10 weltverändernde wissenschaftliche Entdeckungen
Die Evolutiontheorie gehört heute für uns zum allgemeinen Wissensstand, Mitte des 19. Jahrhunderts erschütterte die Erkenntnis allerdings das damalige Weltbild. Kein Wunder, dass Charles Darwin in seinem bekanntesten Werk „On the Origin of Species" schrieb: „Mir ist, als gestehe ich einen Mord“. Das Buch beschäftigt sich mit der Entstehung irdischen Lebens und Darwins erste Hauptthese besagt, dass sich die Natur allmählich entwickelt hat und nicht auf einen Schlag von Gott geschaffen wurde. In seiner Theorie zur Entstehung der Arten behauptet Darwin außerdem, dass sich alles Leben auf der Erde aus verschiedenen Urformen entwickelt hat. In diesem Zusammenhang stellt der Naturforscher zwei weitere Hauptthesen auf: Erstens verändern sich die Arten ständig, und zweitens ist diese Veränderung ein Ergebnis der so genannten natürlichen Auslese, die Darwin „struggle for existence“ nennt, also „Kampf ums Dasein“.
Diese Ideen stellten die damals vorherrschenden Vorstellungen über die Schöpfung in Frage und legten den Grundstein für die moderne Biologie, indem sie den Zusammenhang zwischen Arten und deren Evolution aufzeigten.
Lesetipp: Analyse eines 10.000 Jahre alten Genoms (Bild: Xavier - stock.adobe.com)

