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 Christian Lüttmann ♥ Laborpraxis

Christian Lüttmann

Redakteur
Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Nach meinem Masterabschluss in Chemie habe ich mich entschieden, den Quereinstieg in die Medienbranche zu wagen. Ein paar Praktika später – u.a. bei der Pressestelle der Ruhr-Universität Bochum und in der Programmplanung bei Springer Spektrum – bot sich dann die Chance auf ein Volontariat in der Laborpraxis-Redaktion.
Aus der Chance wurde Gewissheit, und so bin ich nach Würzburg zu meiner journalistischen Grundausbildung als Volontär bei der LP gekommen.

Artikel des Autors

Abb.1: Die Hochleistungsflüssigchromatographie (HPLC) zählt zu den meistverwendeten Analysemethoden im Labor. (Bild: © Vector Tradition, © dariaren - stock.adobe.com)
Marktübersicht HPLC-Systeme

HPLC: Immer im Fluss

Detektor, Pumpe, Software – das sind nur drei von zahlreichen Aspekten, die ein HPLC-System ausmachen. Was bei der Anschaffung eines neuen Chromatographie-Systems zu beachten ist und welche Hersteller mit welchen Geräten am Markt vertreten sind, zeigt unsere Marktübersicht.

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Vorbeikommen und Wissen tanken: Auf der LAB-SUPPLY gibt es stets diverse Fachvorträge zu Themen wie HPLC, Spektroskopie, Reinstwasser u. v. m. (Bild von der LAB-SUPPLY Berlin 2021). (Bild: LABORPRAXIS, C. Lüttmann)
Fortbilden auf der LAB-SUPPLY Berlin

Wissen tanken, Laboralltag besser meistern

33 Fachvorträge, eine Ausstellung mit über 100 Firmen, keine Eintrittskosten für Besucher – die LAB-SUPPLY Berlin wartet am 17. Mai 2022 mit einem umfangreichen Programm für Anwender aus der Labor- und Analysetechnik auf. Damit Sie optimal auf den Messetag vorbereitet sind, haben wir hier die wichtigsten Infos zusammengestellt und geben einen Überblick über die angebotenen Vorträge.

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Der Besuch der LAB-SUPPLY wird 2021 wieder nur mit Maske erfolgen, wie hier auf der Messe in Münster im Vorjahr. (LABORPRAXIS)
LAB-SUPPLY

Regionalmessen für Labortechnik starten ab August

In der zweiten Jahreshälfte haben Anwender aus dem Labor wieder die Möglichkeit, sich live vor Ort über Neuheiten und Bewährtes der Labor- und Analysetechnik zu informieren. Mit einem erprobten Hygienekonzept öffnet die LAB-SUPPLY an sechs Standorten in Deutschland jeweils einen Tag ihre Pforten, weiterhin kostenlos für die Besucher.

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Sommerzeit für immer? Was sich gut anhört, könnte tatsächlich vielen Menschen zu schaffen machen. (Symbolbild) (gemeinfrei, PIRO4D; Hintegrund: Unsplash/James Day)
Zeitumstellung

Sommerzeit für immer – ein Alptraum für Chronobiologen

Eine Stunde vor, eine Stunde zurück. Die Zeitumstellung geht vielen auf die Nerven – und einigen sogar aufs Gemüt, etwa in Form von Schlafproblemen. Sollte sie wirklich abgeschafft werden, droht aber die nächste Gefahr: Die von vielen favorisierte dauerhafte Sommerzeit. Chronobiologen halten das für eine schlechte Idee, und plädieren stattdessen für eine Rückkehr zur Winterzeit. Aber warum?

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Augmented Reality via Datenbrille im Labor? Noch ist das die Ausnahme. (Fraunhofer IPA)
Augmented Reality

Digitalisierung im Laboranten-Auge

Infos zum laufenden Experiment, direkt in die Brille projiziert. Was technisch schon möglich ist, wird in Laboren bisher nur selten genutzt. Was aber könnte Augmented Reality im Labor leisten? Und welche Hemmnisse stehen einem verbreiteten Einsatz im Weg? Ein Stimmungsbild vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung.

