English China

Marktübersicht Dosierpumpen (2026)
Pumpen auf der Laborbank

Von Christian Lüttmann 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Unterschätzte Kraftprotze der Labortechnik, aber mit viel Feingefühl. Dosierpumpen vereinen Leistung und höchste Präzision. Was moderne Geräte auszeichnet und worauf Anwender bei einer Neuanschaffung achten sollten, zeigt unsere Marktübersicht.

Abb.1: Unscheinbare Muskelprotze im Labor: Dosierpumpen leisten ganze Arbeit, und das mit höchster Präzision. (Symbolbild)(Bild:  GPT Image Generator / KI-generiert)
Abb.1: Unscheinbare Muskelprotze im Labor: Dosierpumpen leisten ganze Arbeit, und das mit höchster Präzision. (Symbolbild)
(Bild: GPT Image Generator / KI-generiert)

Sie sind der Puls, der die Laboranalytik aufrechterhält – aber möglichst pulsationsfrei. Die Rede ist von Dosierpumpen. Die Geräte erlauben es, mehr oder weniger flüssige Medien schnell und einfach zu dosieren und dabei Volumina bis hinunter auf wenige Mikroliter oder gar Nanoliter genau einzustellen. Das macht sie in zahlreichen nasschemischen Laboren unverzichtbar, ob versteckt und integriert in größeren Aufbauten oder als eigenständige Dosierstation am Laborarbeitsplatz. Über die Jahre haben Hersteller die Laborgeräte von einfachen Förderaggregaten zu den hochpräzisen Messinstrumenten weiterentwickelt, die sie heute sind.

Von klassischen Magnetdosierpumpen ging der Trend mehr und mehr hin zu digitalen Membrandosierpumpen. „Diese arbeiten deutlich pulsationsärmer, verursachen weniger Verschleiß und ermöglichen eine wesentlich höhere Dosiergenauigkeit“, erklärt Dr. Brand, Portfolio Manager im Bereich Dosing & Disinfection bei Grundfos. Dank der hochpräzisen Dosierung reduzieren moderne Pumpen auch den Chemikalienverbrauch, minimieren Fehlchargen und senken somit die Abwasserbelastung.