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gesponsertDesignideen, die Platz sparen und Effizienz steigern IKA schreibt Liquid-Handling-Geschichte neu

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Weniger Platzbedarf, mehr Flexibilität, schnellere Produktion: Der Labortechnik-Entwickler IKA schrumpft klassische Laborgeräte auf ein Minimum, kombiniert verschiedene Funktionen in einem Gerät und automatisiert die Fertigung durch Robotik. Ein Blick auf die Philosophie dahinter – und ihren praktischen Nutzen.

Matthias Frey mit dem neuen IKA PEN: einer elektronischen Pipette im Stift-Design.(Bild:  VCG – Lüttmann)
Matthias Frey mit dem neuen IKA PEN: einer elektronischen Pipette im Stift-Design.
(Bild: VCG – Lüttmann)

Wann sieht man schon ein Produkt, das wirklich neu ist und Anwender in Staunen versetzt? Ein Beispiel dafür hat nun IKA auf den Markt gebracht: den IKA PEN – die schlankeste elektronische Pipette auf dem Markt. Mit diesem Liquid Handling Tool interpretiert IKA zudem Pipettendesign von Grund auf neu. Schließlich lässt sich der PEN tatsächlich wie ein Stift halten und wahlweise mit Zeigefingertippen bedienen, statt dem üblichen Daumendruck auf den Kolben. Das sorgte beim Launch auf der Analytica 2026 für großes Interesse. „Die Kunden haben uns geradezu den Messestand eingerannt“, berichtet Matthias Frey, Corporate Director Sales für den Bereich Laboratory & Analytical Equipment bei IKA. Die Neuerung überzeugt auch beim Preis: 399 Euro. „Das bezahlen Sie bei manch anderem Hersteller für eine mechanische Pipette“, verdeutlicht Frey. Die Entwickler haben es geschafft, die neue Pipette auf unter 100 g Gewicht zu bringen. Gerade für mikrobiologische Labore ist der PEN interessant, wo es um kleinste Volumina von 1.000 bis runter zu 0,5 µL geht. Da wundert es nicht, dass bereits zahlreiche Vorbestellungen eingegangen sind. Ein wenig müssen sich Kunden allerdings noch gedulden, wie Frey betont: „Ich gehe davon aus, dass die Produkte ab August bei den Anwendern im Labor ankommen.“

Kompakt und kombiniert

Der IKA PEN ist jedoch nicht das einzige Highlight des Unternehmens. So wie die Pipette geschrumpft ist, haben die Entwickler von IKA auch andere Produkte weiter verkleinert. Der RCT basic Magnetrührer hat bspw. einen 25 Prozent geringeren Platzbedarf als sein Vorgänger. Während ältere Modelle eine ausladende, vorgezogene Konsole nutzen, integriert der neuere Magnetrührer das Display steil und flach in die Vorderseite. Das umzusetzen war alles andere als einfach, schließlich heizt das Gerät mit 800 Watt auf 310 °C – eine Herausforderung für die nun direkt darunterliegende Elektronik. „Durch viel tüfteln und Ingenieurskunst haben wir es aber geschafft, alles auf derart kleinem Maß zu realisieren, und die Leistung trotzdem hoch zu halten“, freut sich Frey.

Passend zum Thema Platzsparen bietet IKA auch mehr und mehr Geräte, die verschiedene Funktion übernehmen. „Wir haben z. B. vor ein paar Jahren die IKA MIXSTER entwickelt: modulare kleine Magnetrührer. Die lassen sich aneinander stecken, sodass zum Beispiel eine komplette Rüherreihe entsteht, die den Strom über nur eine Stromschnittstelle bezieht“, erklärt Frey. Doch das ist nicht alles, wie der Vertriebsexperte ausführt: „Mit einem speziellen Aufsatz wird aus der Drehrichtung des Magnetrührers ein Vortex-Schüttler.“ Ein anderer Aufsatz macht wiederum aus einer großen Rührstelle neun hochpräzise kleine Magnetrührstellen für Fläschchen bis 60 mL. Bei der neuen Rührwerk-Serie EUROSTAR geht die Vielseitigkeit noch weiter. Mit der jüngsten Entwicklung von IKA lässt sich der Drehmomentwert mithilfe eines hochpräzisen integrierten Sensors ermitteln. Dieser wird, unter Beachtung verschiedener Parameter, in einen Viskositätswert konvertiert und direkt auf dem Display angezeigt. „Das erlaubt den Anwenderinnen und Anwendern genau zu sehen, wenn die Probe sich verändert, etwa im Laufe einer Polymerisierung“, verdeutlicht Frey. Die Geräte der Vorgängerserie waren im Vergleich dazu lediglich in der Lage, einen Viskositätstrend auf Basis der benötigten Motorstromaufnahme beim Rühren anzuzeigen. Und auch, wenn es die hochpräzise Messung mit einem Viskosimeter nicht ersetzen wird, reicht es oft, um ein schnelles Prozessmonitoring zu betreiben.

Ob nun Pipette oder Kleinstmagnetrührer: Mit immer kleineren Geräten schafft es IKA, die Effizienz im Labor stetig zu steigern. Hinzu kommen diverse Digitalisierungsstrategien: Von offenen, drahtlosen Kommunikationsprofilen, über Cloud Services bis hin zur Automatisierungssoftware Labworldsoft, die herstellerübergreifend Laborgeräte verknüpft. Und das ist erst der Anfang. Der neueste Fortschritt findet sich in der Produktionshalle der IKA-Magnetrührer. Die Modelle RCT und RET werden nämlich vollautonom durch Roboter in einer eigens von IKA entwickelten Roboter-Fertigungslinie montiert. Damit verkürzt sich dieser Fertigungsschritt auf rund ein Fünftel. „Von den geringeren Prozesskosten profitieren auch unsere Kunden unmittelbar“, erklärt Frey. Und wer weiß, was IKA künftig noch auf den Markt bringen wird.

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