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Der Praxistag HPLC, am 18. März 2021 noch einmal digital (Eventinsight, LABORPRAXIS)
Der dritte digitale Praxistag HPLC

Kostenloses Expertenwissen zur Flüssigchromatographie

HPLC-Wissen aus erster Hand: Mit Fachvorträgen und Interaktionsmöglichkeiten bieten wir Ihnen am 18. März online eine Möglichkeit, Ihre Kenntnisse zur Hochleistungsflüssigkeitschromatographie zu erweitern. Zur Feier des insgesamt zehnten Praxistages HPLC ist die Teilnahme dieses Mal für alle Interessierten kostenlos. Nutzen Sie diese Chance und überzeugen Sie sich von dem vielseitigen Programm.

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Die Struktur des Glucagon-Rezeptors (grün) in inaktivem (links) und aktiviertem Zustand (Mitte) vor einer Kryo-Elektronenmikroskopischen Aufnahme. Das grün leuchtende Kettenmolekül stellt das Glucagon-Hormon dar, das nachgeschaltete G-Protein ist violett abgebildet. (Dr. Daniel Hilger)
Strukturaufklärung von Hormonrezeptor

Was den Anstieg des Blutzuckerspiegels verzögert

Der Zuckerspiegel im Blut geht rauf und runter. Ihn zu regeln, ist eine komplexe Stoffwechsel-Aufgabe, die noch dazu mit Verzögerung geschieht. Denn wie ein internationales Forscherteam nun herausfand, sorgt eine Art Bruchstelle in einem beteiligten Hormonrezeptor dafür, dass der Blutzuckerspiegel nur zeitversetzt ansteigt. Die Erkenntnisse könnten der Entwicklung neuer Diabetes-Therapien helfen.

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FFP2-Masken können unter bestimmten Voraussetzungen mehrfach verwendet werden. Warum eine Wäscheleine dabei hilfreich ist, erklären Forscher der FH Münster (Symbolbild). (FH Münster)
Wissenschaftlich geprüfte Tipps für den Gebrauch von Coronamasken

FFP2-Masken an der Wäscheleine? – Mehrfachnutzung im Test

Wie oft kann man eine FFP2-Maske wirklich benutzen? Was muss man beachten, damit die Schutzmaßnahme nicht zu einer Brutstätte für die selbst ausgeatmeten Erreger wird? Und wie kann man die Mehrfachnutzung leicht zu Hause umsetzen? Antworten liefert ein Projektteam von Wissenschaftlern der Fachhochschule Münster in einer übersichtlichen Info-Broschüre.

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Folgen der Coronavirus-Ausbreitung: Zahlreiche Messen wie die Analytica mussten sicherheitshalber verschoben werden. (© Copyright 2018, Messe München GmbH, all rights reserved)
Coronavirus beeinflusst das Messegeschäft

Übersicht: Wann werden wegen Corona verschobene Messen nachgeholt?

Das Coronavirus wirkt sich auf das Messegeschäft aus. So sind Messen im März und April größtenteils Richtung Jahresende verschoben oder abgesagt worden, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Neben der Analytica betrifft dies die Analytica Anacon, Korea Lab und Chemspec Europe. Die Hannover Messe wurde zunächst verschoben, mittlerweile für 2020 ganz abgesagt, gleiches gilt für die IFAT. Ausweichtermine der übrigen Messen finden Sie hier (aktualisiert: 04. Juni 2020).

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Körperliche Fitness und Gehirngröße hägen einer aktuellen Studie nach zusammen (Symbolbild) (gemeinfrei, skeeze)
Körperliche Fitness als Demenz-Prävention

Sportler haben größere Gehirne

Der Begriff „Gehirnjogging“ meint verschiedene Formen von Gedächtnistraining, mit denen man die Leistung des Gehirns fördern soll. Doch auch das klassische Joggen im Park kann sich positiv auf unser Denkorgan auswirken. So zeigt eine aktuelle Studie einen Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und Gehirngröße. Ein Beweis für den gehirnfördernden Effekt von Sport steht allerdings noch aus.

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In der Corona-Krise helfen zahlreiche Unternehmen dabei, neue Tests und Analysesysteme zur Eindämmung des Virus bereitzustellen (Symbolbild). (©tilialucida - stock.adobe.com)
Extraschicht in Krisenzeiten

Produktübersicht: Tests und Methoden gegen Corona

Die Corona-Krise spaltet die Arbeitswelt – während Einzelhandel, Gastronomie und das Eventgeschäft ruhen, forschen und produzieren Unternehmen aus den Bereichen Medizin oder Analytik auf Hochtouren. Welche Beiträge zur Bewältigung der Corona-Pandemie die verschiedenen Unternehmen leisten, ist hier anhand einiger Beispiele gezeigt (Wir werden diesen Beitrag in regelmäßigen Abständen aktualisieren).

