Schmelzaufschluss Platintiegel mit gesteigerter Widerstandsfähigkeit
W.C. Heraeus hat einen neuen Werkstoff entwickelt, der Platintiegel noch widerstandsfähiger gegenüber thermischer und mechanischer Belastung macht.
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Für den Schmelzaufschluss von Proben bei hohen Temperaturen sind Platintiegel bestens geeignet. Der Edelmetall- und Technologiekonzern W. C. Heraeus produziert in Hanau Standardausführungen und Sonderanfertigungen von Laborgeräten mit verschiedenen Abmessungen. Die Tiegelgrößen des Unternehmens reichen von „Mikrofingerhut“ bis „Regentonne“. Gute chemische Beständigkeit gegenüber aggressiven Medien, hohe Schmelzpunkte und Stabilität bei hohen Temperaturen zeichnen Platin und Platinlegierungen seit Jahrzehnten als Laborgerätematerial aus. Als neuen Werkstoff hat Heraeus das dispersionsgehärtete Platin (DPH) entwickelt, das nach Unternehmensangaben im Vergleich zu reinem Platin korrosionsbeständiger und widerstandsfähiger gegen thermische und mechanische Belastung ist. Während die klassischen Tiegel Schmelzaufschlüsse bis rund 1100 °C zulassen, ermöglichen die neuen Tiegel aus DPH Temperaturen laut Hersteller bis zu mehr als 1600 °C.
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