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Laborwasseranlage

Automatisch rückspülbare Scheibenfiltration und neue Laborwasseranlage

15.05.2009 | Redakteur: Olaf Spörkel

Die Dispensereinheit an der neuen Laborwasseranlage Purelab flex lässt sich mit einer Hand bedienen, wie Stephan Wagner, Produktmanager bei Elga Labwater, demonstriert.
Die Dispensereinheit an der neuen Laborwasseranlage Purelab flex lässt sich mit einer Hand bedienen, wie Stephan Wagner, Produktmanager bei Elga Labwater, demonstriert.

Wasser hat in Prozessanlagen wie im Labor essenzielle Aufgaben. Für optimale Ergebnisse muss das Wasser jedoch spezifische Anforderungen erfüllen. Laborwasseranlagen liefern hier die notwendigen Voraussetzungen.

Auf der Achema stellt Veolia zahlreiche Systeme zur Wasseraufbereitung vor – etwa den Berkal advanced. Der Hochleistungsscheibenfilter zeichnet sich durch optimierte Materialeigenschaften aus. Je nach Wahl des Materials können Flüssigkeiten auch mit sehr hohen oder sehr niedrigen pH-Werten, wie sie in vielen Reinigungs- und Spülprozessen anfallen, gereinigt werden. Das Filtersystem verbindet die Vorteile eines Tiefenfilters mit denen eines Oberflächenfilters, beispielsweise mit der Aufnahme großer Schmutzfrachten bei einer jeweils exakt definierten und bei Bedarf umrüstbaren Filtrationsschärfe von 10 bis 400 µm. Das modulare System erlaubt frei wählbare Durchsatzleistungen von einigen hundert bis zu mehreren tausend Kubikmetern Wasser pro Stunde. Herzstück des Filters ist die Rückspülung: Die angebotenen Verfahren – intern, extern oder druckluftunterstützt – ermöglichen einen kontinuierlichen Filtratstrom, da die Filterelemente jeweils einzeln nacheinander gespült werden. Dabei werden laut Hersteller der Spülwasserbedarf auf 0,5 bis 1 Prozent des Filtrats minimiert und die Betriebskosten gesenkt. Zusätzlicher Aufwand für Verbrauchsmaterial wie Filterkerzen oder -vlies entfällt. Zum Einsatz kommt der Scheibenfilter als Einzellösung oder auch als Teil kompletter Wasseraufbereitungsanlagen, etwa vorgeschaltet vor einer Ultrafiltration oder einer Umkehrosmose. Er dient u.a. zur Teilstromfiltration von Kühlwasser, zur Aufbereitung von Prozesswasser wie auch zur Behandlung von Abwasser.

Intuitiv bedienbare Laborwasseranlagen

Auch bei der Bereitstellung von Laborwasser zeigt Veolia Neuheiten. Der Unternehmensbereich Elga zeigt erstmals die neue Produktserie Purelab flex. Tanja Löhe, Leiterin des Geschäftsbereiches Labor und Pharma von Elga Berkefeld: „Zeitdruck und Kostenbewusstsein beherrschen den Laboralltag. Auf der Wunschliste ganz oben stehen bei den Anwendern moderne Wasseraufbereitungssysteme, die einfach in der Bedienung sind und sich durch hohe Flexibilität auszeichnen.“ Der Multifunktions-Dispenser lässt sich präzise und intuitiv bedienen und sorgt für eine einfache und exakte Dosierung. Das aufbereitete Wasser wird durch das System zum Dispenser rezirkuliert und am Entnahmepunkt kontinuierlich überwacht. Der Dispenser verfügt über ein integriertes Display, dass die Wasserqualität wahlweise in Widerstand oder Leitfähigkeit anzeigt und den TOC-Gehalt visualisiert. Dadurch hat der Anwender die Wasserreinheit stets im Blick, die auch mittels Datenerfassung aufgezeichnet werden kann.

Die Einstellungsmöglichkeiten des Dispensers kombinieren den Komfort eines Pipettierhelfers mit einem automatischen Volumen-Dispenser und ermöglichen die Wasserbereitstellung von der Tröpfchendosierung bis zu einer Fließrate von zwei Litern pro Minute. Der flexible Haltearm ist höhenverstellbar und erleichtert das einfache Befüllen von Laborbehältern. Zu den weiteren Vorteilen zählt die effiziente Aufbereitungskartusche, die schnell und einfach auszuwechseln ist. Durch ein Upgrade lässt sich das Purelab-flex-System an veränderte Gegebenheiten im Labor anpassen. In der Kombination Aufbereitungskartusche und UV-Lampe produziert das System ultrareines Wasser vom Reinheitsgrad Typ I. Für allgemeine Laboranwendungen des Reinheitsgrades Typ II und III kann das System als Volumendosiereinheit mit integriertem Monitoring eingesetzt werden.

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