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Um zu testen, welche Flächendesinfektion wie gut gegen Coronaviren wirken, werden die Viren auf Stahlplättchen angetrocknet und dann behandelt. (Toni Luise Meister und Stephanie Pfänder)
Übersichtsarbeit zu älteren Coronavirus-Stämmen

Das Virus von der Türklinke – Lebensdauer von Coronaviren

Einmal unbedacht in die Hand geniest und an die Tür gepackt – schon ist die Klinke kontaminiert. Wie lange sich das neuartige Coronavirus auf Oberflächen hält, kann derzeit noch nicht mit Sicherheit gesagt werden. Aber Erkenntnisse zu anderen Viren der Corona-Familie erlauben eine Abschätzung. Dazu haben Forscher einen Übersichtsbeitrag mit 22 Studien zu länger bekannten Coronaviren zusammengestellt.

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Prof. Dr. Stephan Becker, Virologie an der Universität Marburg (Rolf K. Wegst)
Experteneinschätzung zum Coronavirus

Corona – Forschung vs. Virus

Das Coronavirus hat das öffentliche Leben in Deutschland weitgehend stillgelegt. Wie rasant diese Entwicklung vonstatten ging, verdeutlicht auch das LP-Interview mit Prof. Dr. Stephan Becker vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung. Er sprach zum Zeitpunkt des Interviews im März noch von über 1000 Infizierten in Deutschland – mittlerweile sind es über 178.000. Welche Herausforderungen die Corona-Pandemie mit sich bringt und wann nach Expertenmeinung mit einem Impfstoff zu rechnen ist, lesen Sie hier.

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Dr. Jessy Schönfelder vor dem Gasmessstand (l.) und einem Referenzgerät für die Gasanalytik (r.). (Fraunhofer MEOS)
Krankheitsdiagnostik per Atemluftanalyse

Zum Krebstest, bitte ins Röhrchen pusten

Krebs kann in vielen Fällen gut behandelt werden – vorausgesetzt er wird frühzeitig erkannt. Um eine einfachere Diagnose zu ermöglichen, entwickeln Fraunhofer Forscher ein neues Verfahren, mit dem sich Krankheiten anhand der Atemluft identifizieren lassen. Die Technik könnte perspektivisch auch zum Erkennen von Corona-Infizierten genutzt werden, etwa für das Screening von Fluggästen.

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Das SARS-CoV-2-Virus könnte in Zukunft vielleicht über einen neuen optischen Biosensor nachgewiesen werden (Symbolbild). (gemeinfrei, CDC)
Neue Methode zum Corona-Nachweis in Arbeit

Optischer Sensor soll Viren in der Luft erkennen

Ein Corona-Nachweis ohne Abstrich? Mit einem optischen Biosensor wollen Forscher aus der Schweiz das neuartige Cornonavirus über Luftproben detektieren. So könnte man möglicherweise an stark besuchten Orten oder in Lüftungssystemen von Krankenhäusern die Viruskonzentration messen. Dass die Technik sogar sehr ähnliche Viren unterscheidet, haben erste Tests bereits gezeigt. Zum fertigen System braucht es aber noch Entwicklungsarbeit.

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Impressionen des LIMS-Forums 2019 von Klinkner und Partner (LABORPRAXIS, C. Lüttmann)
LIMS-Forum

Software-Wissen fürs Labor – rund um LIMS

Labor-Informations- und Managementsysteme (LIMS) werden immer interessanter, egal ob für Großunternehmen oder kleine bis mittelständische Labore. Doch was gilt es zu beachten? Und welche Rolle spielen die Laborangestellten bei der Einführung eines LIMS? Solche Fragen diskutierten Anwender und Experten auf dem LIMS-Forum von Klinkner und Partner am 22. und 23. Oktober in Jülich.

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Mundspülungen haben einen Effekt auf das neuartige Coronavirus. (RUB, Marquard)
Mundspülungen könnten Corona-Übertragungsrisiko senken

Gurgeln gegen die Corona-Pandemie

Sie macht frischen Atem und unterstützt die Mundhygiene. Aber hilft eine handelsübliche Mundspülung auch gegen die Ausbreitung des Corona-Virus? Zumindest kann damit temporär die Viruslast in der Mundhöhle verringert werden, wie aktuelle Forschungsergebnisse nahelegen. So könnte man Mitmenschen besser vor einer Ansteckung schützen, etwa beim Zahnarztbesuch. Eine Überprüfung der Laborergebnisse in klinischen Studien steht noch aus.

