Analytik im Brauprozess Bestes Bier dank Ionenchromatographie
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Es gibt hunderte Biersorten, aber wenn man einmal das persönliche Lieblingsbier gefunden hat, soll es jedes Mal gleich schmecken. Dafür braucht es eine zuverlässige Qualitätskontrolle. Die Ionenchromatographie ermöglicht es Brauereien, eine konstante Produktqualität sicherzustellen.
Bier zählt zu den ältesten und beliebtesten Kulturgetränken der Welt. Mit dem gestiegenen Bedarf hat sich das Brauereiwesen in den vergangenen Jahrhunderten stark verändert und ist von einer Klostertradition zu einem hoch technisierten Prozess der Getränkeindustrie gewachsen. Damit sind auch die Anforderungen gestiegen. Das deutsche Reinheitsgebot von 1516, nach dem Bier nur aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser zu bestehen habe, ist längst nicht mehr ausreichend. Moderne Brauereien überwachen diverse Prozessparameter wie Temperatur, Sauerstoffgehalt und Säuregrad. Der Anspruch ist, trotz schwankender Rohstoffqualität ein konstant hochwertiges Produkt herzustellen. Damit Konsistenz und Geschmack auch über verschiedene Chargen hinweg gleich bleiben, setzen Brauereien verstärkt auf analytische Verfahren wie die Ionenchromatographie (IC), mit der sich beispielsweise das Ionenprofil des Rohwassers bestimmen lässt.
Basis jeden Bieres: Wasserqualität
Mit über 90 Prozent ist Wasser der Hauptbestandteil eines Bieres. Qualität und Ionenprofil des Wassers beeinflussen den Produktionsprozess sowie den finalen Biergeschmack. Um eine Beeinträchtigung des Aromaprofils zu verhindern, muss die Konzentration von Anionen wie Chlorid oder Sulfat und Kationen wie Calcium oder Magnesium innerhalb der gewünschten Grenzwerte liegen. Auch die gezielte Mineralisierung, beispielsweise die Burtonisierung durch Zugabe von Kalziumsulfat, gelingt nur mit genauer Kenntnis des entsprechenden Ionengehalts. Mittels Ionenchromatographie lässt sich das Ionenprofil über den gesamten Brauprozess hinweg überwachen, sodass Abweichungen schnell erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können.
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