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Extraschicht in Krisenzeiten Produktübersicht: Tests und Methoden gegen Corona

| Redakteur: Christian Lüttmann

Die Corona-Krise spaltet die Arbeitswelt – während Einzelhandel, Gastronomie und das Eventgeschäft ruhen, forschen und produzieren Unternehmen aus den Bereichen Medizin oder Analytik auf Hochtouren. Welche Beiträge zur Bewältigung der Corona-Pandemie die verschiedenen Unternehmen leisten, ist hier anhand einiger Beispiele gezeigt (Wir werden diesen Beitrag in regelmäßigen Abständen aktualisieren).

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In der Corona-Krise helfen zahlreiche Unternehmen dabei, neue Tests und Analysesysteme zur Eindämmung des Virus bereitzustellen (Symbolbild).
In der Corona-Krise helfen zahlreiche Unternehmen dabei, neue Tests und Analysesysteme zur Eindämmung des Virus bereitzustellen (Symbolbild).
(Bild: ©tilialucida - stock.adobe.com )

Würzburg – Ob Impfstoffentwicklung, Verbesserung von Testkits oder finanzielle Hilfe – Anbieter von Analytik, Biotechnologie und Medizinprodukten sorgen derzeit für wichtige Unterstützung gegen die Corona-Ausbreitung. Einige Beispiele haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

Analytik Jena – Extraktionsplattform und Thermocycler

Analytik Jena bietet Extraktionsplattformen und entsprechende Kits zur Extraktion viraler RNA, z.B. aus Abstrichen. Damit bedient das Unternehmen entscheidende Schritte im Test-Workflow auf das neuartige Coronavirus. Insbesondere die automatisierten Plattformen wie Cybio Felix oder King Fisher Flex sind für das aktuell hohe Probenaufkommen relevant, da sie einen hohen Probendurchsatz von bis zu 96 Proben pro Stunde ermöglichen.

Corona-Krise aktuell Impfstoffentwicklung, Schnelltests und verschobene Fachmessen – hier finden Sie die neusten Meldungen zum Thema Coronavirus aus der LABORPRAXIS-Redaktion.

Mit dem für 31. März 2020 angekündigten neuen Extraktions-Kit Innuprep RNA Virus Plus Kit-Kfflx soll die automatisierte Extraktion viraler RNA aus bis zu 96 Proben in nur ca. 45 Minuten erfolgen, heißt es vom Hersteller. Die PCR zur Vervielfältigung der Virus-RNA, die zum Nachweis von SARS-CoV-2 nötig ist, lässt sich in Thermocyclern wie denen der q-Tower3-Familie durchführen.

Bayer – Testkapazität erhöhen

Über 40 Geräte zur Virusdiagnostik stellt Bayer laut einer Pressemeldung vom 30. März bereit, um die Ausbreitung des Coronavirus durch mehr Tests gezielter eindämmen zu können. Damit sollen mehrere tausend Tests pro Tag zusätzlich realisiert werden. Auf dem firmeneigenen Gelände in Berlin entsteht zudem auf zwei Etagen ein eigenes Testlabor. Auch für zusätzliches Fachpersonal ist gesorgt: Allein am Standort Berlin haben sich in den vergangenen Tagen mehr als 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig für die Arbeit in dem neuen Testlabor gemeldet. Sie werden dafür von Bayer freigestellt.

Darüber hinaus stellt das Unternehmen in Nordrhein-Westfalen drei zertifizierten klinisch-diagnostischen Laboren unternehmenseigene Laborgeräte aus den Standorten in Leverkusen, Monheim, Wuppertal und Köln zur Verfügung. Durch die technische Integration der Geräte und Komplementierung der Infrastruktur soll die derzeitige tägliche Analysekapazität dieser drei Labore potenziell verdoppelt werden.

Auch Beatmungsgeräte und Desinfektionsmittel hat Bayer bereits für Kliniken bereitgestellt, um Versorgungsengpässe dort zu minimieren.