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Die Ausbreitung des Atems und der darin enthaltenen Aerosole, die potenziell Viren tragen könnten, wird in den Laboren des Hermann-Rietschel-Instituts an der TU Berlin untersucht.  (Hermann-Rietschel-Institut, TU Berlin)
Corona-Ansteckungswege untersucht

Tröpfcheninfektion oder Transport durch Aerosole – mögliche Verbreitungswege von Corona

Beim Niesen werden zahlreiche Tröpfchen in die Luft geschleudert. Und selbst beim normalen Sprechen gelangen kleinste Partikel mit der Atemluft in die Umgebung. An der TU Berlin untersuchen Forscher, wie diese Aerosole sich ausbreiten und wie lange sie in der Luft verbleiben. Mit den Ergebnissen soll sich auch die Ansteckungsgefahr mit Infektionskrankheiten wie Corona besser abschätzen lassen.

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Ob sich Cannabinoide gegen Parkinson-Symptome einsetzen lassen, haben Forscher der Uni Innsbruck untersucht (Symbolbild). (gemeinfrei, Esteban Lopez)
Cannabinoid lindert Krankheitssymptome

Marihuana gegen Parkinson?

Ein THC-ähnlicher Wirkstoff könnte Parkinson-Patienten Linderung verschaffen. Neurologen der Uniklinik Innsbruck haben in einer Studie untersucht, wie sich ein für die Chemotherapie bereits zugelassenes Cannabinoid auf Parkinson-Symptome auswirkt. Sie zeigten, dass einige nicht-motorische Symptome wie Schlafstörungen oder Angstzustände deutlich verbessert wurden.

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Aufgepasst bei Katzenfutter: Produkte mit viel Phosphat können den Nieren der Haustiere zusetzen. (©jozsitoeroe - stock.adobe.com)
Tiernahrung

Phosphat im Futter schädigt Katzennieren

Nicht alle Katzen können sich mit der Mäusejagd im Feld selbst versorgen. Für das leibliche Wohl der beliebten Haustiere sorgt oft der Mensch. Wer seiner Katze etwas Gutes tun möchte, sollte sich bei der Futterwahl gut informieren. Denn einige handelsübliche Katzenfutter enthalten zu viel Phosphat. Das kann bei gesunden Katzen die Nieren schädigen, wie Münchener Tiermediziner in einer neuen Studie belegen.

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Das LIMS-Forum präsentierte sich 2020 erstmals als digitale Veranstaltung (Klinkner und Partner)
LIMS-Forum 2020: Rückschau

LIMS-Beratung geht auch virtuell

Ein Labor-Informations- und Management-System (LIMS) hilft in immer mehr Laboren, die tägliche Arbeit zu optimieren. Um das bestmögliche System für die eigenen Anforderungen zu finden, bietet das LIMS-Forum seit 1998 eine Plattform für Wissens- und Erfahrungsaustausch. Dieses Jahr mussten Aussteller und Teilnehmer allerdings auf das persönliche Aufeinandertreffen verzichten – stattdessen nutzte man Videokonferenzen und eine Online-Ausstellung.

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In der chinesischen Metropole Wuhan ist das neue Coronavirus Ende Dezember 2019 erstmals nachgewiesen worden. (WuhanSkyline / Andrew Horne / CC BY-SA 3.0)
Pandemie aus China

7 Infos zum Coronavirus

In China breitet sich das Coronavirus aus. Und kürzlich wurde auch in Deutschland der erste Krankheitsfall bestätigt. Wie gefährlich ist das Virus? Und wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen? Antworten finden Sie in den sieben Infos des Corona-Steckbriefs am Ende dieses Beitrags.

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Ernährung wirkt sich auf den Hormonaushalt und die Innere Uhr aus. Dies haben Forscher aus München näher untersucht (Symbolbild). (©svetlana67 - stock.adobe.com)
Chronomedizin

Fettleibigkeit bringt Hormone aus dem Takt

Menschen sind Gewohnheitstiere: Aufstehen, Essen, Arbeiten, Sport treiben, Schlafen – vieles im Leben folgt einer Regelmäßigkeit. Tatsächlich haben Störungen unseres 24-Stunden-Rhythmus Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Wie die Ernährung unseren Hormonhaushalt und damit auch die innere Uhr beeinflusst, haben nun Forscher unter Leitung des Helmholtz Zentrums München untersucht.

