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Probencharakterisierung
Best Practice: Partikelgröße und Zetapotenzial bestimmen

Ein Gastbeitrag von Vanessa Fronk* 6 min Lesedauer

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Die Charakterisierung von Partikeln gehört in vielen Laboren zur Routine. Dabei schleichen sich aber schnell Fehler ein, besonders bei der Probenvorbereitung. Im Folgenden erhalten Sie Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Analyse von partikulären Proben mit hoher Wiederholbarkeit und Reproduzierbarkeit.

Abb.1: Für die Partikelgrößenbestimmung mittels dynamischer Lichtstreuung muss die Probe in geeingneter Verdünnung vorliegen.(Bild:  Anton Paar)
Abb.1: Für die Partikelgrößenbestimmung mittels dynamischer Lichtstreuung muss die Probe in geeingneter Verdünnung vorliegen.
(Bild: Anton Paar)

Partikelgröße und Zetapotenzial sind typische Parameter, um die Qualität von partikulären Systemen zu bewerten. Etablierte Messmethoden für die Partikelgröße sind dabei Laserbeugung sowie dynamische Lichtstreuung. Die wohl bekannteste Methode zur Bestimmung des Zetapotenzials ist die elektrophoretische Lichtstreuung. Wir erklären, wie sich mit diesen Techniken die bestmöglichen Analysenergebnisse erzielen lassen.

1) Laserbeugung an Partikeln

Wo auch immer Pulver oder Dispersionen produziert oder weiterverarbeitet werden, ist die Partikelgröße ein entscheidender Parameter für die Produktqualität. Viele Unternehmen setzen bei der Korngrößenbestimmung auf die Laserbeugung als schnelle und robuste Methode. Dabei handelt es sich um eine etablierte Methode zur Bestimmung der Partikelgröße bis in den Millimeterbereich. Das Messprinzip beruht auf der winkelabhängigen Lichtbeugung eines Lasers an Partikeln.