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Professorinnenprogramm Saar-Uni erhält Förderung im Professorinnenprogramm

Redakteur: Olaf Spörkel

Die Universität des Saarlandes wird als erste Hochschule in Deutschland Gelder aus dem Professorinnenprogramm der Bundesregierung und der Länder erhalten.

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Saarbrücken – Im letzten Halbjahr stieg die Zahl der Professorinnen an der Universität des Saarlandes von 25 auf 29, bei einer Gesamtzahl von insgesamt rund 250 Professuren. Als erste Hochschule in Deutschland hat die Saar-Uni jetzt auch Gelder aus dem Professorinnenprogramm der Bundesregierung und der Länder erhalten. Gefördert wird die Professur der Mikrobiologin Prof. Dr. Karin Römisch.

Die Mittel, die durch die Finanzierung der Stelle durch das Professorinnenprogramm im Haushalt der Universität des Saarlandes frei geworden sind, werden für zusätzliche gleichstellungsfördernde Maßnahmen eingesetzt und kommen auch der neuberufenen Professorin zugute. Mit den Geldern aus dem Programm werden hochschulweite Gleichstellungsmaßnahmen gefördert. Die Universität will zwei weitere Professuren im Rahmen des Professorinnenprogramms einreichen.

Prof. Karin Römisch ist seit Oktober Inhaber des Lehrstuhls für Mikrobiologie an der Universität des Saarlandes. Sie forschte unter anderem an Universitäten und Instituten in Berkeley/USA, London, Cambridge, Trento/Italien, Konstanz und Heidelberg und in der McMurdo Forschungsstation in der Antarktis. In ihrer Saarbrücker Arbeitsgruppe beschäftigt sie sich mit Proteinqualitätskontrolle im sekretorischen Weg und Proteintranslokation über Membranen.

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