Biomolekulare Motoren: Winzig, aber unverzichtbar für die Zelle
Motorproteine sind faszinierende biomolekulare Motoren, die chemische Energie aus der ATP-Hydrolyse in mechanische Bewegung umwandeln. Diese Motoren umfassen Myosine, Kinesine und Dyneine und spielen eine zentrale Rolle bei der intrazellulären Bewegung. Myosine interagieren mit Aktinfilamenten und sind entscheidend für Muskelkontraktion und Zellbewegung. Kinesine transportieren Vesikel entlang von Mikrotubuli in Richtung des Plus-Endes, während Dyneine in die entgegengesetzte Richtung arbeiten, was sie essenziell für die Bewegung von Cilien und Flagellen macht. Diese Motoren sind unverzichtbar für die Zellorganisation, den Organellentransport und die Zellteilung. Defekte in diesen biomolekularen Motoren können zu Krankheiten wie neurologischen Störungen und Myopathien führen.
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Hier finden Sie mehr Informationen zu molekularen Motoren (Bild: © Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com)

