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Trendbericht
Life-Sciences und Medtech: Das sind die Trends 2025

Ein Gastbeitrag von Gábor Szabados, Senior Director für Healthcare/Life Sciences bei Plexus 8 min Lesedauer

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Hersteller sind momentan mit tiefgreifenden Marktveränderungen konfrontiert. Auf der einen Seite sorgen Technologien wie Künstliche Intelligenz für einen Effizienz- und Innovations-Boost. Auf der anderen Seite ist es wichtig, sich im Umfeld steigender Kosten, neuer Compliance-Anforderungen sowie internationalen Spannungen zurechtzufinden. Die Medtech- und Life-Sciences-Branche bildet hier keine Ausnahme.

Wie wird sich die Medtech- und Life-Sciences-Branche in diesem Jahr entwickeln? Wir stellen aktuelle Trends vor. (Symbolbild)(Bild:  Canva)
Wie wird sich die Medtech- und Life-Sciences-Branche in diesem Jahr entwickeln? Wir stellen aktuelle Trends vor. (Symbolbild)
(Bild: Canva)

Insgesamt bleibt das Stimmungsbild der deutschen Wirtschaft auch im neuen Jahr getrübt. Die Medizintechnik konnte zwar laut BVMed Herbstumfrage ihren Titel als Exportweltmeister halten und die erwartete Umsatzentwicklung um 3,5 % anheben. Im Inland jedoch liegt der geschätzte Anstieg bei gerade einmal 1,2 % – ein deutlicher Rückgang von 4,8 % im Vorjahr. Es fehlt an Aufträgen. Viele Hersteller sind damit beschäftigt, aufgestockte Lager abzubauen und damit verbundene Cashflow-Probleme und Investitionsstaus zu lösen. Das Potential ist da, nur dauert es mit der Rückkehr auf einen soliden Wachstumskurs länger als erwartet.

Auch in der Analysen-, Bio- und Labortechnik schwächelt der Wachstumsmotor. Die enorme Schubkraft aus den Corona-Jahren hat nachgelassen. Neben der globalen Konjunkturschwäche und schwachen Investitionsbereitschaft ist die Nachfrage bei pandemiebezogenen Produkten rückläufig. Zudem belastet auch hier der gestiegene Bürokratieaufwand die Unternehmen. Nach Angaben des Deutschen Industrieverbands Spectaris erwirtschaftete die Branche in Deutschland 2023 einen Umsatz von 11,22 Milliarden Euro. Das entspricht einem nominalen Minus von 4,2 %. Der Auslandsumsatz lag mit 5,96 Milliarden Euro ebenfalls unter dem Vorjahresniveau (-6,8 %).