Binder – Trockenschrank für Schutzmasken

Schutzmasken sind in der Corona-Krise in vielen Krankenhäusern Mangelware, Nachschub oft noch keiner in Sicht. Daher ist man mancherorts dazu übergegangen, verwendete Schutzausrüstung zu reinigen und erneut zu verwenden. Welche Rolle Binder bei dieser Übergangslösung spielt, skizziert das Unternehmen an einem Fallbeispiel am Ortenau-Klinikum in Offenburg-Kehl.

Im Trockenschrank von Binder werden gereinigte Schutzmasken zur Wiederverwendung getrocket.
Im Trockenschrank von Binder werden gereinigte Schutzmasken zur Wiederverwendung getrocket.
(Bild: StudioLaMagica Wuppertal, Binder )

Die eigentlich zur einmaligen Verwendung produzierten FFP2- oder FFP3-Schutzmasken werden dort nach dem Gebrauch nun desinfiziert und dann in einer Spülmaschine ausführlich gereinigt. Um die gesäuberten Masken möglichst schnell wieder nutzbar zu machen, kommt ein Trockenschrank von Binder zum Einsatz: 30 bis 40 Masken können gleichzeitig und in nur einer Stunde von Feuchtigkeit befreit werden. Solange der Lieferengpass bei Schutzmasken besteht bietet dies eine Möglichkeit, trotzdem weiterhin Schutzausrüstung für das medizinische Personal bereitzustellen und die Versorgung der Patienten zu sichern.

Biotecon Diagnostics – Extraktions-Kit

Bei Biotecon Diagnostics hat man aus gegebenem Anlass das neue Virus-RNA-Extraktionskit früher als geplant auf den Markt gebracht. Das Foodproof Magnetic Preparation Kit VI wurde für die Extraktionsroboter King Fisher Flex, Roboprep Fusion und Roboprep 32 entwickelt. Es soll bis zu 480 Proben mit einem Kit bearbeiten können und so die Testzahlen deutlich erhöhen, sagt Biotecon-CBO Alois Schneidbrenner in einer Pressemeldung.

Bei der vollautomatisierten Probenvorbereitung werden die zu analysierenden Erregerbestandteile an magnetische Partikel gebunden und in mehreren Waschschritten vom Rest der Probe getrennt. Nach der rund 45-minütigen Extraktion soll die hochreine Virus-RNA vorliegen und für die PCR-basierte Detektion bereit sein.

Biotype – Diagnosetest für Covid-19

Seit dem 2. April 2020 bietet Biotype ein Testsystem zum Nachweis des Corona-Virus Covid-19 an. Um die hohe Nachfrage bedienen zu können, produziert das Unternehmen an sieben Tagen in der Woche im 2-Schichtsystem. Geplant ist eine Tageskapazität von 8.000 bis 10.000 Tests.

Produktion des Covid-19-Test-Kits von Biotype
Produktion des Covid-19-Test-Kits von Biotype
(Bild: Biotype GmbH )

Biotype produziert und vertreibt den von Primerdesign entwickelten Covid-19-Test, der alle Sequenzen des SARS-CoV-2-Virenstamms erkennt, die bisher veröffentlicht wurden und fortlaufend aktualisiert werden. Der Test kommt in Laboren auf den weitverbreiteten PCR-Diagnoseplattformen zum Einsatz.

Außerdem hat Biotype einen eigenen Covid-19-Test für sein Diagnostiksystem Modaplex entwickelt. Diese Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Pharmaunternehmen Eli Lilly, welches den Test für die Corona-Diagnose in den USA einsetzen wird.

