Digitalisierung und Automation Jetzt aber: Labore clever digitalisieren und automatisieren
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Digitalisierung und Automatisierung sind im Labor keine Zukunftsoption mehr, sondern eine aktuelle Gestaltungsaufgabe. Entscheidend ist nicht die Frage, ob Labore starten sollten, sondern wie: prozessorientiert, modular und mit klarem Nutzen für Anwender. Impulse aus einem Experten-Panel.
Digitale Transformation im Labor: das klingt nach Zukunft und Fortschritt, aber auch nach Arbeit und Veränderung. Vielleicht scheuen sich manche deshalb noch immer, die nächsten Schritte hin zu mehr Digitalisierung und Automatisierung im Labor zu wagen. Doch der richtige Zeitpunkt ist jetzt – in manchen Bereichen ist er sogar schon überschritten. Zu diesem Schluss kam eine Panel-Diskussion im „Forum Digitale Transformation“ auf der Analytica 2026 in München. Dieser Beitrag soll als Anregung und Motivation dienen, die entscheidenden Schritte für ein zukunftsfähiges Labor zu gehen, wohlbedacht und gezielt.
Aller Anfang ist anstrengend
Die Ausgangslage ist vielen Laboren vertraut: Prüfberichte werden von Hand ausgefüllt, Daten liegen verteilt in verschiedensten Formaten und Ablagen wie Tabellen, Geräte-Software, Labor-Informations-Management-Systemen (LIMS) und Ordner-Strukturen. So entsteht ein Nebeneinander von digitalen Inseln, manuellen Umwegen und Prozess-Varianten, die kaum jemand vollständig überblickt.
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