DNA-Strukturen ohne H-Brücken (Wissenschaftsbild des Tages)
Marmorholz zeichnet sich durch ein Muster aus feinen schwarzen Linien aus, die es einem Pilz verdankt. Was früher ein seltener Zufallsfund im Wald war, ist heute ein standardisiertes Herstellungsverfahren – dank der Zusammenarbeit der Empa und einer Schweizer Schreinerei. Die ungewöhnliche Partnerschaft entwickelte ein standardisiertes, skalierbares Verfahren zur Herstellung von Marmorholz.
Dabei werden bis zu zweieinhalb Meter langen Bretter in einer Vakuumkammer auf die korrekte Feuchtigkeit gebracht, sterilisiert und mit dem Pilz inokuliert. Danach verbringen die Bretter mehrere Wochen in einer Klimakammer, während der Pilz seine Verzierungen ins Holz zeichnet. Abschließend wird das Holz technisch getrocknet und der Pilz stirbt ab. Fertig ist das Mamorholz.
Und weil der Pilz die stark lignifizierten Bereiche der Zellwand in Ruhe lässt, behält das Holz eine hohe Biegesteifigkeit.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 3.3.2026 (Bild: Empa)

