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Virtual Reality trifft Künstliche Intelligenz
KI-Assistenz unterstützt bei virtueller Praktikumsvorbereitung

Ein Gastbeitrag von Hendrik Peeters, Jan-Luca Hansel, André Graute, Dr. Matthias Fischer, Dr. Christian Weinberger, Iris Neiske, Prof. Dr. Sabine Fechner, Forschung, Universität Paderborn 6 min Lesedauer

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Besser vorbereitet ins Labor? Ein neues VR-Projekt erprobt, wie Studierende durch realitätsnahe Simulationen und KI-Tutoring (selbst)sicherer im Chemielabor agieren – entwickelt von Studierenden für Studierende, mit Potenzialen für Hochschule und Ausbildung.

Abb. 1: Blick in das virtuelle Labor VirtuChemLab(Bild:  Universität Paderborn)
Abb. 1: Blick in das virtuelle Labor VirtuChemLab
(Bild: Universität Paderborn)

Naturwissenschaftliche Studiengänge, darunter auch das Fach Chemie, stehen seit Jahren vor der Herausforderung hoher Abbruchquoten [1, 2]. Eine fachspezifische Ursache hierfür kann u. a. in den anspruchsvollen Laborpraktika gesehen werden, die als essenziell für die Entwicklung von Experimentierkompetenzen gelten. Neben grundlegenden Arbeitstechniken und Analysemethoden beinhalten diese auch die fachgerechte Dokumentation von Experimenten sowie die Einschätzung des Gefährdungspotenzials [3].

Dieses umfangreiche Anforderungsprofil geht für viele Studierende mit teilweise hohen Belastungen einher. Die hieraus resultierenden Schwierigkeiten lassen sich dabei u. a. auf die heterogenen Voraussetzungen und Vorerfahrungen zurückführen [4]. Begrenzte Kapazitäten und unflexible Laborzeiten erschweren insbesondere schwächeren Studierenden die Entwicklung der notwendigen Fertigkeiten und Kompetenzen.