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Carl Zeiss Lecture 2010 vergeben Zellbiologe Prof. Dr. Rudolf Grosschedl geehrt

Redakteur: Doris Neukirchen

Prof. Dr. Rudolf Grosschedl, Direktor am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg, ist der Preisträger der diesjährigen Carl Zeiss Lecture.

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Jena – Mit der Auszeichnung würdigt die Deutsche Gesellschaft für Zellbiologie (DGZ) die hervorragenden Leistungen Grosschedls auf dem Gebiet der Zellbiologie. Grosschedl hat sich vor allem mit seinen zahlreichen Beiträgen zum besseren Verständnis der Entwicklung und Differenzierung des Immunsystems aus Stammzellen heraus verdient gemacht. Der vom Bereich Mikroskopie von Carl Zeiss gestiftete Preis wird seit 1990 jährlich international herausragenden Wissenschaftlern aus der Zellbiologie verliehen. Damit verbunden ist ein wissenschaftlicher Hauptvortrag auf der Jahrestagung der DGZ, die in diesem Jahr vom 10. bis 13. März 2010 in Regensburg stattfand. Dr. Richard Ankerhold von Carl Zeiss überreichte die Auszeichnung an Grosschedl bei der Eröffnungsveranstaltung der Jahrestagung am 10. März 2010. Prof. Dr. Reinhard Fässler, Präsident der DGZ und Direktor am Max-Planck Institut für Biochemie in Martinsried bei München, stellte in seiner Laudatio die internationale Bedeutung der Carl Zeiss Lecture als höchste wissenschaftliche Auszeichnung der deutschen Zellbiologie heraus. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch einen Ausschuss, dem der Präsident der DGZ, der Tagungspräsident, ein Mitglied des Beirates sowie ein Vertreter von Carl Zeiss angehören.

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