die Bundesregierung mit der Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie 2030 das klare Ziel gesetzt, Deutschland zu einem führenden Forschungs- und Innovationstandort in der Bioökonomie zu entwickeln, um den weltweiten Strukturwandel maßgeblich mit voranzutreiben.

Auf der Biotechnica wird deutlich, in wie vielen Bereichen bereits auf erneuerbare biologische Ressourcen gesetzt wird, um nachhaltig und effizient zu produzieren und entsprechende Dienstleistungen anzubieten. Schließlich kommen die entscheidenden Impulse für bioökonomische Innovationen aus der Biotechnologie. Die Biotechnica zeigt unter anderem die industrielle Nutzung biogener Stoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Bioökonomie und spannt mit der Plattform BiobasedWorld in Kooperation mit der Dechema den Bogen zwischen Industrie und Lebensmittelbiotechnologie.

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