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Röntgenfluoreszenz-Spektroskopie EDXRF-Spektrometer analysiert bis zu 48 Proben automatisch

Quelle: Pressemitteilung Shimadzu Deutschland GmbH 2 min Lesedauer

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Shimadzu, Anbieter von analytischen Mess- und Prüfgeräten, hat das EDXRF-Spektrometer Altrace auf den Markt gebracht. Das Röntgen- sowie das Signalverarbeitungssystem wurden vollständig neugestaltet und bieten hochsensible Messungen von Spurenelementen. In einem Durchlauf können bis zu 48 Proben konsekutiv analysiert werden, wodurch sich die Effizienz bei großer Probenanzahl deutlich erhöht.

PC-Set mit dem energiedispersiven Röntgenfluoreszenz-Spektrometer Altrace (Bild:  Shimadzu)
PC-Set mit dem energiedispersiven Röntgenfluoreszenz-Spektrometer Altrace
(Bild: Shimadzu)

EDXRF-Systeme messen die Art und Menge an anorganischen Elementen in Messproben, indem sie diese mit Röntgenstrahlen bestrahlen. Proben können in den entsprechenden Messbehälter gelegt und direkt gemessen werden. Es ist keine aufwendige Vorbehandlung nötig – im Gegensatz zu anderen Methoden zur Analyse anorganischer Elemente. Die energiedispersive Röntgenfluoreszenz-Spektroskopie (EDXRF, energy dispersive X-Ray fluorescence spectrometry) wird daher in einer Vielzahl von Industrien und Anwendungsbereichen eingesetzt. In den letzten Jahren wurden die Vorschriften in Bezug auf toxische Schwermetalle in Lebensmitteln und Trinkwasser sowie in Möbeln, elektrischen Haushaltsgeräten und Spielzeug verschärft. Die Nachfrage nach EDXRF hat zugenommen, um Untersuchungen während des Herstellungs- und Versandprozesses durchzuführen.

Das EDXRF-Spektrometer Altrace von Laborgerätehersteller Shimadzu verwendet eine leistungsstarke Röntgenquelle, einen neuen Detektor, Hochgeschwindigkeits-Signalverarbeitungsschaltungen und ein kompaktes optisches System. Dank verbesserter Nachweisgrenzen für alle Elemente im Vergleich zu früheren Shimadzu-Modellen setzt es mit der höchsten Messsensibilität der Branche neue Standards, heißt es vom Hersteller. Dieses Instrument bietet aufgrund seiner kompakten Größe und einer Tray-Lagerkapazität von bis zu 48 Proben Platzersparnis und hohe Messeffizienz.

Die Röntgenquelle des Spektrometers bietet laut Unternehmensangaben das höchste Niveau an Ausgangsleistung in der Branche. In Kombination mit dem hochempfindlichen Detektor erreicht das Gerät eine Nachweisgrenze von 0,1 ppm: das höchste Sensitivitätsniveau für Cadmium, Blei und andere toxische Schwermetalle in organischen Verbindungen, wie es in einer Pressemeldung heißt. Darüber hinaus gibt es eine Funktion, die automatisch zwischen sechs Röntgenfiltern umschaltet und dadurch gezielt Interferenz- und störende Hintergrundsignale ausblendet. Auf diese Weise sind sogar Messungen im Spurenelementbereich möglich. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit und Sensitivität wird die benötigte Zeit, um die angestrebte Genauigkeit der Analysen zu erreichen, im Vergleich zu den vorherigen Modellen um ein Drittel reduziert.

Das neue EDXRF-Spektrometer ist in der Lage, automatisierte Folgeanalysen von bis zu 48 Proben durchzuführen. Dementsprechend ist es besonders geeignet für den Einsatz in Prüfbereichen, in denen viele Proben gemessen werden. Darüber hinaus erlaubt das Gerät eine Unterbrechung des Messlaufs, um Proben zu ergänzen oder Änderungen vorzunehmen. Somit können Anwender flexibel auf die jeweiligen Gegebenheiten im Labor reagieren. Während der Messung kann das Probenfach bei Bedarf entnommen und wieder eingesetzt werden. Da die Messkammer verschlossen bleibt, ist die Sicherheit der Anwender stets gewährleistet.

Das Spektrometer kann diverse Probenarten messen, von Flüssigkeiten bis zu Pulvern und pelletartigen Festproben – es ist kein chemischer Aufschluss nötig. Mit einer Breite von 710 mm ist es klein genug für eine Tischinstallation in Laboren mit begrenztem Platz.

Analytica 2026: Halle A1, Stand 501 und 502

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