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FTIR-Spektroskopie
Komplexe FTIR-Messungen, einfach erledigt

Ein Gastbeitrag von Daniel Vetter, Product Management, Anton Paar GmbH 4 min Lesedauer

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Qualitätskontrolle und Materialforschung sind heute präziser als je zuvor. Doch oft kommt die dabei verwendete Analytik mit dem Preis einer hohen Komplexität der Messgeräte daher. Ein neues Infrarotspektrometer soll die Bedienung selbst für Einsteiger leicht zugänglich machen.

Abb.1: Die Touch-Software des Spektrometers macht fortschrittliche FTIR-Analysen auch für Einsteiger zugänglich.(Bild:  Anton Paar GmbH)
Abb.1: Die Touch-Software des Spektrometers macht fortschrittliche FTIR-Analysen auch für Einsteiger zugänglich.
(Bild: Anton Paar GmbH)

In der heutigen analytischen Wissenschaft ist die Spektroskopie unverzichtbar. Sie ermöglicht es, die Zusammensetzung und Struktur von Materie auf molekularer Ebene zu untersuchen. Insbesondere die Fourier-Transform-Infrarot-Spektroskopie (FTIR) hat sich als leistungsfähiges Werkzeug etabliert, das schnelle, zerstörungsfreie Messungen einer breiten Palette von Proben erlaubt. Doch trotz ihrer Vorteile birgt die FTIR-Spektroskopie auch die ein oder andere Herausforderung. So machen die Komplexität der Geräte und die Notwendigkeit einer spezialisierten Software die Methode oft schwer zugänglich für Anwender ohne umfassende Erfahrung. Speziell in der Wareneingangs- und Produktionskontrolle sind einfachste Bedienung und ständige Messbereitschaft der Messsysteme aber essenziell für eine fehlerfreie Qualitätssicherung.

FTIR-Spektrometer: klassisch komplex

Die Bedienung traditioneller FTIR-Spektrometer erfordert oft tiefgehendes Fachwissen, nicht nur in Bezug auf die Spektroskopie selbst, sondern auch in der Handhabung der zugehörigen Software. Anwender müssen in der Lage sein, Messparameter präzise einzustellen, die Datenverarbeitung zu steuern und die Ergebnisse korrekt zu interpretieren. Diese Komplexität und die erforderliche Einarbeitungszeit wirken oft abschreckend und stellen so eine erhebliche Barriere für viele Labore dar, die zwar von den Möglichkeiten der FTIR-Spektroskopie profitieren möchten, aber nicht die Ressourcen für eine umfangreiche Schulung haben. Dieses praktische Pro­blem kann auch Innovationen ausbremsen, da Forschende sowie Techniker möglicherweise zögern, neue oder ungewohnte Analysemethoden zu erkunden.