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Serologische Pipettierhilfe Arbeitsabläufe mit Zellkulturen beschleunigen

Redakteur: Christian Lüttmann

Welche Bedeutung Anionen für die Biologie des Körpers haben, untersuchen Forscher an der Universität Dallas. Im Laboralltag nutzen sie dabei auch Pipettierhilfen wie den Pipetboy von Integra.

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Die Forscherin Whitney Ong mit dem Pipetboy
Die Forscherin Whitney Ong mit dem Pipetboy
(Bild: Integra Biosciences)

Die Fehlregulation von Anionen ist ein Phänomen, das sich bei zahlreichen Erkrankungen findet, von der Mukoviszidose und chronischen Schmerzen bis hin zu Autismus und Krebs. Forscher an der Universität Dallas untersuchen den Anionentransport in vivo. Sie entwickeln ein neuartiges Tool, das helfen soll, die Auswirkungen von normaler und fehlgesteuerter Anionenregulationen auf molekularer Ebene zu untersuchen. Um ihre Arbeitsabläufe im Zusammenhang mit Zellkulturen rationaler zu gestalten, nutzen sie den Pipetboy acu 2 von Integra. Whitney Ong, Chemie-Doktorandin der Labore Dodani und Smaldone an der Universität erklärt dazu in einer Pressemeldung von Integra: „Meine Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung von supramolekularen Detektoren für Anionen, insbesondere für Chlorid. Der Grund für unser Interesse an Chlorid ist, dass es das am häufigsten vorkommende Anion im menschlichen Körper ist. Es hat verschiedenste Funktionen. Eine Fehlregulation ist an unterschiedlichen Erkrankungen, zum Beispiel Mukoviszidose, beteiligt. Wir hoffen, dass unsere Chlorid-Detektionsplattform sowohl beim Nachweis als auch bei der Diagnose einer Reihe anderer Erkrankungen helfen kann.“

Die Forscherin sagt, dass in ihrem Labor drei Pipetboy-Pipettierhilfen genutzt werden, z. B. zum Ansetzen großer Volumina von Zellkulturmedien, zur Aliquotierung und zum Dispensieren von Reagenzien wie Medien oder Antibiotika, zum Resuspendieren sowie zum Mischen verschiedener Lösungen. „Wenn wir mit Flüssigkeitsvolumina über 2 ml arbeiten, verwenden wir immer den Pipetboy. Er ist viel einfacher, sicherer und effizienter als das Umgießen von Flüssigkeiten zwischen Glasmesszylindern, wo die Gefahr des Verschüttens oder des Ausgießens nicht gewünschter Volumina höher ist“, sagt Ong.

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