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Neue Fertilitätstechnologien Zwei neue Technologien zur Kinderwunschbehandlung

| Redakteur: Doris Popp

Merck stellt zwei innovative Fertilitätstechnologien vor – eine weitere Anwendungsmöglichkeit des Vitrifikationsgeräts Gavi, die jetzt auch das Einfrieren von Eizellen ermöglicht sowie das Nährmedium Geri-Medium.

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Vitrifikationsgerät Gavi ermöglicht jetzt auch das Einfrieren von Eizellen
Vitrifikationsgerät Gavi ermöglicht jetzt auch das Einfrieren von Eizellen
(Bild: Merck)

Beide Produkte tragen zur Verbesserung wichtiger Behandlungsschritte in der assistierten Reproduktion (ART) bei, wo Labortechnologien für den Behandlungserfolg ausschlaggebend sind. Mit Gavi können menschliche Eizellen und Embryonen in allen wichtigen ART-Stadien konserviert werden, während das Nährmedium Geri-Medium eine ungestörte Kultivierung von Embryonen ermöglicht. Die Konservierung von Eizellen oder Embryonen für künftige In-vitro-Fertilisationsbehandlungen und Embryotransfers durch Abkühlung auf tiefe Minusgrade ist ein entscheidender Schritt im Labor. Gavi ist das erste automatisierte Gerät weltweit für diese als Vitrifikation bezeichnete Konservierungstechnologie, heißt es in einer Pressemitteilung von Merck. Mit dieser Produktinnovation ermöglicht Gavi zusätzliche Flexibilität für die Ärzte, wenn sie wichtige Behandlungsentscheidungen mit und für ihre Patienten treffen. Das Nährmedium Geri-Medium wurde entwickelt, um einen weiteren wichtigen Faktor für die erfolgreiche Behandlung mit zu verbessern: die Kultivierung von Embryonen. Nach der Befruchtung muss der Embryo wachsen und sich weiter entwickeln, bevor er in die Gebärmutter eingepflanzt werden kann. Mit dem einstufigen Kulturmedium unterstützt Merck jetzt die Optionen für eine ungestörte Inkubation und optimale Embryoentwicklung. Beide Produkte wurden von Genea Biomedx, einem australischen Unternehmen für Fertilitätstechnologien, entwickelt und hergestellt. Merck wird sie in Europa anbieten, Gavi wird außerdem auch in Kanada eingeführt, und weitere Regionen folgen bald nach. Ihre Kommerzialisierung erfolgt im Rahmen einer Partnerschaft zwischen Merck und Genea Biomedx, die seit 2015 besteht.

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