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Entwicklung eines Spezial-LIMS für die Forensik
Fall gelöst: Neues LIMS für die Rechtsmedizin

Ein Gastbeitrag von Dr. Mikołaj Borzyszkowski, Business Analyst
, Cronn 5 min Lesedauer

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Ein LIMS für den hochspeziellen Einsatz in der Rechtsmedizin, das ist „forensic LIMS“. Wie das Unternehmen Cronn diese Software ohne Ausfälle des alten LIMS in einem Parallelbetrieb entwickelt hat und welche Vorteile das „fLIMS“ hat, zeigt dieses Beispiel.

Abb.1: Die sechs Module des forensischen LIMS: Autopsie, Toxikologie, Leichenschau, Genetik, Anlieferung und Abrechnung/Gutachten(Bild:  KI-generiert; Cronn)
Abb.1: Die sechs Module des forensischen LIMS: Autopsie, Toxikologie, Leichenschau, Genetik, Anlieferung und Abrechnung/Gutachten
(Bild: KI-generiert; Cronn)

Wo die Toten ihre Geschichte erzählen – in der Rechtsmedizin arbeiten die Angestellten u. a. daran, Todesursachen zu ermitteln und so manchen Kriminalfall aufzuklären. Dabei kooperieren verschiedene Bereiche eng zusammen, von der eigentlichen Medizin über die Toxikologie bis hin zur Genetik. Die Ergebnisse müssen nicht nur untereinander ausgetauscht werden, sondern auch an Exekutivbehörden, die Justiz aber auch Privatpersonen und das öffentliche Gesundheitswesen übermittelt werden. Eine solche übergreifende Zusammenarbeit erfordert gewissenhafte Organisation, wofür ein LIMS nahezu unerlässlich ist, um Laborprozesse digital zu unterstützen.

Ein solches Labor-Informations- und Management-System erfasst alle Proben und durchgeführten Untersuchungen, steuert die Abläufe im Labor, bei Leichenschauen und Obduktionen und plant die täglichen Aufgaben und Arbeitsschritte. Klassische LIMS-Anwendungen bestehen oft aus einer Zwei-Schicht-Architektur, die sich zusammensetzt aus einer Datenbank und einem Client. Bei stetig wachsenden Strukturen innerhalb eines Unternehmens kommt es aber selbst bei gewissenhafter Pflege des LIMS irgendwann zu dem Punkt, dass es im Kern nicht mehr zu den geänderten Arbeitsanforderungen passt.