Offene Standards statt Insellösungen Grenzerfahrung Digitalisierung: Gemeinsam zum Labor 4.0
Anbieter zum Thema
Digitalisierung schön und gut, doch zu oft mündet ihre Umsetzung in Datensilos und Insellösungen. Viel wichtiger als die neuste Softwaregeneration sind heute offene Schnittstellen und Standards. Mit dem Erkennen bestehender (System)Grenzen und dem Wissen um Lösungsansätze wie OPC UA LADS lässt sich aus fragmentierten Lösungen ein effizientes „Labor 4.0“ aufbauen. Ein Appell fürs gemeinsame Gestalten.
Die gute Nachricht zuerst: An Technologien für das digitale Labor mangelt es nicht. Moderne Analysengeräte erzeugen riesige Datenmengen, Laborinformations-Managementsysteme (LIMS) verwalten Prozesse digital, Robotik automatisiert Routineaufgaben und künstliche Intelligenz extrahiert neue Erkenntnisse aus komplexen Datensätzen. Die schlechte Nachricht: Ohne offene und nicht proprietäre Datenstandards und Kommunikationsschnittstellen bleiben die Daten in isolierten Silos und die Geräte isolierte Automationsstationen.
Die eigentliche Baustelle der Digitalisierung
Wer heute ein modernes Labor betritt, findet häufig eine Vielzahl hochentwickelter Analysensysteme vor. Doch hinter den Laborbänken zeigt sich oft ein anderes Bild: proprietäre Datenformate, herstellerspezifische Schnittstellen und Softwarelösungen, die individuell programmiert wurden und nur eingeschränkt miteinander kommunizieren können. Die Digitalisierung ist vielerorts vielleicht schon angekommen, die Vernetzung und Interoperabilität hingegen noch nicht. Genau hier entscheidet sich, ob aus digitalisierten Einzelprozessen tatsächlich ein digitales Labor wird.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen

