Hirnnetzwerk bei bipolaren Störungen (Wissenschaftsbild des Tages)
Dieses Bild zeigt eine Karte der Verbindungen zwischen verschiedenen Hirnregionen, die durch Signalwege aus weißer Substanz miteinander kommunizieren. Forscher des Stevens Neuroimaging and Informatics Institute der University of Southern California haben in der bislang größten Diffusions-MRT-Netzwerkstudie zu bipolaren Störungen Gehirnscans von 449 Betroffenen und 510 gesunden Kontrollpersonen ausgewertet. Dabei identifizierten sie subtile, aber weitreichende Unterschiede in den Kommunikationsnetzwerken des Gehirns – besonders in Bereichen, die Emotionsregulation, Belohnungsverarbeitung, Aufmerksamkeit und Selbstreflexion steuern. Die Studie liefert neue Hinweise darauf, wie Schweregrad und Behandlung bipolarer Störungen mit der Verdrahtung des Gehirns zusammenhängen.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 11.6.2026 (Bild: Stevens INI)