Bosch – Corona-Schnelltest

Mit einem weiteren Schnelltest auf das neuartige Coronavirus hilft Bosch bei der schnelleren Untersuchung der Corona-Pandemie. Mit dem in nur sechs Wochen entwickelten Schnelltest soll sich bei Patienten eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in unter zweieinhalb Stunden – von der Entnahme der Probe bis zum Ergebnis – feststellen lassen, heißt es in einer Pressemeldung des Unternehmens. Weiterer Vorteil des Schnelltests: Der Test kann direkt am Ort der klinischen Behandlung durchgeführt werden. Transportwege, die wertvolle Zeit kosten, entfallen. Patienten erhalten schnell Gewissheit über ihren Gesundheitszustand und infizierte Personen können umgehend identifiziert und isoliert werden.

Corona-Test von Bosch: Die Kartusche wird mit einer Patientenprobe befüllt und für die Analyse in das Vivalytic-Gerät eingeführt. Dank einfacher Handhabung des Vivalytic-Geräts soll auch nicht speziell geschultes Medizinpersonal die Testauswertung zuverlässig durchführen können.
Corona-Test von Bosch: Die Kartusche wird mit einer Patientenprobe befüllt und für die Analyse in das Vivalytic-Gerät eingeführt. Dank einfacher Handhabung des Vivalytic-Geräts soll auch nicht speziell geschultes Medizinpersonal die Testauswertung zuverlässig durchführen können.
(Bild: Bosch )

In Labortests mit SARS-CoV2 lieferte der Corona-Schnelltest von Bosch Ergebnisse mit einer Genauigkeit von über 95 Prozent. Die Patientenproben werden in eine Kartusche gegeben, die bereits sämtliche für den Test erforderliche Reagenzien enthält. Das medizinische Personal kann sich während der Auswertung in dem Vivalytic-Analysegerät anderen Aufgaben widmen, beispielsweise der Behandlung von Patienten. Auch Anwender, die nicht speziell medizinisch geschult sind, sollen die Testauswertung zuverlässig durchführen können. So könnte das medizinische Fachpersonal entlastet werden. Mit einem Vivalytic-Analysegerät von Bosch lassen sich bis zu zehn Tests innerhalb von 24 Stunden durchführen.

Cytosmart – Spende von 100 Frischzellanalysesystemen

Lux2 Live-Cell-Imager von Cytosmart
Lux2 Live-Cell-Imager von Cytosmart
(Bild: CytoSMART )

Mit kompakten Frischzellenmikroskopen bietet Cytosmart ein wichtiges Instrument in der Erforschung des neuartigen Coronavirus. Insgesamt 100 dieser so genannten Frischzellanalysesysteme will das Unternehmen nun weltweit an Forschungslabore mit hoher Schutzstufe spenden, die an der Eindämmung von COVID-19 arbeiten. Interessierte Labore können sich online für einen Lux2 Live-Cell-Imager eintragen.

Laut den Richtlinien der CDC und WHO sollten Isolation und Charakterisierung von COVID-19 in Laboren der Biosicherheitsstufe (BSL) 3 durchgeführt werden. Dort gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen, um die Sicherheit der Angestellten zu gewährleisten und die Ausbreitung der Erreger, an denen gearbeitet wird zu vermeiden. Das Wechseln der Ausrüstung und Schutzkleidung ist zeit- und kostenintensiv, womit das Betreten des Labors nur in Ausnahmefällen stattfindet. Die Frischzellmikroskope von Cytosmart können Zellen filmen, ohne deren Wachstum oder das natürliche Verhalten zu beeinträchtigen. Die Instrumente werden in Zellinkubatoren betrieben und lassen sich über ein Onlineportal bedienen. Somit können Forscher ihre Zellkulturen aus der Ferne untersuchen, ohne ein Schritt ins Labor setzen zu müssen.

Denios – Raumsysteme zum Infektionsschutz

In Zeiten der Covid 19-Pandemie ist es im betrieblichen Alltag nicht immer einfach, den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand und strenge Hygieneregeln einzuhalten. Dies betrifft auch die Annahme und Ausgabe von Materialien und Waren aller Art, denn häufig ist es nicht zu vermeiden, dass die Übergabe von Person zu Person abgewickelt wird.

