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Laborgeräte für die Tablettenproduktion
Pulveranalyse im Handumdrehen

Ein Gastbeitrag von Dr. Ina Petry, Group Lead Application Consulting
, Fette Compacting 4 min Lesedauer

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Ob Kompaktierungsverhalten oder Tabletteneigenschaften: Je besser Hersteller Pulverformulierungen verstehen, desto hochwertiger sind die hergestellten Tabletten. Hier setzt die F Lab Serie von Fette Compacting mit modularen Geräten zur Analyse und Optimierung von Verdichtungsprozessen an. Die Analysedaten lassen sich vielfältig nutzen, etwa für Machbarkeitsstudien und zum Troubleshooting

Abb.1: Die Analysegeräte F Lab 10 und F Lab 5 von Fette Compacting: Kompakt gebaut verdichten und untersuchen sie Pulverformulierungen(Bild:  © womue - stock.adobe.com; Fette Compacting)
Abb.1: Die Analysegeräte F Lab 10 und F Lab 5 von Fette Compacting: Kompakt gebaut verdichten und untersuchen sie Pulverformulierungen
(Bild: © womue - stock.adobe.com; Fette Compacting)

Um bei der Tablettenproduktion die bestmögliche Qualität zu erreichen, müssen Hersteller zunächst sämtliche Eigenschaften der Pulverformulierung verstehen – vor allem bei anspruchsvollen Produkten. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Welche Presskraft benötige ich, um das Pulver effizient zu verdichten? Neigt die Formulierung zum Kleben oder ist mit einem abrasivem Verhalten zu rechnen? Welche Auswirkungen haben Abweichungen bei Rohstofflieferungen auf die Tablettenqualität?

Schnell und effizient zum Produktverständnis

Für Anwender führt der optimale Weg zu einem tieferen Produktverständnis über die so genannte Pulververdichtungsanalyse (PVA), wie sie die PVA-Einheiten der F Lab Serie aus dem Bereich „LabSolutions“ von Fette Compacting ermöglichen. Die modular einsetzbaren und kompakten Geräte charakterisieren das Verdichtungsverhalten von Pulvern auf besonders zeit- und materialsparende Weise. Die Analyse gibt z. B. Hinweise darauf, wie fest eine Tablette werden kann oder wie stark ein Pulver zum Kleben neigt. Auch wenn es darum geht, verschiedene Formulierungen zu vergleichen, lassen sich mit der F Lab Serie selbst minimale Abweichungen in Pulvern und Mischungen erkennen, die möglicherweise das Ergebnis einer veränderten Zusammensetzung sind. Je nach den konkreten Anforderungen können Hersteller bei den PVA-Einheiten zwischen zwei Ausführungen wählen. Hierbei bietet die F Lab 5 eine Presskraft von bis zu fünf Kilonewton und eignet sich somit für Tabletten bis zu einem Durchmesser von maximal zehn Millimetern. Mit einer Maximalkraft von bis zu zehn Kilonewton bietet sich die F Lab 10 hingegen für eine Verpressung von Tabletten mit bis zu 15 Millimetern Durchmesser an.