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gesponsertUmweltanalytik und Laborautomation Heute bereit für die Proben von morgen

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Ob PFAS-Screening, Abwasser-Monitoring oder Kunststoffrecycling: Die Anforderungen an die Umwelt- und Prozessanalytik steigen. Analytik Jena liefert dafür automatisierte Workflows, die Labore entlasten, Kosten senken und eine wissenschaftliche Basis für zuverlässigen Umweltschutz ermöglichen.

Stefan Jezierski-
Räcke (l.) und Holger Sievers treiben bei Analytik Jena u.a. die PFAS-Analytik mit großem Einsatz voran.(Bild:  VCG – Lüttmann)
Stefan Jezierski-
Räcke (l.) und Holger Sievers treiben bei Analytik Jena u.a. die PFAS-Analytik mit großem Einsatz voran.
(Bild: VCG – Lüttmann)

Was könnte besser sein als eine Arbeit, die Spaß macht? Vielleicht eine, die auch zum Umweltschutz beiträgt. Mit einem breiten Portfolio liefert der Laborgerätehersteller Analytik Jena die Grundlage dafür. Deren Produktentwickler bringen bewährte Analysetechnik auf den neuesten Stand und optimieren Workflows für aktuelle analytische Aufgaben.

Als eine der drängendsten Herausforderungen ist die anhaltende PFAS-Diskussion zu nennen. Während Industrie, Wirtschaft und Umweltorganisationen um Kompromisse bei der Beschränkung von Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) ringen, ist der Auftrag an die instrumentelle Analytik klar: gebraucht sind zuverlässige, schnelle und günstige Nachweise. „Wir arbeiten daran, einen PFAS-Vortest für ein Standardscreening zu entwickeln“, sagt Holger Sievers, Produktmanager bei Analytik Jena. Der Test ermittelt den Summenparameter für absorbierbares organisches Fluor, kurz AOF, und erfasst damit auch neue, noch unbekannte PFAS – anders als eine Target-Analyse. Das macht die Methode robust und flexibel. Eine detaillierte Folgeanalyse startet nur, wenn der AOF-Wert die Probe als belastet identifiziert. Das spart Ressourcen und Zeit.

Für die Probenvorbereitung bietet Analytik Jena die ICprep-Serie an. Damit lassen sich automatisiert bis zu 100 Proben mittels pyrohydrolytischer Hochtemperaturverbrennung umsetzen und für Molekülabsorptionsspektrometrie oder ionenchromatographische Verfahren vorbereiten. „Die Technik eignet sich besonders gut für die Wasseranalytik“, sagt Stefan Jezierski-Räcke, Industriemanager Umwelt bei Analytik Jena. Damit hilft die Methodik Laboren, die neue kommunale Abwasserrichtlinie einzuhalten. Diese fordert künftig einen Parameter für den Gesamt-PFAS-Gehalt. „Zwar hat die EU noch nichts festgelegt, aber die Stimmen vom Umweltbundesamt gehen hier ganz klar in Richtung AOF“, betont Jezierski-Räcke. Dieser Konfirmationsparameter sei auch robust genug, um Analysen direkt im Zulauf des Abwasserwerkes durchzuführen. „Wenn Ende 2026 die EU-Norm kommt, sind wir vorbereitet. Wir beraten schon heute Anwender zu den Aufgaben, die im nächsten Jahr bei der PFAS-Analytik auf sie zukommen werden“, ergänzt der Umweltanalytiker.

Kunststoffe und Keime

Nicht nur im Wasser sind fluorhaltige Verbindungen unerwünscht, sondern auch beim Kunststoffrecycling, konkret bei der Pyrolyse von Kunststoff. Dabei wird dieser wieder in Pyrolyseöl (waste plastic pyrolysis oil, WPPO) überführt, das als Rohstoff für neues hochwertiges Plastik dient. Die Ausbeute dieses Verfahrens hängt aber stark von der Sortenreinheit der Abfälle ab. Besonders störend ist Fluor aus PFAS-Beschichtungen. Das Element wirkt als Katalysatorgift und blockiert Nickel sowie Platin. „Kurz gesagt: Wenn man nicht kontrolliert, welche Kunststoffe an den Pyrolyse-Katalysator gelangen, geht dieser schnell kaputt“, schildert Sievers. Analytik Jena hat deshalb einen Workflow entwickelt, der die Probenvorbereitung mit ICprep mit dem Molekülabsorptionsspektrometer contrAA 800 G koppelt. Das analysiert Kunststoffproben schneller und einfacher als die klassische Verbrennungsionenchromatographie (CIC).

Passend zu den neuen Lösungen für die PFAS-Analytik setzt sich Analytik Jena auch anderweitig in der Umweltanalytik ein. Die Applikationsexperten entwickeln ein Screening auf antimikrobielle Resistenzen (AMR) im Abwasser. Dieses basiert auf einer Lösung, die Analytik Jena bereits 2022 erfolgreich für das Corona-Monitoring eingesetzt hat. „Wir haben fast den gesamten Workflow für diese AMR im Angebot“, sagt Umweltanalytiker Jezierski-Räcke. „Vom Probenehmer unserer Mutterfirma Endress+Hauser über das automatische Probenvorbereitungssystem APU sim und die Liquid-Handling-Plattform CyBio FeliX bis zur Detektion mit unserer qTOWERiris-Serie für die Real-Time-PCR – wenn die kommunale Abwasserrichtlinie ab 2028 fordert, dass große Abwasserwerke auf Resistenzen screenen, sind wir mit unserer Analytik bereit.“

Ob nun PFAS, Plastik oder AMR im Abwasser: Dank engagierter Forscher liefert Analytik Jena zuverlässige Lösungen. Der Beitrag zum Umweltschutz motiviert zusätzlich, da sind sich Sievers und Jezierski-Räcke einig. „Wir sind froh, dass wir mit unseren Produkten zu einer gesünderen Umwelt beitragen können, besonders mit dem großen Portfolio im Bereich Umweltanalytik.“

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