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Analysegerät mit Dumas-Methode Automatisierte Stickstoffanalyse senkt Kosten pro Probe

Quelle: Pressemitteilung Festo 2 min Lesedauer

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Für eine schnelle und sichere Stickstoffanalyse bietet sich die Dumas-Methode anstelle der nasschemischen Bestimmung nach Kjeldahl an. Der N-Realyzer von C. Gerhardt erlaubt hier die automatisierte Analyse und sichert mit dem Ventilsystem von Festo hohe Dichtheit und geringen Energieverbrauch des Systems.

Automatisierte Stickstoffanalyse zur Bestimmung des Proteingehaltes: der N-Realyzer von C. Gerhardt erhöhte die Produktivität und senkt die Kosten pro Probe erheblich. (Bild:  Festo SE)
Automatisierte Stickstoffanalyse zur Bestimmung des Proteingehaltes: der N-Realyzer von C. Gerhardt erhöhte die Produktivität und senkt die Kosten pro Probe erheblich.
(Bild: Festo SE)

Die Weltbevölkerung wächst und mit ihr die Nachfrage nach Lebens- und Futtermitteln mit klar nachweisbaren Inhaltsstoffen. Dazu gehört etwa der Proteingehalt. Dieser lässt sich durch die Stickstoffanalyse bestimmen – vollautomatisch mit dem neuen N-Realyzer von C. Gerhardt. Das Labor-Analysegerät sorgt laut Hersteller für hohen Durchsatz, ist wartungsarm und intuitiv zu bedienen. Das verdankt es u. a. einem Ventilblock von Festo, der mit hoher Dichtigkeit bei der Gasverteilung aufwartet.

Mit dem N-Realyzer lassen sich Proteine aus Lebensmitteln, Futtermitteln oder Düngemitteln schnell, einfach und sicher nach der Dumas-Methode analysieren, heißt es in einer Pressemeldung. In Zukunft solle das Gerät auch in der pharmazeutischen Industrie Analysen durchführen, wie Nils Müller erklärt, Leiter Forschung und Entwicklung bei C. Gerhardt. Dabei bietet die eingesetzte Dumas-Methode klare Vorteile gegenüber der nasschemischen Kjeldahl-Methode: Sie ist schneller, erfordert weniger Vorbereitungen und ist für die Laboranten wesentlich sicherer, da sie nicht mit gefährlichen Chemikalien in Berührung kommen.

Ablauf einer Analyse

Von der festen Probe bis zum fertigen Ergebnis arbeitet das Analysegerät fünf Schritte ab.

Im ersten Schritt werden die Proben vom Autosampler in den Ofen eingeworfen. Im Ofen verbrennen die Proben mithilfe eines Oxidationskatalysators bei etwa 1.000 °C vollständig. Durch die Verbrennung der Proben entsteht ein Gasgemisch mit allen möglichen Bestandteilen – interessant ist aber nur der Stickstoffgehalt, um den Proteingehalt zu berechnen.

Schritt 2 findet im Kupferreaktorrohr statt. Dort werden die Stickoxide zu Stickstoffpaaren reduziert und überschüssiger Sauerstoff aus der Verbrennung abgefangen.

Der dritte Schritt ist die Entfernung von Wasser aus dem Gasstrom mit einem zweistufigen Wasserabscheidersystem. Nach der Wasserabscheidung sind im Gasstrom nur noch das Trägergas, Stickstoff und Kohlendioxid vorhanden. An dieser Stelle kommt der Ventilblock mit den mediengetrennten Magnetventilen Vyka von Festo ins Spiel. Er ermöglicht es, das Kohlendioxid über die Adsorberanlage im Gerät zu entfernen. Die individuell erstellte Kundenlösung von Festo verteilt Proben- und Spülgas in den CO2-Fallen. Die hohe Dichtigkeit und der geringe Energieverbrauch des Ventilsystems erhöht die Effizienz des Systems und reduziert die Abkühlzeiten der Adsorber, da das Gerät insgesamt mit niedrigen Betriebstemperaturen auskommt. Damit trägt der Ventilblock mit den Vyka-Ventilen zur Gesamtproduktivität bei. Zusätzlich wurde laut Herstellerangaben viel Wert auf die Verbesserung der Benutzer- und Wartungsfreundlichkeit gelegt.

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