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Meilenstein Laboreinrichtung

Nicht nur Laboreinrichtungen, sondern Laborraumlösungen

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LABORPRAXIS: Stichwort Veränderung und die Herausforderung, Laborumgebungen schnell an die Aufgaben anzupassen. Was heißt das für Ihre Produkte?

Hoffmann: Das bedeutet, dass wir flexibler und schneller in der Planung und auch der Produktentwicklung sein müssen. Aber auch die Tatsache, dass die Grenzen des Labors immer fließender werden, stellt eine Herausforderung dar. Wo endet das Labor – am Abzug oder erst am Auswerteplatz? Und viele Unternehmen wollen sich bei der Nutzung ihrer Gebäude nicht mehr kategorisch festlegen, was Labor und was Bürofläche sein soll. Um genau diese Bedürfnisse zu erfüllen, haben wir in den vergangenen Monaten unsere Raum-in-Raum-Lösung Dimensions erfolgreich eingeführt.

LABORPRAXIS: Was kann ich mir konkret darunter vorstellen?

Hoffmann: Dimensions konzipiert, entwirft und realisiert die komplette technische Raumausstattung als flexible Lösung und betrachtet, im Gegensatz zur konventionellen Planung, auch mögliche zukünftige Nutzungen der Räume. So kann beispielsweise ein Labor schnell für eine andere Forschungsanwendung, in einen Auswertebereich oder einen Schulungsraum umgestaltet werden. Laborplanern können wir für diese flexible, aber anspruchsvollere Planung entsprechende 3D-Modelle zur Verfügung stellen. Und für Labormanager heißt das eine deutlich höhere Flexibilität in der Nutzung ihrer Räumlichkeiten. Die ersten Projekte bei Nestlé oder L’Oreal waren extrem erfolgreich.

LABORPRAXIS: Mussten Sie für Dimensions neue Kompetenzen im Unternehmen aufbauen?

Hoffmann: Die Planungskompetenz war schon immer einer der Wettbewerbsvorteile von Waldner. Aber Sie haben Recht, für solche komplexen Projekte benötigen unsere Mitarbeiter immer weitergehende, modernste Fähigkeiten, die sie sich aber gerne aneignen, wobei wir sie selbst-
verständlich durch entsprechende Weiterbildung unterstützen. Zusätzlich stärken wir diesen strategisch wichtigen Teil durch qualifiziertes Know-How von außen. Dies alles spricht auch für die anfänglich genannte Aufbruchstimmung bei Waldner.

LABORPRAXIS: Wie wird Ihr Unternehmen in 20 Jahren aufgestellt sein?

Hoffmann: 2037 wird der Standort Wangen immer noch das technische Herz des Unternehmens sein – sozusagen das Center of Competence. Wir werden aber sicher einen deutlichen Schritt in Richtung Globalisierung und Digitalisierung gemacht haben. Ich gehe davon aus, dass es dann in verschiedenen Regionen der Welt deutlich stärkere Waldner-Standorte geben wird. Von der Produktseite.

Herr Hoffmann, vielen Dank für das Gespräch.

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