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Die Impfstoffforschung gegen Corona läuft auf Hochtouren (Symbolbild). (gemeinfrei)
Pharmaforschung zu COVID-19

Übersicht von Wirkstoffkandidaten gegen Corona

Ausgangsbeschränkungen können die SARS-CoV-2-Pandemie verlangsamen, doch stoppen lässt sie sich wohl nur durch einen Impfstoff. Welche Impfstoffkandidaten gegen das neuartige Coronavirus weltweit erforscht werden, hat nun ein österreichisches Institut zusammengefasst. Neben 79 potenziellen Impfstoffen sind auch 155 Medikamente mit möglicher Eignung gegen COVID-19 gelistet.

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Das Bild zeigt die App für den FreshIndex auf dem Smartphone. (©seventyfour - stock.adobe.com; FreshIndex)
Genießbarkeit per App berechnen

Ein echtes Haltbarkeitsdatum für Lebensmittel?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist kein Wegwerfdatum. Trotzdem entsorgen viele Verbraucher Lebensmittel mit abgelaufenem MHD – zur Sicherheit. In Zukunft soll eine neue Etikettierung derartige Lebensmittelverschwendung eindämmen: Das Dynamische Haltbarkeitsdatum berechnet die Frische von Produkten anhand mehrerer Parameter. Per App soll so zuverlässig zu prüfen sein: Noch essbar oder besser wegschmeißen?

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Natrium-Feststoffbatterie (Forschungszentrum Jülich / T. Lan)
Batterieforschung

Feststoffakku auf Natriumbasis erfolgreich getestet

Noch sind Lithium-Ionen-Batterien die verbreitetste Lösung zur lokalen Energiespeicherung. Doch Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben eine neue Technik zur Herstellung von Festkörperbatterien auf Natrium-Basis entwickelt. Diese ermöglicht Batterien mit über 100 Ladezyklen, die damit vergleichbar zu Bauformen mit Flüssigelektrolyten sind.

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Beim Grillen entstehen auch Schadstoffe und Feinstaub. Fraunhofer Forscher wollen diese Geruchsbelästigung und Gesundheitsgefährdung minimieren (Symbolbild). (gemeinfrei, Joshua Kantarges)
Emissionsmessung beim Holzkohlegrill

Grillen im Labor – für bessere Luft

Herzhafte Burger und saftige Spareribs – was für Grill-Fans ein Traum ist, stellt für manche Nachbarn eine Geruchsbelästigung durch den Rauch des Holzkohlengrills dar. Und in der Gastronomie sind Mitarbeiter sogar regelmäßig den dabei entstehenden Feinstaub-Partikeln ausgesetzt. Am Fraunhofer Institut für Bauphysik untersuchen Forscher, wie sehr Holzkohlegrills tatsächlich die Luft verschmutzen und wie sich Schadstoff- und Geruchsemissionen vermeiden lassen.

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Ein Batteriemodul eines Elektroautos entwickelt beim Brand große Mengen von Ruß, in dem sich giftige Metalloxide befinden. (Amstein+ Walthert Progress AG / Empa)
Brandtest und Schadstoffanalyse

Brennende Elektroautos – Gefahr nicht mit Löschen beseitigt

Autos explodieren nicht so einfach, wie man es aus diversen Hollywoodfilmen kennt. Dies gilt genauso für Elektroautos. Wenn diese dennoch in Brand geraten, reicht die Gefahr allerdings weiter als durch die bloße Flamme: Wie Brand-Experimente der Empa zeigen, sind vor allem die Schadstoffe aus den Rußschwaden ein Problem. Hier sind Spezialisten zur Reinigung und ein Auffangen des kontaminierten Löschwassers nötig.

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Der menschengemachte Kohlendioxid-Ausstoß sorgt für einen Netto-Anstieg des weltweiten CO2-Gehaltes. (gemeinfrei, Tama66)
Klimawandel

CO2-Budget: In zehn Jahren ist die Erde „pleite“

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen 2019 langsamer als in den Vorjahren – doch das reicht bei Weitem nicht. Wenn es so weitergeht, ist in zehn Jahren so viel zusätzliches CO2 in der Atmosphäre, dass die Globale Erwärmung auf über 1,5 °C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter steigt. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Berichts des Global Carbon Projects. Rasante Einsparungen im schrumpfenden „CO2-Budget“ sind nötig.

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