3D-Aufnahmen des Innenohrs (Wissenschaftsbild des Tages)
Ein Team der Universität und Universitätsmedizin Göttingen hat eine neue Plattform für Lichtblatt-Fluoreszenzmikroskope entwickelt. Anhand detaillierter Scans lassen sich zum Beispiel feine Netzwerke aus Nervenbahnen oder Blutgefäßen genauer untersuchen.
Das System erfasst Details bis auf 850 Nanometer klar. Und erreicht hundert Bilder pro Sekunde von Proben mit einem Volumen von einem Kubikzentimeter. Dabei erscheint das 3D-Objekt mit gleichmäßig hoher Auflösung.
Zur Anwendung kommt das System zum Beispiel, um die Verbindungen von Nervenzellen in der Hörschnecke genau zu kartieren. Das Bild zeigt die Hörschnecke eines menschlichen Innenohrs, sichtbar gemacht mit dem neuen Lichtblatt-Fluoreszenzmikroskop. Foto: Adaptiert nach Aakhte, M. et al., Nature Biotechnology, DOI: 10.1038/s41587-025-02882-8; lizensiert nach CC BY 4.0
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Wissenschaftsbild des Tages vom 12.2.2026
Bildquelle: Fig. 5: Multicolor imaging of the mouse cochlea: Aakhte, M. et al., Nature Biotechnology, DOI: 10.1038/s41587-025-02882-8, (CC BY 4.0) (Bild: Adaptiert nach Aakhte, M. et al., Nature Biotechnology, DOI: 10.1038/s41587-025-02882-8 (CC BY 4.0))

