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Pragmatischer UHPLC
So steigern Sie die Produktivität Ihrer UHPLC

Ein Gastbeitrag von Dr. Frank Steiner, Thermo Fisher Scientific 10 min Lesedauer

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In Zeiten ständig steigender Probenaufkommen können Methoden, welche die Analysenzeit reduzieren – wie die UHPLC – einen entscheidenden Beitrag zur Wirtschaftlichkeit von Laboren leisten. Doch wie lässt sich das Potenzial der UHPLC in pragmatischer Weise optimal nutzen?

Durch die Optimierung einiger Analyse-Parameter kann die Produktivität einer UHPLC-Anlage gesteigert werden. (Bild:  Thermo Fisher Scientific)
Durch die Optimierung einiger Analyse-Parameter kann die Produktivität einer UHPLC-Anlage gesteigert werden.
(Bild: Thermo Fisher Scientific)

Die Flüssigchromatographie hat in den letzten zehn Jahren entscheidende Fortschritte im Leistungspotenzial gemacht. Sowohl Säulen, als auch Gerätetechnologie erlauben eine erhebliche Leistungssteigerung, besonders in der Analysengeschwindigkeit. Die Fortschritte kommen jedoch nicht in allen Labors an. Ursache ist nicht ein Investitionsstau in neue Geräte und Säulen, sondern andere Hürden. So ist beispielsweise eine Softwareassistenz zur Übertragung von Methoden teilweise vorhanden, aber nur bedingt anwendbar. Trainingsangebote von Herstellern zielen oft nur auf die optimale Bedienung ihrer Produkte, nicht aber auf fundamentales Verständnis der Grundlagen.

Auch die Regulierung der Labors (besonders in der QC der Pharmaindustrie) ist eine weitere Hürde. Daher wird der Weg von HPLC zu UHPLC oft als sehr aufwändig oder unmöglich empfunden.