Denios Raumsystem für mehr Sicherheit bei der betrieblichen Warenübergabe
Denios Raumsystem für mehr Sicherheit bei der betrieblichen Warenübergabe
(Bild: Denios )

Vor diesem Hintergrund hat Denios ein mobiles Raumsystem entwickelt, mit dem der Kontakt des Personals bei Waren- oder Materialübergaben zu externen Personen oder anderen Kollegen deutlich reduziert wird, heißt es in einer Pressemeldung. Das mobile wird durch eine Trennwand mit integrierter Fensterschleuse in einen internen Bereich und einen Besucherbereich für Anlieferer bzw. Abholer geteilt. Beide Bereiche sind jeweils durch eine separate Tür mit Auffahrrampe barrierefrei zugänglich. Ein permanent mit Unterdruck gesteuerter Luftstrom soll beim Öffnen der Fensterschleuse der möglichen Übertragung viraler Aerosole in den Personalbereich entgegenwirken.

Mobiles Testzentrum von innen
Mobiles Testzentrum von innen
(Bild: Denios )

Nach dem gleichen Prinzip hat Denios auch ein mobiles Testzentrum für den kontaktreduzierten Covid-19 Abstrich entwickelt. Das anschlussfertige Testzentrum kann auf einer ebenen, befestigten Fläche aufgestellt werden und benötigt bis Windlastzone 2 keine Bodenverankerung. Die Türen sind selbstschließend und verschließbar. Über eine organisatorische Zugangsregelung kann bestimmt werden, ob Patienten einzeln eintreten oder mit maximal drei Personen unter Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsabstände den Patientenbereich betreten. Alle Oberflächen sind laut Unternehmensangaben fugenlos und leicht zu reinigen

Euroimmun und Fraunhofer – COVID-19-Testsystemen

Als einer der ersten europäischen Diagnostikahersteller stellt Euroimmun CE-gekennzeichnete Antikörpernachweissysteme zur Unterstützung der Diagnostik von COVID-19 zur Verfügung, heißt es n einer Pressemeldung vom 8. April 2020. Dadurch können Personen identifiziert werden, die bereits Kontakt mit dem Virus hatten. Dies ist wichtig, um herauszufinden, welche Menschen die Infektion bereits durchgemacht haben und höchstwahrscheinlich immun gegen eine erneute Infektion mit SARS-CoV-2 sind.

Die Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie und Zelltechnik EMB in Lübeck unterstützt Euroimmun dabei, die Produktion der neuen serologischen Testsysteme zur Diagnostik von COVID-19 für den Massenmarkt zu skalieren, um sie flächendeckend einsetzen zu können.

„Da der Herstellungsprozess des verwendeten Antigens sehr aufwändig und zeitintensiv ist, sind wir der Fraunhofer EMB sehr dankbar für die wertvolle Zusammenarbeit. Sie unterstützt uns dadurch maßgeblich in der Erreichung unseres Ziels, der enormen weltweiten Nachfrage nach den Anti-SARS-Co-2-ELISA gerecht zu werden“, sagt Dr. Wolfgang Schlumberger, Vorstandsvorsitzender der Euroimmun AG.

Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, erklärt: „Expertinnen und Experten von Fraunhofer wirken bei der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie an vorderster Front mit – und unterstützen Wirtschaft und Gesellschaft bei der Bewältigung direkter Auswirkungen und späterer Folgen. Ich bin zuversichtlich, dass diese neue Kooperation und die daraus resultierenden großflächig einsetzbaren Testsysteme einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten werden.“

GE Healthcare – Beatmungsgeräte

Mit einer gesteigerten Produktion von Beatmungsgeräten will GE Healthcare gemeinsam mit Automobilhersteller Ford helfen, die Versorgung von Covid-19 Patienten zu sichern. Laut einer Pressemeldung sollen die bestehenden Gerätetypen von GE Healthcare in einem vereinfachten Design produziert werden, welches nur die allernötigsten Funktionen beinhaltet. Damit soll die große Nachfrage in der aktuellen Krise schneller bewältigt werden können.

