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Stahlreinheitsgrad Stahlreinheitsgrad normgerecht bestimmen

Redakteur: Doris Neukirchen

Durch den neuen Standard DIN EN 10247 werden Stähle nicht mehr nur durch visuelle Vergleiche bewertet sondern der Stahlreinheitsgrad wird mittels moderner digitaler Bildverarbeitung und dazugehörigen mathematischen Algorithmen analysiert.

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Unter dem Mikroskop wird die Mikrostruktur der zuvor präparierten Stahlprobe ausgewertet. Dafür verwendet dhs in dem neuen Bildanalyse-Komplettsystem: ein inverses Lichtmikroskop des japanischen Herstellers MEIJI, Märzhäuser-Bauteile (X/Y-Tisch und motorischer Z-Trieb) sowie die hochauflösenden digitalen Kameras dhs-Microcam. Speziell der Einsatz eines inversen Mikroskops erlaubt das Abscannen auch großflächiger Proben. Auf Kundenwunsch sind auch Zeiss-Mikroskope erhältlich. Nach dem automatisierten Aufnehmen aller Proben-Einzelbilder werden diese durch eine speziell entwickelte Bildanalyse-Software ausgewertet. Auch sehr große Einschlüsse werden dabei bildübergreifend nach allen gängigen Normen als Ganzes erfasst. Und zwar gleichzeitig nach allen gängigen Normen. Somit liegen dem Anwender sofort alle Messwerte vor. Mit der optionalen Imaging-Lösung dhs-Bilddatenbank können Bilder, Analysewerte und Diagramme direkt einer Langzeitarchivierung zugeführt werden (SQL-Datenbank). Außerdem können auf Knopfdruck normgerechte Excel-Berichte erstellt werden. Das modulare Konzept der Software ermöglicht den Ausbau mit Analyse-Modulen wie Korngrößen-Bestimmungen, Guss-Analysen, Poren-Analysen sowie Partikel-Auswertunge.

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