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HILIC-Tipps, Teil 2
Retention und Elution bei HILIC vs. RPLC

Ein Gastbeitrag von Dr. Thomas Letzel (Geschäftsführer, AFIN-TS) et al. (s. Ende des Textes) 8 min Lesedauer

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Was unterscheidet HILIC von einer „umgekehrten Umkehrphasenchromatographie“? Dieser Beitrag blickt auf den Retentionsmechanismus von HILIC und erklärt, welche Rolle die immobilisierte Wasserschicht auf der stationären Phase spielt.

Abb.1: Wie funktioniert der Trennmechanismus bei HILIC? Dieser Tipp blickt dazu auf die Ausbildung der Wasserschicht an der stationären Phase und erklärt die unterschiedliche Retention bei HILIC und RPLC.(Bild:  VCG – Lüttmann)
Abb.1: Wie funktioniert der Trennmechanismus bei HILIC? Dieser Tipp blickt dazu auf die Ausbildung der Wasserschicht an der stationären Phase und erklärt die unterschiedliche Retention bei HILIC und RPLC.
(Bild: VCG – Lüttmann)

Die Hydrophilic Interaction Liquid Chromatography , kurz HILIC kann zur Trennung von sehr polaren Molekülen genutzt werden, die auf keiner stationären Phase der RPLC zurückgehalten werden. Sie wird oft als „umgekehrte Umkehrphasenchromatographie“ dargestellt, doch das trifft nicht den Kern dieser Methode.

Was aber an HILIC prinzipiell so anders? Oder präziser formuliert: Welche Retentionsmechanismen wirken in HILIC auf polare Moleküle? Auf diese grundsätzliche Frage lässt sich eine sehr einfache und praktikable Antwort finden, denn die Haupteigenschaften des Trennmechanismus in HILIC wurden bereits theoretisch geklärt. Sie sind klar benannt und können im Labor praktisch und direkt umgesetzt werden [1].