10 weltverändernde wissenschaftliche Entdeckungen
Ein Zufall führt dazu, dass Alexander Fleming am 28. September 1928 das Penicillin entwickelt. Die Ära der Antibiotika kann beginnen.
Die Entdeckung von Antibiotika revolutionierte die Medizin im 20. Jahrhundert und galt gar als „Wunderheilmittel“. Der Bakteriologe bemerkte, dass Schimmelpilze (Penicillium notatum) das Wachstum von Bakterien hemmten. Diese Entdeckung führte in den 1940er Jahren zur massenhaften Produktion von Penicillin, das während des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Leben rettete. Antibiotika haben die Behandlung bakterieller Infektionen erheblich verbessert und die Sterblichkeitsrate gesenkt. Allerdings gibt es eine Schattenseite des Erfolgs, denn eine übermäßige Verschreibung, unsachgemäße Einnahme und die Massentierhaltung sind Gründe für zunehmende Antibiotikaresistenzen. Eine Folge, vor der schon Fleming warnte, als er 1945 seinen Nobelpreis erhielt: Wenn wir dieses Mittel verantwortungslos einsetzen, werden wir es wieder verlieren.
Lesetipp: Macht des Zufalls: Peptid aus einer Million Substanzen als künftiges Antibiotikum? (Bild: Copilot / KI-generiert)