Neben Beatmungsgeräten meldet das Unternehmen auch steigende Nachfrage bei bestimmten CT-Scannern, Ultraschallgeräten, mobilen Röntgensystemen, Patientenmonitoren. Auch dort versuche man, die Produktionskapazitäten entsprechend zu erhöhen.

Hahnemühle – Schnelltestverfahren

Mit einem neuartigen Kartuschen-Schnelltestverfahren ermöglicht Hahnemühle nach eigenen Angaben innerhalb einer Stunde Testergebnisse für den Covid-19-Erreger. Das Life Science Unternehmen hat dazu bestehende Tests für unterschiedliche Erreger von Atemwegserkrankungen so weiterentwickelt, dass sie Gene des neuen Corona-Virus erkennen. Der resultierende Schnelltest besteht aus Einmal-Kartuschen mit Reagenzien inklusive eines Trägermediums von Hahnemühle und einem Analysegerät, in dem Proben in der Kartusche vervielfältigt und dann auf die unterschiedlichen Erreger analysiert werden.

„Viele Herstellen fahren die Produktion ihrer Herstell-Kapazitäten für alle Tests hoch und fragen Komponenten bei uns in entsprechend größeren Mengen nach“, sagt Jan Wölfle, Geschäftsführer der Hahnemühle-Fineart-Gruppe. „Parallel entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden dringend benötigte, innovative Lösungen für Testkits oder Schutzausrüstungen. Bis Ende des Jahres erweitern wir unsere monatlichen Kapazitäten, um z.B. bis zu 20 Millionen Covid-19 Tests pro Monat auszustatten.“ Die Mitarbeiter in Produktion und Verarbeitung sind dazu in streng abgeschirmtem 3-Schichtsystem tätig. Der Vertrieb arbeitet mit optimierter Besetzung in den Büros und Homeoffice.

Huber – Temperiertechnik hilft bei Forschung zu Corona

Temperiergeräte wie die von Huber finden in vielen Laboren Einsatz, die derzeit an Impfstoffen oder neuen Testverfahren für das neuartige Coronavirus forschen.
Temperiergeräte wie die von Huber finden in vielen Laboren Einsatz, die derzeit an Impfstoffen oder neuen Testverfahren für das neuartige Coronavirus forschen.
(Bild: Huber )

Temperiertechnik von Huber wird beispielsweise für die Herstellung von Chemikalien für Coronavirus-Tests eingesetzt. Zudem werden Reaktionsgefäße temperiert, in denen vielleicht schon bald erste Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 produziert werden können. Bei der Produktion von medizintechnischen Geräten und Schutzausrüstung kommt Temperiertechnik ebenfalls zum Einsatz, z.B. für Material- und Funktionstests und zur Qualitätssicherung. Auch im Bereich der Labordiagnostik sind Produkte von Huber gefragt, Dort kühlen sie Analysegeräte und sorgen für genaue Temperaturen bei der Züchtung von Kulturen sowie bei der Aufbereitung und Lagerung von Laborproben.

„Mit unserem Produktportfolio für Forschung und Pharmaproduktion sind wir ein Teil der kritischen Infrastruktur Deutschlands. Viele unserer Kunden arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung von neuen Medikamenten, Testverfahren und Impfstoffen gegen das Coronavirus. Unsere Temperiergeräte leisten dabei einen wichtigen Beitrag in den Forschungslaboratorien und Produktionsanlagen von Chemie, Pharma und Medizintechnik“, sagt Daniel Huber, Vorstandvorsitzender der Peter Huber Kältemaschinenbau AG.

Um Wissenschaft und Forschung im Kampf gegen die Corona-Pandemie bestmöglich zu unterstützen, räumt Huber derzeit Anfragen und Bestellungen aus diesem Bereich höchste Priorität ein, heißt es in einer Pressemeldung vom 9. April.

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