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gesponsertManufaktur statt Massenware – Rührsysteme aus Edelstahl Qualitätsrührer von München bis in die Südsee

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Magnetrührer finden sich in fast jedem Labor. Doch die Rührsysteme von 2mag sind mit ihrer Edelstahlverkleidung etwas ganz besonderes. Nicht nur die Qualität der Produkte ist erste Klasse, auch der Service und das „Ohr am Kunden“ zeichnen das Unternehmen aus. Kein Wunder, dass Geschäftsführer Michael Fischer auf der analytica 2026 aus dem Händeschütteln und Umarmen langjähriger Handelspartner kaum heraus kam.

Der Vorstand der 2mag AG, Michael Fischer, hat sich mit hochwertigen Edelstahl-Magnetrührern einen Namen in der Laborbranche gemacht.(Bild:  VCG – Lüttmann)
Der Vorstand der 2mag AG, Michael Fischer, hat sich mit hochwertigen Edelstahl-Magnetrührern einen Namen in der Laborbranche gemacht.
(Bild: VCG – Lüttmann)

Ein Hintergrundgespräch mit dem Vorstand von 2mag auf der weltgrößten Messe für Labor- und Analysetechnik führen – gar nicht so einfach. Denn CEO Michael Fischer kennt gefühlt jeden dort, und alle kennen ihn. Da wird geschwatzt, gelacht, umarmt und gewunken. „Für mich ist es auf der analytica wie ein Urlaub. Ich habe eine Menge Spaß hier“, bestätigt Fischer den Eindruck. „Wir kennen die Kunden teilweise viele Jahre und haben einfach Freude am Leben.“

Grund zur Freude hat er allemal. Schließlich ist es auch sein Verdienst, dass sich das kleine Münchener Unternehmen mit seinem spezialisierten Produktportfolio in der Nische der Magnetrührer heute bis weit über die Grenzen Deutschlands hinaus behaupten kann. Gegründet 2007, beruhen heute rund zwei Drittel des Geschäfts auf Exporten ins Ausland. „Der am weitesten entfernte Rührer von uns steht im Königreich Tonga in der Südsee“, verrät Fischer. „Das haben wir nur durch Zufall mitbekommen, weil die eine Bedienungsanleitung gebraucht haben.“

Stahlharte Qualität

Wie kommt der Erfolg des Unternehmens zustande? Während Analytikgeräte-Hersteller oft alle paar Jahre neue technische Innovationen auf den Markt bringen, geht es bei 2mag vielmehr um Beständigkeit und Qualität. „Unsere Geräte sind im Markt bekannt als robust, langlebig und sehr zuverlässig“, bringt es Fischer auf den Punkt. Das merkt jeder, der schon einmal einen der Rührer in der Hand hatte. Selbst das kleine 12,5 x 12,5 cm Modell der quadratischen Rührplatte ist schwer und fühlt sich direkt wertig an. Kein Wunder, ist es doch komplett in Stahl gehüllt. Das macht die Rührer äußerst robust und widerstandsfähig. Sogar die Geräte mit Tasten und Display sind wasserdicht und können einfach mit Strahlwasser gereinigt werden. In den Rührsystemen bis zehn Liter sind außerdem statt Motoren statische Spulen verbaut. „Da bewegt sich nichts. Da dreht sich nichts. Die sind komplett vergossen“, betont der 2mag-Geschäftsführer. Die Geräte sind praktisch wartungs- und verschleißfrei. Das kostet natürlich Geld in der Anschaffung und ist wohl für äußerst preissensible Labore nur selten geeignet. Doch genau eine solche Qualität ist entscheidend für die Kunden von 2mag, von denen viele aus der Pharmabranche stammen. „Da geht es oft um Rührkesselinhalte von 100.000 Dollar und mehr. Wenn so ein Rührsystem stehenbleibt, muss der Inhalt verworfen werden – und damit wäre ein billig angeschaffter Rührer plötzlich ganz schön teuer“, beschreibt Fischer die Abwägung vieler Kunden.

Zudem macht sich der Anschaffungspreis der Geräte durch deren Langlebigkeit bezahlt. Damit leistet 2mag quasi von selbst auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit – und das schon lange bevor das Thema als Verkaufsargument relevant wurde. Schließlich ist es wesentlich ressourcenschonender, wenn man sich nicht alle paar Jahre ein neues Rührgerät zum Discounterpreis anschaffen muss, weil wieder etwas defekt ist.

Zuhören und umsetzen

Die Edelstahl-Rührgeräte bedienen einen sehr spitzen Nischenmarkt, sind dort aber für viele längst unverzichtbar. Vor allem, weil der Service stimmt und Kunden sich ihre Rührer nach einem Baukastenprinzip zusammenstellen lassen können. „Wir sind in weiten Teilen eine Manufaktur“, sagt Fischer. „Rührer Losgröße 1, also Sonderanfertigungen auf Kundenwunsch, sind unser Kerngeschäft. Dafür sind wir bestens aufgestellt: Hardware, Software, Platinen – alles wird bei uns entwickelt.“

Zu der wachsenden Expertise gesellt sich seit 2024 auch das Schnittstellen-Wissen zum Laborstandard LADS von der OPC-Foundation. Von Beginn an war 2mag mit dabei und ist nun einer der ersten Hersteller, die LADS liefern können. Die Idee dahinter ist Plug-and-Play für Laborgeräte, und zwar herstellerübergreifend. Man braucht lediglich eine entsprechende Software. Diese erkennt sofort alle relevanten Parameter – und die Integration ist schnell und unkompliziert. Sollte doch mal etwas nicht so funktionieren wie geplant, ist das auch kein Problem. Schließlich haben Fischer und sein Team stets ein offenes Ohr: „Was uns wichtig ist, ist zuhören: ‚Was möchte der Kunde?‘ – und dann eine Lösung finden.“ Und mit diesem Ansatz klappt es bei 2mag seit bald 20 Jahren sehr gut.

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