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Stammzellforschung Alternativen zur Gewinnung pluripotenter Stammzellen

Redakteur: Doris Neukirchen

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- Bundesforschungsministerin Annette Schavan gab im September 2007 eine neue Initiative zur Förderung von Forschungsprojekten zur Gewinnung pluri- bzw. multipotenter Stammzellen bekannt. „Wir wollen die gute Position der Stammzellforschung und der Regenerativen Medizin im Rahmen der geltenden rechtlichen Regelungen in Deutschland zum Embryonenschutz und zur Stammzellforschung weiter ausbauen und zukunftsfähig machen“, erklärte die Bundesforschungsministerin. „Dazu werden Forschungsarbeiten stärker unterstützt, die das Ziel verfolgen, pluripotente embryonale Stammzellen durch pluri- oder multipotente Stammzellen zu ersetzen, die aus nicht-embryonalen Quellen stammen“, so Schavan weiter. In dem neuen Schwerpunkt sollen verschiedene Versuchsansätze gefördert werden: Die Isolierung von natürlich vorkommenden menschlichen pluripotenten Zellen und die Charakterisierung ihres Differenzierungspotenzials. Außerdem zählen die Erweiterung des Potenzials adulter menschlicher Zellen sowie die Entwicklung sonstiger Verfahren zur Herstellung pluripotenter Stammzellen zu den geförderten Projekten. Bei diesen sollen insbesondere Verfahren der Reprogrammierung wie Zellfusion und Kerntransfer zum Einsatz kommen. Dabei geht es zunächst um die Methodenentwicklung in Tiermodellen.

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